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Home – Ein smektakulärer Trip

Home – Ein smektakulärer Trip

USA 2015 - mit den deutschen Stimmen von Bastian Pastewka, Uwe Ochsenknecht u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Home
Genre:Animation, Kinderfilm, Abenteuer, Komödie
Regie:Tim Johnson
Kinostart:26.03.2015
Produktionsland:USA 2015
Laufzeit:ca. 94 Min.
FSK:ab 0 Jahren
Webseite:www.home-derfilm.de
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Ausgerechnet die Erde haben sich die Boovs ausgesucht, um sich hier vor den grausamen Gorgs zu verstecken. Da die Boovs aber Meister im Davonlaufen sind, haben sie auch das Besetzen von fremden Planeten perfektioniert. Die ursprünglichen Bewohner werden kurzerhand in kleine, aber schmucke Wohnsiedlungen verfrachtet, während sich die Boovs auf dem Rest des Planeten breit machen. Und so freut sich auch der etwas tollpatschige Oh (gesprochen von Bastian Pastewka), dass er jetzt in der großen Menschen-Stadt eine neue Wohnung mit ganz vielen Boov-Nachbarn hat. Als er die zu einer großen Willkommens-Party einladen möchte, drückt Oh leider den falschen Knopf und verschickt die Nachricht ans gesamte Universum – und damit auch an die Gorgs. Da er bei den anderen Boovs nun in Ungnade gefallen ist, will sich Oh irgendwo verstecken, wo es keine Menschen und keine Boovs gibt. Doch um dorthin zu kommen, braucht er Hilfe. Die findet er ausgerechnet in dem kleinen Mädchen Tip, die sich der unfreiwilligen Umsiedlung durch die Aliens entziehen konnte und jetzt verzweifelt auf der Suche nach ihrer Mutter ist. In der Hoffnung, dass Oh ihr helfen kann, schließt sie sich seiner Mission an. Gemeinsam starten die Beiden in ein turbulentes Abenteuer, das über das Schicksal aller Menschen und aller Boovs entscheiden wird…

Das knallbunte Animationsabenteuer "Home – Ein smektakulärer Trip" von Tim Johnson ("Ab durch die Hecke") hat einen niedlichen Helden und einige wirklich originelle Ideen zu bieten. Der Humor ist insgesamt sehr kindgerecht gestaltet. Doch es gibt durchaus auch einige etwas hintersinnigere Gags, über die sich insbesondere ältere Zuschauer köstlich amüsieren können. Die Grundidee der Geschichte, die auf dem Buch "Happy Smekday oder der Tag, an dem ich die Welt retten musste" von Adam Rex basiert, ist wirklich gelungen, zumal die finale Konfrontation mit den Gorgs dramaturgisch eine echte Überraschung darstellt. Doch leider wird der Film insgesamt dem guten Potential der Vorlage nicht wirklich gerecht.   

Denn die Umsetzung ist gerade im Kontrast zu dem Ideenreichtum, der zu Beginn zu sehen ist, arg konventionell geraten. Nicht nur, dass die familienfreundliche Botschaft in einigen Szenen mit dem Vorschlaghammer auf die Zuschauer eingedroschen wird. Oft wirkt der Film auch noch wie ein langes Werbe-Vehikel für die neuen Songs, die Rihanna und Jennifer Lopez für den Soundtrack eingesungen haben. So eingängig die Lieder der beiden Ladys, die in der englischen Originalversion zudem Tip und ihre Mutter sprechen, auch sein mögen, sie sind einfach zu aufdringlich in die Geschichte integriert. Das wird insbesondere in einer Sequenz deutlich, in der zu einem der Songs noch einmal einige frühere Szenen zusammengeschnitten gezeigt werden. Hier bekommt der Film endgültig einen Videoclip-Charakter, der ihn viel von seinem in Ansätzen erkennbaren Charme kostet.

Sicherlich, junge Zuschauer werden sich daran kaum stören. Ihnen wird genügend Stoff für ein kurzweiliges Kinoabenteuer geboten. Und Oh (der im Buch eigentlich J.Lo heißt) ist auch wirklich zum Knuddeln süß. Wenn man zu Beginn erfährt, warum er Oh heißt, dann reicht das schon aus, um ihn ins Herz zu schließen. Das ändert allerdings wenig daran, dass "Home – Ein smektakulärer Trip" über keinerlei Langzeiteffekt verfügt. Der Film ist nett anzusehen und kann gerade im letzten Drittel richtig gut unterhalten. Doch es gibt kaum Momente, die sich wirklich im Gedächtnis festheften. Dafür wirkt die Inszenierung einfach zu kalkuliert und zu wenig liebevoll. Dennoch: für den kurzen Animationsfilm-Hunger zwischendurch reicht der Unterhaltungswert allemal. Für kleine und große Boovs, aber auch für Menschen ab 6 gibt es daher auch noch ein leicht zögerliches, aber letztendlich doch überzeugtes: Sehenswert! 

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "Home – Ein smektakulärer Trip (USA 2015)"
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