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September 2018
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Fast & Furious 8

Fast & Furious 8

USA 2016 - mit Vin Diesel, Dwayne Johnson, Charlize Theron, Scott Eastwood, Jason Statham, Kurt Russell u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:The Fate of the Furious
Genre:Action, Abenteuer
Regie:F. Gary Gray
Kinostart:13.04.2017
Produktionsland:USA 2016
Laufzeit:ca. 136 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.facebook.com/fast.furious.DE
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Dom (Vin Diesel) und Letty (Michelle Rodriguez) haben geheiratet und leben glücklich auf Kuba. Brian und Mia haben sich völlig zurückgezogen. Und auch der Rest von dem Team wurde von allen Vorstrafen und Anschuldigungen freigesprochen. Das perfekte Happy End eigentlich… Bis sich Dom eines Tages aus unerfindlichen Gründen einer gefährlichen Cyber-Terroristin (herrlich böse: Charlize Theron) anschließt und sich gegen seine "Familie" stellt. Ihm gelingt es, seiner neuen Partnerin eine gefährliche Waffe zu beschaffen, durch die der Weltfrieden ernsthaft gefährdet sein könnte. Nun rekrutiert Mr. Nobody (Kurt Russell) Hobbs (Dwayne Johnson), Letty (Michelle Rodriguez), Roman (Tyrese Gibson), Tej (Chris "Ludacris" Bridges) und Ramsey (Nathalie Emmanuel), um Dom aufzuhalten. Und als wäre diese Aufgabe nicht schon schwer genug, sollen sie dabei ausgerechnet mit Deckard Shaw (Jason Statham) zusammen arbeiten, den sie doch gerade erst hinter Gitter gebracht haben. Eine gnadenlose Jagd rund um den Globus beginnt, in deren Zentrum die Frage steht, warum Dom all das, wofür er sich in den vergangenen Jahren mit Leib und Seele eingesetzt hat, plötzlich zu bekämpfen scheint..   

Das "Fast & Furious"-Franchise ist wirklich eine Rarität. Selten gelingt es einer so langlebigen Reihe, mit jedem Teil den Erfolg zu steigern. Doch die Action-Reihe hatte das Glück, dass sich nach einem schwachen zweiten Teil und einem wirklich schlechten dritten Teil das Team um Regisseur Justin Lin für einen kompletten Neustart mit der Originalbesetztung von Teil 1 entschieden hat – getreu dem Motto: "Neues Modell - Originalteile". Die Filme wurden immer mehr zu herrlich überzogenen Actionkrachern mit Elementen aus klassischen Heist-Movies und Agenten-Thrillern. Teil 7 brachte in mehrfacher Hinsicht eine Zäsur. Erstmals seit dem dritten Film führte nicht Lin, sondern James Wan Regie. Zudem markiert der Film den letzten Auftritt des viel zu früh verstorbenen Paul Walker. Mit über 1 Milliarde Dollar Einspiel an den weltweiten Kinokassen war der siebte Film dann auch noch der mit Abstand erfolgreichste der Reihe.

Obwohl das Finale des siebten Teils nicht nur durch den Abschied von Walkers Charakter Brian, dem eine glückliche Zukunft mit seiner Frau vergönnt sein soll, eigentlich ein guter Schlusspunkt unter das Franchise gesetzt worden ist, war nach dem unglaublichen Erfolg natürlich klar, dass es weiter gehen musste. Und so düst jetzt "Fast & Furious 8" durch unsere Kinos, dieses Mal unter der Regie von F. Gary Gray ("Straight Outta Compton", "The Italian Job"). Der Film soll der Startschuss für eine neue (und letzte) Trilogie sein, in der die Karten noch einmal neu gemischt werden. Die Zutaten sind dabei natürlich gleich geblieben: Es gibt schnelle Autos (auch solche, von denen man es vielleicht zunächst nicht glauben mag), rasante Action, schöne Körper und markante Sprüche.  

Auch Teil 8 spielt die Stärken von diesem Franchise gut aus. Die Macher wissen, dass sie kein realistisches, anspruchsvolles Kino fürs Feuilleton bieten, sondern adrenalingeladenes Spaßkino. Und da dürfen sich Logik oder die Gesetze von Physik gerne schon mal verabschieden. Mit einem selbstironischen Augenzwinkern wird hier auch immer wieder verdeutlicht, dass auch die Zuschauer das Ganze nicht allzu ernst nehmen sollten. Einfach das Hirn ausschalten und Spaß haben. Und auf diesem Level funktioniert auch der neue Film wieder sehr gut. Allerdings auch mit zwei einschränkenden "Aber"…

Das Erste bezieht sich auf die eher dramatischen Momente der Geschichte. Ist gerade bei der Action und den coolen Sprüchen klar, dass hier bewusst alles überzogen inszeniert ist, scheint das ganze "Alles für die Familie"-Mantra durchaus ernst gemeint sein. Und das passt nicht so recht, wirkt auf Dauer sogar unfreiwillig komisch. Hier wird einfach viel zu dick aufgetragen, was auch mal ein wenig Auflockerung vertragen könnte. Das zweite "Aber" bezieht sich auf die Action. Keine Frage, die ist auch hier wieder großartig und wunderbar "Over the Top". Aber gerade bei der New York Sequenz bekommt man das Gefühl, dass der Punkt erreicht ist, an dem "Mehr" nicht unbedingt "Besser" bedeutet. Es gibt hier einige ganz großartige Momente, aber irgendwie ist es dann fast zu viel des Guten.

Es gäbe noch einen weiteren Kritikpunkt, der allerdings zu viel über eine bestimmte Wendung verraten würde. Doch allen berechtigten Kritikpunkten zum Trotz ist "Fast & Furious 8" wie seine Vorgänger Popcorn-Kino der besonders unterhaltsamen Art. Wer bislang mit der Reihe wenig anfangen konnte, wird sicherlich auch jetzt nicht zum Fan. Wer aber die Richtung mag, die diese Filme ab Teil 4 eingeschlagen haben und wer ein Faible für explosive Action der besonders einfallsreichen Art hat, für den wird der Kinobesuch ein großes Vergnügen. Absolut sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Fast & Furious 8 (USA 2016)"
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