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Hellraiser Revelations: Die Offenbarung – DVD

Hellraiser Revelations: Die Offenbarung – DVD

USA 2011 - mit Steven Brand, Sanny Van Heteren, Nick Eversman, Jay Gillespie, Tracy Fairaway u.a

Filminfo

Originaltitel:Hellraiser - Revelations
Genre:Horror
Regie:Victor Garcia
Verkaufsstart:04.10.2012
Produktionsland:USA 2011
Laufzeit:ca. 76 Min.
FSK:ab 18 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (1.85:1)
Extras:Trailer, Programmtipps
Regionalcode:2
Label:Sunfilm Entertainment
Webseite:www.sunfilm.de
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Film: Die beiden Freunde Steven Craven (Nick Eversman) und Nico Bradley (Jay Gillespie) haben sich für einen wilden Partyurlaub von zu hause weggeschlichen. In Mexiko lassen die Teenager die Korken knallen und halten ihr ausschweifendes Treiben mit einer Videokamera fest. Beim Besuch einer Bar in Tijuana kommt es zu einem Unfall, bei dem Nico eine Prostituierte tötet. Er zwingt Steve dazu, den Urlaub so weiter zu führen, als sei Nichts gewesen. Doch dann taucht ein merkwürdiger Mann in ihrem Hotelzimmer auf…

Fortan fehlt jede Spur von den jungen Männern. Die mexikanischen Behörden übergeben ihre Habseligkeiten, darunter auch die Videokamera und einen merkwürdigen Würfel, den Familien der Beiden. Ein Jahr später treffen sich die Eltern von Nico und Steven bei den Cravens zum Essen. Dort fordert Tochter Emma (Tracy Fairaway), die gleichzeitig auch Nicos Freundin war, von den Erwachsenen endlich zu erfahren, was mit ihrem Bruder und ihrem Freund passiert ist. Als sie keine Antwort bekommt, macht sie sich selbst auf Spurensuche und entdeckt das Video und den merkwürdigen Würfel. Als sie an diesem herumspielt, steht plötzlich der blutüberströmte Steve vor ihr – und der Horror beginnt erst richtig…

"Hellraiser - Revelations" ist der mittlerweile neunte Teil der Horror-Reihe, die Clive Baker 1987 mit der Verfilmung seines eigenen Romans begonnen hat. Mit diesem neunten Teil, der in nur drei Wochen abgedreht wurde, kann sich Baker allerdings nur wenig anfreunden. In einem Statement gab er bekannt, dass dieses Werk nicht seinem Geist und noch nicht einmal seinem Hintern entsprungen wäre. Auch Fan-Liebling Doug Bradley, der in den vorherigen Filmen die Kultfigur Pinhead verkörpern durfte, hat an dieser Produktion nicht mehr teilgenommen.

Der Grund dafür, dass "Hellraiser - Revelations" selbst im Vergleich mit den vielen wenig gelungenen Fortsetzungen schlecht abschneidet, mag darin zu finden sein, dass die Produktion des Films angetrieben werden musste, nachdem dem Rechteinhaber, der Weinstein Company, die Rechte ausliefen und so nur wenig Zeit blieb, um ein echtes Qualitätsprodukt abzuliefern. Drehbuch, Darsteller, Effekte – all diese Aspekte konnten nicht mit großer Sorgfalt angegangen werden. Davon ausgehend ist das Endprodukt eigentlich gar nicht so schlecht. Für eine derart gehetzte Entstehung sind zumindest einige der Gore-Effekte zufrieden stellend ausgefallen.

Das echte "Hellraiser"-Feeling will sich allerdings nicht einstellen, auch wenn Pinhead auftaucht und auch die Zenobiten und ihre Dimension eine nicht unwichtige Rolle spielen. Doch es wirkt so, als hätte man verkrampft versucht, einen ganz herkömmlichen übernatürlichen Horror-Thriller auf Teufel komm raus mit dem "Hellraiser"-Universum zu verknüpfen, nur um noch einmal von den Rechten an diesem Franchise profitieren zu können. Löst man sich von dem Vergleich insbesondere zu Bakers in seiner ungekürzten Form in Deutschland lange indiziertem Klassiker und bedenkt man das geringe Budget und die minimale Produktionszeit, dann hat der Film seine Momente, an denen man als Genre-Fan durchaus Gefallen finden kann. Ob die allerdings ausreichen, um die Anschaffung der DVD zu rechtfertigen, das sei dahingestellt.

Bild + Ton: Bei der technischen Umsetzung der DVD macht sich der geringe Aufwand, mit dem der Film entstanden ist, nur bedingt bemerkbar. Das Bild ist sehr sauber, die reduzierte Farbgebung entspricht der düsteren Atmosphäre des Geschehens und auch die Bildschärfe liegt auf gutem Niveau. Der Sound kann mit gut abgemischten Dialogen und einigen stimmungsvollen Surround-Effekten punkten. Für eine Low Budget Produktion also völlig in Ordnung!

Extras: Bis auf Trailer hat die DVD keinerlei Bonusmaterial zu bieten.

Fazit: "Hellraiser - Revelations" dürfte Fans der beliebten Reihe kaum zufrieden stellen. Weder die Story, noch die Darsteller können in diesem schnell heruntergedrehten Werk überzeugen. Als einfacher Low Budget Horror aber kann zumindest den Effekten ein gewisser Unterhaltungswert zugesprochen werden. Doch echte Pinhead-Fans wird das freilich kaum darüber hinweg trösten können, dass die Qualität der ersten beiden Teile nicht einmal ansatzweise erreicht wird.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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