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November 2018
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Fast & Furious 6

Fast & Furious 6

USA 2013 - mit Vin Diesel, Dwayne Johnson, Paul Walker, Luke Evans, Tyrese Gibson, Michelle Rodriguez u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Fast & Furious 6
Genre:Action, Thriller
Regie:Justin Lin
Kinostart:23.05.2013
Produktionsland:USA 2013
Laufzeit:ca. 130 Min
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.fastandfurious.de
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Schnallen Sie sich an, denn es wird wieder schnell und wild! Bereits zum sechsten Mal heulen die Motoren der "Fast & Furious"-Reihe in den Kinos auf. Und das Konzept von Muskeln, Mädels und Motoren funktioniert auch im sechsten Anlauf noch richtig gut. Die Geschichte schließt direkt an die des Vorgängers, mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 625 Millionen Dollar der bislang erfolgreichste Teil des Franchise, an. Nach ihrem letzten Coup in Rio lassen es sich die Neu-Millionäre Dom (Vin Diesel) und Brian (Paul Walker) mit ihren Frauen fernab der USA gut gehen. Und auch der Rest ihres Teams frönt über den Globus verstreut dem neuen Reichtum. Doch frei fühlen sie sich alle nicht, werden sie doch noch immer von FBI Agent Hobbs (Dwayne Johnson) gejagt. Doch als dieser eines Tages bei Dom auftaucht, geht es ihm nicht darum, den Gangster hinter Gitter zu bringen. Vielmehr sollen Dom und sein Team Hobbs dabei helfen, dem genialen Verbrecher Owen Shaw (Luke Evans) und seiner aus skrupellosen Elite-Fahrern bestehenden Gang das Handwerk zu legen. Sollte ihnen das gelingen, würden all ihre Vorstrafen gelöscht. Doch es gibt noch einen viel entscheidenderen Grund, weshalb Dom Hobbs helfen soll: ausgerechnet seine totgeglaubte Ex Letty (Michelle Rodriguez) arbeitet für Shaw. Da Dom unbedingt wissen muss, ob es sich tatsächlich um Letty handelt, stimmt er dem Angebot zu. In London nimmt er zusammen mit den anderen Bleifüßen den Kampf gegen Shaw auf. Doch der scheint ihnen nicht nur in technischer Hinsicht komplett überlegen…

Logik und tiefgehende Dialoge waren nie das Markenzeichen der "Fast & Furious"-Filme. Doch während in den ersten drei Filmen in erster Linie Underground-Straßenrennen im Mittelpunkt standen, wurde die Reihe mit Teil 4 immer stärker zu rasanten Action-Thrillern, die wie die "Oceans"-Filme mit einer gehörigen Ladung Testosteron und PS wirken. Diese Änderung des Konzepts machte sich bezahlt, denn das mit dem sehr schwachen dritten Teil schon totgeglaubte Franchise wird seit der vierten Fortsetzung von Film zu Film erfolgreicher. Justin Lin, der seit Teil 3 als Regisseur mit an Bord ist, weiß, dass er dementsprechend auch jedes Mal eine Schippe drauf legen muss, um die Fans erneut in Begeisterungsstürme zu versetzen, so dass sie auch in Zukunft nach neuen "Fast & Furious"-Filmen verlangen.

Nachdem nun schon Teil 5 in Sachen Action kaum noch zu toppen schien, lässt es Lin nun in London und Spanien richtig schön krachen. Und auch wenn schnelle Autos wieder eine der Hauptrolle spielen, spielt sich die Action hier oftmals auch im direkten Zweikampf ab. Da wird dann eben nicht mit PS, sondern mit der bloßen Faust gegeneinander gekämpft. Da als Neuzugang die Mixed Martial Arts Kämpferin Gina Carano, die bereits in Steven Soderberghs "Haywire" eine verdammt gute Figur gemacht hat, verfügen gerade die Kampfszenen, in die sie involviert ist, über einen extrem hohen Schauwert. Aber auch die Verfolgungsjagden durch London und auf einem Highway in Spanien dürften Fans regelrecht in Ekstase versetzen.

Die gerade im letzten Teil hervorragend herausgearbeitete Mischung aus Humor, Coolness und Action funktioniert auch hier wieder sehr gut, wobei man dem Film immer wieder anmerkt, dass er sich selber nicht ganz so ernst nimmt. Und das sollte man auch als Zuschauer tunlichst vermeiden. Denn nur so lassen sich einige arg schwülstige Sprüche und völlig realitätsfremde Action-Einlagen ertragen. Wenn Vin Diesel plötzlich das Fliegen gelernt zu haben scheint und so seine Letty retten kann, dann würde diese Szene an sich nur peinlich und völlig absurd erscheinen. Im "Fast & Furious"-Universum dagegen funktionieren solche Szenen, was allerdings auch Vin Diesel geschuldet ist, der selbst völlig überzogene Szenen mit einer stoischen Coolness meistert, die wirklich einzigartig ist.

Ein ganz besonderes Highlight wird den Fans dann im Abspann geboten. Hier wird nicht nur endlich klar gemacht, dass Teil 3 zeitlich nach den Ereignissen von Teil 6 spielt. Es wird zudem der große Gegenspieler für den siebten Film vorgestellt. Und auf den kann man sich wirklich freuen. Dieser Mr. X im Kampf gegen Vin Diesel und Dwayne Johnson – mehr Testosteron geht nun wirklich nicht.

"Fast & Furious 6" ist weder besonders cleveres Kopfkino, noch werden dem Zuschauer besonders hochwertige Dialoge oder große Schauspielkunst geboten. Stattdessen gibt es aber Spaß pur. Justin Lin und sein Team lassen es von der ersten Sekunde an richtig krachen, verweben Elemente aus den Teilen 3, 4 und 5 in die Geschichte, so dass tatsächlich das Gefühl einer zusammenhängenden Story entsteht, die als Ganzes sogar richtig gut funktioniert. Logisch ist das zwar nicht, aber das ist auch nicht wirklich der Anspruch, der hier verfolgt wird. Den Fans soll lediglich was fürs Auge und für das tiefergelegte Vergnügungszentrum geboten werden. Und diese Mission hat Lin erneut großartig gemeistert. Daher gilt: Wer Teil 5 mochte und über den etwas zu ausgedehnten und ermüdenden Finalkampf hinwegsehen kann, der wird auch von "Fast & Furious 6" absolut begeistert sein. Hirn aus, Gang rein und ab ins Kino!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Fast & Furious 6 (USA 2013)"
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