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Here comes the Devil – DVD

Here comes the Devil – DVD

Mexiko 2013 - mit Francisco Barreiro, Laura Caro, Alan Martinez, Michele Garcia, David Arturo Cabezud u.a

Filminfo

Originaltitel:Ahi va el diablo
Genre:Horror, Mystery, Drama
Regie:Adrián García Bogliano
Verkaufsstart:30.05.2014
Produktionsland:Mexiko 2013
Laufzeit:ca. 97 Min.
FSK:ab 18 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (2.35:1)
Extras:Making of, Trailer
Regionalcode:2
Label:Neue Pierrot le Fou GmbH
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Amazon Link : Here comes the Devil – DVD

Inhalt: Es sollte eigentlich nur ein entspannter Familienausflug zu einem Höhlensystem in der Nähe von Tijuana werden. Doch für Felix (Francisco Barreiro) und seine Frau Sol (Laura Caro) wird der Trip zu einem echten Horror, als ihre beiden Kinder Sara (Michele Garcia) und Adolfo (Alan Martinez) spurlos verschwinden, während sich ihre Eltern im Auto ihrer Lust hingeben. Auf eine Nacht voller Angst folgt am nächsten Tag die Erleichterung, als die Kinder scheinbar völlig unversehrt wieder auftauchen. Doch besonders Sol merkt, dass sich das Verhalten der Beiden verändert hat. Es kommt der Verdacht auf, dass den Kindern in den Höhlen etwas Schreckliches zugestoßen ist, das sie regelrecht traumatisiert hat.  Als Felix und Sol etwas erfahren, das diesen Verdacht erhärtet, fassen sie einen Entschluss, der ihr Leben für immer verändern wird. Doch war ihr Verdacht wirklich begründet oder sieht die Wahrheit vielleicht doch ganz anders aus?

Schon mit seiner Eingangssequenz macht "Here comes the Devil" deutlich, dass man es hier nicht mit einem konventionellen Gruselfilm zu tun bekommt. Schnell baut Regisseur Adrián García Bogliano eine von Erotik aufgeladene, unterschwellig bedrohliche Atmosphäre auf, der man sich nur schwer entziehen kann. Zwar fragt man sich auf den ersten Blick nicht nur bei dieser Eröffnungsszene, was sie mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat. Doch auch wenn die Inszenierung in solchen Momenten ein wenig sperrig daher kommt, wirkt sich das nicht weiter negativ auf den Gesamteindruck aus. Der fällt gerade aufgrund einiger sehr effektiver Schockmomente und des beklemmenden Finales absolut positiv aus.

Allerdings muss man sich auf die insgesamt recht ruhige Erzählweise und das etwas kryptische Handlungskonstrukt einlassen. Hier wird dem Zuschauer eben nicht alles im Detail vorgekaut und alles derart erklärt, dass es wirklich Jeder versteht. Vielmehr spielt der Regisseur mit Symboliken, beschränkt sich auf Anspielungen und lässt bewusst einige Fragen offen. Das kann dann, wenn man ansonsten sehr gradlinige, klare Erzählmuster gewohnt ist, am Ende etwas frustrierend wirken. Doch wer auch im Horrorgenre gerne mal in Richtung Arthaus-Kost schielt und sich nicht davor scheut, hier und da den Intellekt angeschaltet zu lassen, der wird erkennen können, was wirklich hinter der verstörend-sperrigen Fassade des Films steckt.

Das soll jetzt nicht heißen, dass "Here comes the Devil" völlig verkopftes Kunstkino wäre. Dafür sprechen einige Bilder doch eine zu deutliche Sprache. Doch auch wenn er sich einiger konventioneller Mittel bedient, so verlässt Adrián García Bogliano doch oft genug die üblichen Genre-Pfade, um seinen Film zu etwas ganz Besonderem zu machen. Das mag vielleicht nicht wirklich massentauglich sein, doch wer es nicht nur unheimlich, sondern auch noch ungewöhnlich mag, der sollte sich diesen gelungenen Beitrag des jungen mexikanischen Horrorfilms auf keinen Fall entgehen lassen. Sehenswert!

Bild + Ton: Da zum Test nu rein datenreduziertes Pressemuster zur Verfügung stand, kann an dieser Stelle keine Wertung zur Bild- und Tonqualität abgegeben werden.

Extras: Auch das Bonusmaterial konnte auf der Presse-DVD nicht gesichtet werden. Angekündigt sind ein ausführliches Making of, sowie der Trailer zum Film.

Fazit: "Here comes the Devil" ist ein blutiger Mystery-Thriller jenseits des Mainstreams. Die beklemmende Atmosphäre und die vielen kleinen, aber absolut effektiven Schockeffekte machen den Film trotz einiger etwas sperriger, zäher Momente zu einem spannenden und packenden Genre-Beitrag, den sich Liebhaber von anspruchsvollerer Gruselkost nicht entgehen lassen sollten. Empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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