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September 2018
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Gänsehaut

Gänsehaut

Großbritannien 2015 - mit Dylan Minnette, Odeya Rush, Ryan Lee, Jack Black u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Goosebumps
Genre:Abenteuer, Fantasy, Komödie
Regie:Rob Letterman
Kinostart:04.02.2016
Produktionsland:Großbritannien 2015
Laufzeit:ca. 103 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.gaensehaut-film.de
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Von der Großstadt in die Provinz – anders als für seine Mutter ist das für den Teenager Zach Cooper (Dylan Minnette) kein positiver Neubeginn, sondern vielmehr eine Katastrophe. Doch das Ganze sieht nicht mehr ganz so schlimm aus, als er seine schöne Nachbarin Hannah (Odeya Rush) trifft. Doch zwischen den Beiden steht Hannahs mürrischer Vater (Jack Black), der dem Jungen gleich beim ersten treffen klar macht, dass er nicht möchte, dass er sich mit seiner Tochter trifft. Doch daran hält sich Zach natürlich nicht. Als er glaubt, dass Hannah in ihrem eigenen Haus in Gefahr ist, bricht er dort mit seinem neuen Kumpel Champ (Ryan Lee) ein und entdeckt ein unglaubliches Geheimnis: bei Hannahs Vater handelt es sich um niemand geringeres als R.L. Stine, den Autor der "Gänsehaut"-Romane. Dass er sich und seine Tochter derart von der Außenwelt abschottet, hat einen guten Grund. Denn die Kreaturen, die er sich für seine Bücher ausgedacht hat, sind lebendig und könnten eine große Gefahr für die Menschen darstellen, hätte er sie nicht sicher in seinen Originalmanuskripten eingeschlossen. Zu dumm nur, dass Zach und Champ eines dieser Bücher öffnen und damit eine monströse Kettenreaktion auslösen, der ihre ganze Stadt zum Opfer fallen könnte…

Mit weltweit über 400 Millionen verkauften Exemplaren in 32 Sprachen gehören die "Gänsehaut"-Bücher zu den erfolgreichsten Roman-Reihen überhaupt. Nur die Abenteuer von "Harry Potter" haben sich noch besser verkauft. Autor R.L. Stine hat mit der Veröffentlichung des ersten Buches im Jahr 1992 einen Nerv bei seinen jungen Lesern getroffen, indem er spannende Grusel- und Monstergeschichten aus der Sicht von Teenagern geschrieben hat. Einige der Geschichten und Geschöpfe wurden in einer Fernsehserie adaptiert, die von 1995 bis 1998 produziert wurde. Doch ins Kino haben es die Werke von R.L. Stine bislang noch nicht geschafft.

Das ändert sich jetzt mit dem 3D-Abenteuer "Gänsehaut", einem humorvollem Gruselfilm für Jugendliche ab 12 Jahren. Regisseur Rob Letterman ("Monsters vs. Aliens") orientiert sich gerade in der ersten Hälfte sehr offensichtlich an den Genre-Klassikern der 80er Jahre. Von der Stimmung her erinnert sein Film sehr deutlich an Werke wie "Die Goonies" oder "Gremlins", wobei Letzterer beim Angriff einer Horde fieser Gartenzwerge ganz eindeutig zitiert wird. Die ersten sechzig Minuten stecken voller Humor, Charme und witziger Einfälle, wobei der Spannungs- und Grusellevel noch auf sehr zahmen Level gehalten werden. Doch wenn die Monster aus allen Büchern ausbrechen und sich über die Stadt hermachen, wird das Geschehen deutlich actionreicher.

Da hier viele CGI-Effekte zum Einsatz kommen, geht leider auch ein klein wenig von dem Charme verloren. Immer wieder droht der Film sich in einem Effekte-Overkill zu verlieren. Doch mit sicherem Händchen schafft es Letterman durch den gezielten Einsatz von auflockernden Gags oder kurzen Momenten der Ruhe das Ruder noch rechtzeitig herum zu reißen. Sehr positiv fällt dabei auf, dass sich der Humor fast nie auf allzu plattem Terrain bewegt. Der gerade für ein junges Zielpublikum so gerne bemühte Toilettenhumor kommt hier fast gar nicht zum Einsatz. Zugegeben, trotzdem zieht nicht jeder Gag, doch einige sind so herrlich schräg, dass die wenigen, die nicht funktionieren, schnell wieder vergessen sind.

Die jugendlichen Darsteller machen ihre Sache wirklich gut, auch wenn ihre Figuren an sich nicht viel mehr sind, als wandelnde Klischees. Auch die große "Überraschung" wird von Dylan Minnette ("Prisoners") und Odeya Rush ("Hüter der Erinnerung") überzeugend umgesetzt. Und Jack Black überzeugt als R.L. Stine (der übrigens selbst einen kleinen Gastauftritt absolviert) mit der richtigen Mischung aus etwas zurückgenommener Komik und Ernsthaftigkeit. Auch wenn "Gänsehaut" kein Meisterwerk ist, so ist der Film insgesamt doch perfektes Unterhaltungskino mit Witz, Spannung, ordentlichen Effekten und einer ordentlichen Portion Herz. Und dafür gibt es ein mehr als zufriedenes. Absolut sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Gänsehaut (Großbritannien 2015)"
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