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F – London Highschool-Massaker – DVD

F – London Highschool-Massaker – DVD

Großbritannien 2010 - mit David Schofield, Eliza Bennett, Ruth Gemmell, Juliet Aubrey ...

Filminfo

Originaltitel:F
Genre:Thriller, Horror
Regie:Johannes Roberts
Verkaufsstart:24.11.2011
Produktionsland:Großbritannien 2010
Laufzeit:ca. 75 Min.
FSK:ab 18 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch, Englisch
Bildformat:16:9 (1.85:1)
Extras:Trailer
Regionalcode:2
Label:Universal Pictures Home Entertainment
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Amazon Link : F – London Highschool-Massaker – DVD

Film: Schon mehrfach mussten sich Film-Pädagogen gegen gewaltbereite Schüler zur Wehr setzen. Ob in "Die Klasse von 1984", "Der Prinzipal" oder "187", stets reichten Einträge ins Klassenbuch nicht aus, um für Recht und Ordnung im Klassenzimmer zu sorgen. Und auch in "F – London Highschool-Massaker" bekommt Lehrer Robert Anderson (David Schofield) die wachsende Gewaltbereitschaft seiner Schüler am eigenen Leib zu spüren. Denn als er einen besonders leistungsschwachen Jungen vor dessen Klassenkameraden schonungslos mit seinen Leistungsdefiziten konfrontiert, rastet der Junge aus und schlägt Robert nieder. Von dieser Demütigung scheint sich der Lehrer nicht mehr erholen zu können. Denn auch nachdem seine äußeren Verletzungen geheilt sind, ist Robert ein gebrochener Mann, der immer öfter zur Flasche greift, der von Kollegen und Schülern keinerlei Respekt mehr entgegen gebracht bekommt. Überall lauern für den Lehrer Gefahren und als eines Abends von Unbekannten ein Milchshake gegen ein Fenster der Schule geworfen wird, ist er sich sicher, dass es sich nicht um einen Streich, sondern um eine regelrechte Attacke handelt. Paranoia? Roberts Tochter ist davon überzeugt. Doch schnell stellt sich heraus, dass der überforderte Pädagoge mit seiner Vermutung recht hatte und dass bald das Blut literweise durch die Gänge fließen wird...

"F – London Highschool-Massaker" ist eine Mischung aus Sozialdrama und handfestem Slasher, die Dank einer sehr straffen Inszenierung kaum Längen aufkommen lässt und schnell über kleinere Schwächen hinweg geht. Der Beginn ist von enormer Intensität und gerade angesichts der vielen Schlagzeilen über Gewalt an Schulen gegenüber Lehrern von einer beängstigenden Realität. Andererseits zeigt der Film auch, wie die Abgestumpftheit einiger Lehrer dazu führen kann, dass das Aggressionspotential frustrierter Schüle zum Explodieren gebracht werden kann.

Wie sehr der Lehrer Robert unter der Attacke zu leiden hat, ist auch gut umgesetzt. Vor allem, dass über derartige Vorfälle gerne der Mantel des Schweigens gelegt wird und der Betroffene mit seinen Ängsten alleine gelassen wird – oder das aus Scham auch möchte – ist nachvollziehbar dargestellt. So kann dieser Aspekt des Films als durchaus gelungen bezeichnet werden. Hier wird eine sehr triste Atmosphäre etabliert, die sich dann in echten Belagerungs-Horror in Tradition alter John Carpenter Filme wie "Der Anschlag" wandelt.

Denn wenn der/die gesichtslose(n) Killer zuschlagen, geht Regisseur Johannes Roberts nicht gerade zimperlich zur Sache und liefert Slasher-Fans ein paar recht effektive und blutige Momente, die in der deutschen Fassung zum Glück auch komplett ungeschnitten präsentiert werden – gerade zur Zeit wahrlich keine Selbstverständlichkeit. Das Problem von "F – London Highschool-Massaker" ist allerdings, dass die recht kurze Laufzeit, die dem Film an sich recht gut passt, dafür sorgt, dass gerade das Finale etwas gehetzt daher kommt. Während sich der Film gerade zu Beginn recht viel Zeit nimmt, um seine Geschichte und die Figur des Robert zu etablieren, wird am Ende eben nur noch Augenmerk auf Schockmomente und düstere Atmosphäre gelegt. Und darunter hat die Geschichte deutlich zu leiden.

Doch auch, wenn "F – London Highschool-Massaker" dadurch sein durchaus vorhandenes Potential am Ende geradezu verschenkt, bietet das Gesellschaftsdrama/Slasher-Gemisch unterm Strich genügend gute Momente, um Genrefans kurzweilige Unterhaltung zu bieten. Sehenswert!

Bild + Ton: Die Qualität von Bild und Ton bei dieser Heimkinopremiere liegt auf gutem, aber insgesamt eher unspektakulärem Niveau. Bildschärfe und Kontraste zeigen in den vielen dunklen Momenten des Films kleine Schwächen. Die Farbgebung ist dagegen durchweg gelungen und fängt die Atmosphäre des Films gut ein. Der Ton hat einige stimmungsvolle Umgebungsgeräusche zu bieten, die dem Spannungsaufbau durchaus zuträglich sind. Insgesamt aber bleibt das tonale Geschehen eher unspektakulär und ist vornehmlich von den Dialogen bestimmt. Insgesamt gibt es dafür ein: Gut!

Extras: Bis auf den Trailer zum Film und weitere Programmtipps des Anbieters gibt es auf der DVD kein Bonusmaterial.

Fazit: "F – London Highschool-Massaker" beginnt als tristes Sozialdrama und mutiert in der zweiten Hälfte dann zu einem blutigen Slasher. Diese Mischung funktioniert nicht in allen Momenten, doch die dichte Inszenierung von Johannes Roberts, die atmosphärische Location und die mitunter sehr effektiven Morde sorgen für angenehme Spannung. Zwar kommt gerade das Finale etwas gehetzt daher, aber insgesamt können Genre-Fans hier durchaus einen Blick riskieren – auch wenn sich die DVD vollständig ohne Bonusmaterial präsentiert.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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