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Hypothermia – The Coldest Prey - DVD

Hypothermia – The Coldest Prey - DVD

USA 2010 - mit Michael Rooker, Greg Finley, Don Wood, Blanche Baker, Amy Chang, Benjamin Foster u.a

Filminfo

Originaltitel:Hypothermia
Genre:Horror
Regie:James Felix McKenney
Verkaufsstart:15.04.2013
Produktionsland:USA 2010
Laufzeit:ca. 71 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Keine
Bildformat:16:9 (1.78:1)
Extras:Making of, Ron & Reel, Bildergalerie, Give me Shelter Featurette
Regionalcode:2
Label:KSM
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Amazon Link : Hypothermia – The Coldest Prey - DVD

Inhalt: Es sollte eigentlich nur ein ganz normales Wochenende am See für Ray Pelletier (Michael Rooker), seine Frau Helen (Blanche Baker), Sohn David (Ben Foster) und dessen Freundin Gina (Amy Chang) werden. Beim gemeinsamen Eisfischen in völliger Abgeschiedenheit sollten die Spannungen, die gerade zwischen Ray und David herrschen, endlich abgebaut werden. Doch der Ausflug steht unter keinem guten Stern. Zuerst bricht Ray bei einem abendlichen Spaziergang im Eis ein und kann sich nur unter größten Anstrengungen retten. Und dann erfährt er auch noch, dass sein Sohn mit Gina die USA verlassen will, um als Entwicklungshelfer zu arbeiten. Damit nicht genug wird ihre Ruhe am nächsten Tag auch noch von dem rüpelhaften Stevie Cote (Don Wood) gestört, der gemeinsam mit seinem Sohn Stevie Jr. (Greg Finley) eine mobile Fischerhütte direkt am Eisloch der Pelletiers aufbaut. Ray glaubt schon jetzt, dass dieses Wochenende eine Katastrophe ist. Doch da ahnt er noch nicht, dass ihnen der eigentliche Horror erst noch bevor steht – denn unter dem Eis lauert eine dunkle Gefahr, die nur darauf wartet, durch das Eis zu brechen…

"Hypothermia"  wurde bereits im Frühjahr 2010 im Staat New York gedreht, wobei die meisten Aufnahmen nicht im Studio, sondern tatsächlich in eisiger Kälte am bzw. auf dem Great Scandaga Lake gemacht wurden. Das Konzept des Films ist nicht schlecht und bildet eine gute Ausgangssituation für einen klassischen Monsterfilm. Den scheint Regisseur James Felix McKenney seinen Zuschauern dann auch bieten zu wollen, verlässt er sich doch in erster Linie auf praktische Effekte und verzichtet weitgehend auf CGI-Aufnahmen. Das ist dann wirklich von Vorteil, wenn das für den Zuschauer noch unsichtbare Monster bei den Protagonisten einige unschöne Wunden hinterlässt, die wirklich sehr effektiv umgesetzt worden sind.

Negativ wirken sich die praktischen Effekte in Verbindung mit dem geringen Budget dann aus, wenn das Monster tatsächlich zu sehen ist. Zwar ist es dann meist sehr dunkel und die schnellen Schnitte erlauben auch nur kurze Blicke auf das Ungeheuer, doch das, was zu sehen ist, wirkt arg trashig und leider auch ein wenig lächerlich. Die guten Intentionen und das Engagement der Macher in allen Ehren, aber dieses Gummi-Getüm raubt dem Film jede Spannung und verwandelt den soliden Monsterfilm in eine unfreiwillig komische Lachnummer. Das etwas wirre Ende hilft da auch nicht unbedingt, um diesen Schaden wieder gut zu machen.

Da das Monster aber erst in den letzten zehn Minuten der ohnehin sehr kurzen 70 Minuten Laufzeit richtig zu sehen ist und bis dahin Tempo, Atmosphäre und Effekte auch stimmen, können Liebhaber von klassischen Monsterfilmen hier durchaus mal einen Blick riskieren. Auch wenn die Darsteller, mit Ausnahme von Michael Rooker, wirklich nur B-Movie Qualitäten haben und das Drehbuch arg klischeebelastet ist, funktioniert der eisige Horror in der ersten Stunde eigentlich ganz gut. Und dafür gibt es dann am Ende ein zwar sehr eingeschränktes, aber dennoch ordentliches: Sehenswert!

Bild + Ton: Da zum Test nur ein datenreduziertes Pressemuster zur Verfügung stand, kann über die finale Bild- und Tonqualität an dieser Stelle keine Wertung abgegeben werden.

Extras: Auch das Bonusmaterial konnte auf der Presse-DVD nicht gesichtet werden. Angekündigt sind ein Making of, zwei Featurettes, eine Bildergalerie und ein Trailer.

Fazit: "Hypothermia" bietet eine gute Grundidee, die zu Beginn auch noch recht atmosphärisch umgesetzt ist. Das etwas dürftige Drehbuch und die etwas klischeehaft gezeichneten Charaktere fallen da auch noch nicht wirklich störend auf. Erst mit dem Auftauchen des Monsters, das mit seinem eher lächerlichen Aussehen einen unpassenden Kontrapunkt zur Ernsthaftigkeit der Inszenierung setzt, verliert der Film im letzten Akt nahezu sein gesamtes Spannungspotential. Wer klassischen Monsterhorror mag, wird vielleicht dennoch seinen Spaß an diesem Horrorthriller haben können, denn einige gute Spannungsmomente und ordentlich blutige Effekte hat der Film durchaus zu bieten. Wer aber einen effektiven Schocker erwartet, für den wird spätestens beim Anblick des Monsters aus der Tiefe die Spannung durch bittere Enttäuschung ersetzt. Daher gilt: trotz guter Atmosphäre und bemühter Darsteller nur bedingt empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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