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Oktober 2018
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I Can Only Imagine

I Can Only Imagine

USA 2017 - mit J. Michael Finley, Dennis Quaid, Madeline Carroll, Trace Adkis, Cloris Leachman u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:I Can Only Imagine
Genre:Drama, Musikfilm
Regie:Erwin Brothers
Kinostart:27.09.2018
Produktionsland:USA 2017
Laufzeit:ca. 110 Min
FSK:ab 0 Jahren
Webseite:www.ksmfilm.de
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Bart Millard (J. Michael Finley) blickt auf eine schwere Kindheit zurück. Von der Mutter verlassen, bleibt er allein bei seinem gewalttätigen Vater (Dennis Quaid). Die Hoffnung, durch sein Talent beim Football dem ungeliebten Zuhause zu entkommen, werden durch einen schweren Unfall zunichte gemacht. Ausgerechnet im Schulchor findet er seine Leidenschaft zur Musik. Direkt nach dem Abschluss ergreift er mit seiner Band MercyMe die Flucht und tingelt durchs Land. Sein Talent wird erkannt, doch der Durchbruch bleibt aus. Gerade, als Bart die Hoffnung aufgeben will, schreibt er einen Song, der sein Leben und das von vielen anderen Menschen nachhaltig verändern wird…

"I Can Only Imagine" von der Band MercyMe gilt als der erfolgreichste christliche Rocksong aller Zeiten. Das Lied, in dem Sänger Bart Millard die schwierige Beziehung zu seinem Vater verarbeitet, hat besonders in den USA viele Menschen bewegt und inspiriert. Das Drama der Erwin Brothers zeichnet den Weg von Millard nach, der ihn dazu geführt hat, diesen Erfolgssong zu komponieren. Das beginnt sehr vielversprechend. Die Inszenierung lässt zwar jede Form von Originalität vermissen, ist aber gerade in der ersten Stunde sehr unterhaltsam und auch bewegend. Und wenn sich J. Michael Finley auch darüber lustig machen darf, dass er in der Rolle des Teenager-Bart eigentlich viel zu alt aussieht, dann kann man sogar einen Hauch von Ironie entdecken.

Doch all das verschwindet in der zweiten Hälfte mehr und mehr. Relativ unvermittelt wird eine sehr penetrante "Finde zu Gott und er wird dir den Weg weisen"-Botschaft auf den Zuschauer eingeprügelt. An dem, was der Film seinem Publikum sagen möchte, ist ja prinzipiell nichts auszusetzen. Schließlich soll das, was der Song für viele Menschen war, auch durch den Film übertragen werden. Doch die Art und Weise ist etwas arg plakativ geraten. Das ist insofern schade, da der Anfang sehr gut gezeigt hat, dass die Botschaft von Hoffnung, Vergebung und Liebe auch subtil vermittelt werden kann.

Im Vergleich zu anderen christlichen Filmen aus den USA, die in den vergangenen Jahren auch immer wieder den Weg nach Deutschland geschafft haben, mag "I Can Only Imagine" einer der besseren und zurückhaltenden sein. Schließlich ist das Ganze über weite Strecken eher ein Musiker-Biopic als eine mit Pathos angereicherte Bibelstunde. Doch da zum Ende hin immer aufdringlicher der "Praise the Lord"-Moralhammer geschwungen wird, bleibt - selbst für mich als Sohn eines Pfarrers - am Ende ein etwas unangenehmer Beigeschmack, durch den auch der Gesamteindruck von positiv auf ein "na ja" gedrückt wird. Daher gilt unterm Streich ein: Nur mit Abstrichen sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "I Can Only Imagine (USA 2017)"
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