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September 2018
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Focus

Focus

USA 2015 - mit Will Smith, Margot Robbie, Rodrigo Santoro, Gerald McRaney, BD Wong u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Focus
Genre:Komödie
Regie:Glenn Ficarra, John Requa
Kinostart:05.03.2015
Produktionsland:USA 2015
Laufzeit:ca. 105 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.focus-derfilm.de
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Nicky (Will Smith) ist ein Meister der Täuschung. Ein Meister, von dem die Nachwuchs-Trickdiebin Jess (Margot Robbie) unbedingt lernen möchte. Obwohl sich Nicky eigentlich nicht gerne in die Karten schauen lässt, willigt er ein, Jess mit nach New Orleans zu nehmen, wo er mit seinem Team ein äußerst lukratives Mardi Gras Wochenende plant. Hier lernt Jess nicht nur allerhand Tricks, sondern verfällt auch mehr und mehr dem Charme des gewieften Gauners. Zwischen den Beiden bahnt sich eine leidenschaftliche Beziehung an, was für das Geschäft äußerst hinderlich sein könnte. Denn die oberste Regel für Nicky ist, sich niemals ablenken zu lassen und immer die Beute im Fokus zu behalten. Und so trifft er eine schwere Entscheidung, die ihn drei Jahre später einen seiner bislang größten und gefährlichsten Coups überhaupt vermasseln könnte…

Mit "Focus" haben Glenn Ficarra und John Requa ("Crazy, Stupid, Love.") eine klassische Gaunerkomödie inszeniert, die trotz einer zeitgemäßen Inszenierung einen angenehm altbackenen Charme ausstrahlt. Gerade im ersten Drittel funktioniert die Mischung aus stylischem Look, cleverem Humor und einer Prise hitziger Erotik sehr gut und sorgt für einen extrem hohen Unterhaltungsfaktor. Will Smith, der sich nach seinem "After Earth" Flop sehr rar gemacht hat, läuft hier schnell zur Bestform auf, wobei er mit spitzbübischem Charme und lässiger Coolness überzeugt. Margot Robbie ("The Wolf of Wall Street") ist als gerissene Femme Fatale ebenfalls gut besetzt und wird bei so manchem männlichen Zuschauer den Puls etwas schneller schlagen lassen. Allerdings ist sie eben nicht nur hübsches Beiwerk, sondern kann auch schauspielerisch überzeugen – soweit es das Drehbuch zulässt.

Denn dessen Qualität fällt nach dem gelungenen Auftakt in der zweiten Hälfte doch ein wenig ab. Das beginnt mit einer viel zu langen Sequenz, in der sich Nicky ein Wett-Duell mit einem von BD Wong etwas überzogen dargestellten Geschäftsmann liefert. Die Auflösung der Szene ist zwar genial, doch der Weg dahin ist etwas zu zäh ausgefallen. Gleiches gilt für den Handlungsstrang, der drei Jahre nach den Ereignissen in New Orleans einsetzt. Dieser hat einige sehr gute Momente und gelungene Überraschungen zu bieten. Doch insgesamt kann er mit dem temporeichen, extrem spaßigen Anfang einfach nicht mehr mithalten.

Wer sich ein wenig in dem Genre auskennt und Nicks Ausführungen in der ersten Filmhälfte genau lauscht, der wird von der Auflösung nicht wirklich überrascht sein. Das Rad erfinden Ficarra und Requa hier nun wirklich nicht. Und so ganz genau sollte man es an einigen Stellen mit der Logik auch nicht nehmen, um an "Focus" ungetrübten Spaß zu haben. Doch trotz einiger langatmiger Momente und einer gewissen Überraschungsarmut kann dem Film eines nicht abgesprochen werden: sein hoher Unterhaltungswert. Die Gaunerkomödie will das Genre nicht revolutionieren, sondern ihren Zuschauern einfach nur gute Laune mit einigen angenehmen Schauwerten bieten. Und da das sehr gut gelingt, gibt es am Ende auch ein ganz klares: Sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "Focus (USA 2015)"
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