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Faster

Faster

USA 2010 - mit Dwayne Johnson, Billy Bob Thornton, Oliver Jackson-Cohen, Carla Gugino ...

Filminfo

Originaltitel:Faster
Genre:Action, Thriller
Regie:George Tillmann, Jr.
Kinostart:17.03.2011
Produktionsland:USA 2010
Laufzeit:ca. 97 Min.
FSK:Keine Jugendfreigabe
Webseite:www.faster-film.de
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Nachdem er einige Ausflüge ins Komödienfach unternommen hat, meldet sich Dwayne Johnson, einst als "The Rock" bekannt, wieder der handfesten Action zu. Und davon gibt es in "Faster" jede Menge. Auf intelligente Dialoge oder eine ausgefeilte Handlung sollte allerdings kein allzu großer Wert gelegt werden.

Nachdem er aus dem Gefängnis entlassen worden ist, sinnt "Driver" (Dwayne Johnson) auf Rache. Denn vor zehn Jahren musste er mit ansehen, wie sein Bruder brutal ermordet worden ist. Die Täter hatten es auf die Beute eines großen Bankraubs abgesehen, wegen dem Driver zehn Jahre hinter Gittern saß. Zeit genug, um sich auf die blutige Rache vorzubereiten. Doch es gibt Jemanden, der nicht besonders scharf darauf ist, von dem Ex-Knacki ins Jenseits befördert zu werden. Und so wird der "Killer" (Oliver Jackson-Cohen) angeheuert, um Driver zu stoppen. Zudem heftet sich auch noch der "Cop" (Billy Bob Thornton) an die Fersen des Racheengels, bemüht, die Kampfmaschine zu stoppen, bevor es ihm gelingt, seine Todesliste abzuarbeiten...

Wenn die Protagonisten eines Films bis zum Ende namenlos bleiben und ihre Charaktere eher eindimensional gezeichnet sind, dann wird klar, dass hier gar nicht erst der Versuch gemacht wird, großes Kopfkino zu präsentieren. Vielmehr will "Faster" gradlinige, schnörkellose Action bieten, die sich dann auch an manchen Stellen als besonders brachial erweist. Regisseur George Tillmann, Jr., der sich zuletzt mit der Rapper-Biografie "Notorious B.I.G." in einem etwas anderem Genre versucht hatte, gibt sich größte Mühe, die Schwachpunkte des Drehbuchs mit rasant inszenierter Action auszugleichen. Sein Rache-Thriller kann so auch eher visuell, als inhaltlich überzeugen.

Denn die Dialoge sind mitunter schon fast unfreiwillig komisch und es gibt einige Elemente, die nicht gerade von subtilem Filmemachen gekennzeichnet sind. So betrachtet der Killer gleich mehrmals ein altes Kinderfoto, auf dem er noch mit einer Beinschiene zu sehen ist. Damit auch der letzte Zuschauer begreift, dass es sich bei dem kleinen Racker um den durchtrainierten, eitlen Killer handelt, wird nach dem Foto immer schön auf eine große Narbe auf seinem Bein geschnitten. Mit der eigentlichen Handlung hat dies eigentlich so gar nichts zu tun, was das zweimalige Vorkommen einer solchen Sequenz arg dick aufgetragen wirkt.

Zudem ist das große Geheimnis des Films, wer der eigentliche Drahtzieher hinter dem Überfall auf Driver und seinen Bruder ist, sehr leicht durchschaubar und bietet bei der Enthüllung am Ende keine wirkliche Überraschung. Doch trotz dieser Schwachpunkte und aller Klischees langweilt "Faster" keine Sekunde lang und bietet etliche großartig inszenierte Verfolgungsjagden, Schießereien und Zweikämpfe. So ist dieser Actionreißer zwar nichts fürs Hirn, aber zumindest was fürs Auge – vorrausgesetzt natürlich, man hat ein Faible für brachiale Actionfilme.

Interessant ist noch anzumerken, dass nach etlichen Testvorführungen die letzten acht Minuten des Films herausgeschnitten wurden, um dem Zuschauer ein eher abgeschlossenes und positiveres Ende zu geben. Das eigentliche Ende ist sehr viel spektakulärer und bietet gleich in zweierlei Hinsicht Raum für eine mögliche Fortsetzung. Zwar kann nachvollzogen werden, warum die Macher letztendlich auf dieses Ende verzichtet haben, da es in gewisser Weise schon aufgesetzt wirkt. Doch unterm Strich wäre es auch das konsequentere Ende gewesen, das etwas besser dem Grundton des Films entsprochen hätte. Interessierte Fans können sich auf die DVD und Blu-Ray freuen, auf der dieses alternative Ende natürlich enthalten sein wird. Bis dahin lohnt sich aber auch der Besuch im Kino, denn trotz etlicher Schwächen ist "Faster" ein ordentliches Stück Actionkino – nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Faster (USA 2010)"
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