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Happy New Year – Neues Jahr, neues Glück

Happy New Year – Neues Jahr, neues Glück

USA 2011 - mit Sarah Jessica Parker, Ashton Kutcher, Jessica Biel, Til Schweiger, Robert De Niro, Halle Berry, Jon Bon Jovi, Katherine Heigl ...

Filminfo

Originaltitel:New Year`s Eve
Genre:Komödie, Romantik, Drama
Regie:Garry Marshall
Kinostart:08.12.2011
Produktionsland:USA 2011
Laufzeit:ca. 117 Min.
FSK:ab 0 Jahren
Webseite:www.happynewyear-derfilm.de
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Nach dem trotz mauer Kritiken doch recht ansehnlichem Erfolg seiner Ensemblekomödie "Valentinstag" hat sich "Pretty Woman"-Regisseur Garry Marshall nun den nächsten Feiertag geschnappt, um erneut ein attraktives Ensemble von großen und kleinen Stars vor seiner Kamera zum romantischen und komödiantischen Reigen zu versammeln. "Happy New Year – Neues Jahr, neues Glück" ist oft total dick aufgetragen, kitschig und triefend vor Klischees. Und dennoch macht das Ganze sehr viel Spaß und ist einfach nur schön! 

Es ist Silvester in New York. Das neue Jahr steht vor der Tür und mit ihm jede Menge Veränderungen. So versucht etwa Laura (Katherine Heigl), Besitzerin eines florierenden Catering-Unternehmens, ihre große Liebe, den Rockstar Jensen (Jon Bon Jovi) zu vergessen, was nicht gerade leicht ist, da er der Stargast der Silvesterparty ist, für die sie in diesem Jahr arbeitet. Ingrid (Michelle Pfeiffer), die gerade ihren Job gekündigt hat, versucht mit Hilfe des jungen Kurierboten Paul (Zac Efron), an nur einem Tag all ihre immer wieder verschobenen Vorsätze abzuarbeiten. Und sowohl Tess und Griffin (Jessica Biel und Seth Meyers), als auch Grace und James (Sarah Paulson und Til Schweiger) wünschen sich, das ihr Nachwuchs als erstes Baby des neuen Jahres zur Welt kommt, was den glücklichen Eltern jede Menge Geld einbringen könnte. Und während diese Paare auf neues Leben warten, bleiben Stan (Robert De Niro) nur noch wenige Stunden, bis ihn der Tod holt. Er will nur noch lange genug leben, um ein letztes Mal zu sehen, wie die große Kristallkugel am Times Square um Mitternacht herabgesenkt wird. 

Randy (Ashton Kutcher) dagegen kann mit dem ganzen Silvestertrubel nicht viel anfangen. Er will den Abend am liebsten ganz alleine in seiner Wohnung verbringen. Doch dann bleibt er mit seiner neuen Nachbarin Elise (Lea Michele, "Glee") im Fahrstuhl stecken und für die Beiden beginnt ein ganz besonderer Silvesterabend. Den erhofft sich auch Sam (Josh Duhamel), der vor einem Jahr bei einer Silvesterparty eine ganz besondere Frau kennen gelernt hat. Er hofft darauf, sie in diesem Jahr wieder zu treffen – und sie nie mehr gehen lassen zu müssen. Nicht loslassen kann die alleinerziehende Kim (Sarah Jessica Parker) ihre 15jährige Tochter Hailey (Abigail Breslin), die viel lieber mit ihren Freunden ins neue Jahr feiern würde, als mit ihrer Mutter. Für all diese Menschen hält diese Nacht noch viele Überraschungen bereit, die viel Neues für das kommende Jahr versprechen... 

"Happy New Year" folgt dem gleichen Schema, das schon bei Filmen wie "Tatsächlich...Liebe" sehr gut und bei "Valentinstag" recht ordentlich funktioniert hat. Einige lose zusammenhängende Geschichten werden zu einem kurzweiligen Ganzen miteinander verknüpft, wobei Liebe, Vergebung, Hoffnung und Neubeginn stets die zentralen Themen zu sein scheinen. So ist es dann auch nicht weiter verwunderlich, dass "Happy New Year" nicht wirklich überraschen kann und sich schier unzähliger Klischees bedient. Doch irgendwie stört das in diesem Fall nicht wirklich. Der Zuschauer bekommt genau das geboten, was von einem romantischen Feel-Good-Movie erwartet werden darf. Obwohl die Dosierung mitunter etwas hoch ist, so hinterlässt der Film am Ende doch nur ein leichtes Gefühl der emotionalen Übersättigung. 

Bisweilen mutet das Ensemblestück wie ein Schaulaufen für die Stars an, gerade weil so mancher Darsteller nur einen recht kurzen Auftritt absolviert. Daher gelingt es den Schauspielern, obwohl mit Robert de Niro, Halle Berry oder Hilary Swank  gleich mehrere preisgekrönte Namen auf der Besetzungsliste stehen, nur selten, ihr Talent wirklich unter Beweis stellen zu können. Doch den meisten Beteiligten scheint dies auch nicht so wichtig gewesen sein. Ihnen hat die Arbeit an dem Film Spaß gemacht, was ihnen mitunter sehr deutlich anzumerken ist. Diese gute Laune überträgt sich dann auch auf den geneigten Zuschauer, der inmitten der vielen Klischees dann auch einige sehr nette und wirklich witzige Momente, aber auch die ein oder andere bewegende Szene entdecken kann. 

Ja, "Happy New Year" ist Hollywood pur. Subtil werden die moralisch wertvollen Botschaften von Freundschaft, Familie, Vergebung und Gutmenschlichkeit wahrlich nicht vermittelt. Doch manchmal ist es doch auch schön, hemmungslos in Kitsch tauchen zu können und nur ab und zu zum schmachtenden Ausatmen auftauchen zu müssen. An "Tatsächlich...Liebe", meinen persönlichen Favoriten der romantischen Ensemble-Komödie, kommt "Happy New Year" zwar bei weitem nicht heran. Dafür aber ist diese inoffizielle Fortsetzung von "Valentinstag" auf jeden Fall besser, als ihr Vorgänger. Daher gilt: wer Hollywood-Kitsch mag, hoffnungslos romantisch ist und sich von spielfreudigen Darstellern gut unterhalten lassen möchte, der sollte auf jeden Fall mit diesem Film das Jahr 2011 verabschieden und in 2012 hinein rutschen. Sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Happy New Year – Neues Jahr, neues Glück (USA 2011)"
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