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Free Birds – Esst uns an einem anderen Tag

Free Birds – Esst uns an einem anderen Tag

USA 2013 - mit den deutschen Stimmen von Rick Kavanian, Christian Tramitz, Nora Tschirner, Oliver Kalkofe u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Free Birds
Genre:Animation, Kinderfilm, Komödie, Abenteuer
Regie:Jimmy Hayward
Kinostart:06.02.2014
Produktionsland:USA 2013
Laufzeit:ca. 92 Min.
FSK:ab 6 Jahren
Webseite:www.freebirds.senator.de
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Jahr für Jahr geht es an Thanksgiving vielen Tausenden Truthähnen an den Kragen. Nur einem Tier ist das Überleben gesichert, wenn es vom Präsidenten der Vereinigten Staaten traditionsgemäß begnadigt wird. In diesem Jahr fällt die Wahl der kleinen Präsidententochter ausgerechnet auf den schmächtigen Reggie (gesprochen von Rick Kavanian), dem nun ein unbeschwertes Leben im Luxus auf Camp David garantiert ist. Doch schon nach kurzer Zeit ist Schluss mit Fernsehen und Pizza, als Reggie von dem etwas einfältigen Jake (Christian Tramitz) entführt wird. Als kleinem Jungvogel sei Jake einst der Allmächtige Truthahn erschienen, mit dem Auftrag, gemeinsam mit Reggie eine Militärbasis zu infiltrieren und in der dort versteckten Zeitmaschine zurück in die Vergangenheit zu reisen. Das Ziel: das Verhindern der Tradition, dass an Thanksgiving immer Truthähne gegessen werden. Reggie hält Jake natürlich zunächst für vollkommen verrückt, findet sich aber kurze Zeit später tatsächlich im Jahr 1621 wieder. Und hier fängt das Abenteuer erst richtig an…

"Free Birds – Esst uns an einem anderen Tag" hat mit zwei Problemen zu kämpfen. Zum einen kommt der Animationsfilm, in dem es um Thanksgiving geht, zur falschen Jahreszeit in unsere Kinos. Zum anderen behandelt er ein durch und durch amerikanisches Thema, über dessen Tradition und Ursprung hierzulande wohl die Meisten nur sehr rudimentäre Vorkenntnisse aus diversen Hollywood-Filmen und TV-Serien haben dürften. Man könnte daher davon ausgehen, dass es in Deutschland kein Publikum für dieses tierische Animationsfilmchen geben dürfte. Doch mit einem sehr gut ausgewählten Ensemble an Synchronsprechern und einer lustigen Zeitreisegeschichte könnte der Film von "Horton hört ein Hu"-Regisseur Jimmy Hayward eigentlich auch außerhalb der USA gut funktionieren.

Das ist in einigen Momenten dann auch tatsächlich der Fall. Wenn der Humor etwas schräger und nicht zu überdreht daher kommt, machen die zeitreisenden Truthähne tatsächlich richtig viel Spaß. Doch leider sind solche Momente in den knapp 90 Minuten Laufzeit deutlich in der Unterzahl. Vielmehr regieren chaotische Actionsequenzen und Gags der platteren Art das Geschehen. Die recht originelle Ausgangsidee wird darunter fast vollständig begraben. Ihr Potential scheint zwar immer mal wieder durch, kann sich aber nie voll und ganz entfalten. Das ist insofern schade, da ja durchaus ein gewisser Unterhaltungswert und Spaßfaktor vorhanden ist und "Free Birds" dadurch davor bewahrt wird, komplett zu enttäuschen.

Doch ein Film, der nur im Ansatz gelungen ist, ist oftmals enttäuschender als einer, der von vornherein einfach schlecht ist. Und das kann man über diese etwas andere Art von Tierschutz nun wirklich nicht sagen. Aber es fehlt der Geschichte einfach an Esprit, den Figuren an Charme und der Inszenierung an Witz, um nicht nur sporadisch, sondern eben durchgängig unterhalten zu können. In einer Zeit, in der viele Animationsfilme gleich die ganze Familie bestens unterhalten, ist das schlichtweg viel zu wenig.

So könnte man den Machern eigentlich fast schon wünschen, dass die sehr amerikanische Thematik ihr eigentliches Hauptproblem wäre, hätte man damit doch so einige andere kleine Kritikpunkte leicht entschuldigen können. Doch leider ist "Free Birds – Esst uns an einem anderen Tag" eben insgesamt nur ein halbgares Vergnügen geworden, von dem man garantiert keinen Nachschlag haben möchte. Und dafür gibt es dann am Ende auch beim besten Willen nur ein: sehr bedingt sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Free Birds – Esst uns an einem anderen Tag (USA 2013)"
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