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Insidious

Insidious

USA 2010 - mit Patrick Wilson, Rose Byrne, Barbara Hershey, Ty Simpkins, Lin Shaye ...

Filminfo

Originaltitel:Insidious
Genre:Thriller, Mystery, Horror
Regie:James Wan
Kinostart:21.07.2011
Produktionsland:USA 2010
Laufzeit:ca. 102 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Webseite:www.insidious-film.de
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Mit "Saw" hat James Wan wohl eine der erfolgreichsten Horror-Reihen der letzten zwanzig Jahre ins Leben gerufen. Seine Versuche, auch außerhalb des Franchise die Zuschauer zum gruseln zu bringen, waren bislang eher von wenig Erfolg gekrönt. Bis jetzt, denn mit "Insidious" liefert Wan einen kleinen, aber feinen Gruselfilm ab, der an manchen Stellen zwar schamlos bei anderen Vertretern des Genres klaut, aber Dank perfekt eingesetzter Soundeffekte und Schockmomente extrem gut unterhalten kann. 

Alles beginnt mit dem Umzug in ein neues Haus. Eigentlich sollte hier für Josh (Patrick Wilson), Renai (Rose Byrne) und ihre drei Kinder ein neues und vor allem besseres Leben beginnen. Doch schnell stellt sich für die Familie heraus, dass ihr neues Heim von einem mysteriösen Geheimnis umgeben ist. Als Sohn Dalton (Ty Simpkins) nach einem an sich leichten Sturz ins Koma fällt und die Ärzte vor einem absoluten Rätsel stehen, müssen Josh und Renai ungewöhnliche Wege gehen, um ihren Sohn zu retten. Denn das, was Dalton in seinem Koma hält, ist wahrlich kein medizinischer Grund, sondern eine dämonische Kraft, die ein im wahrsten Sinne des Wortes teuflisches Ziel verfolgt... 

"Insidious" mischt "Paranormal Activity" mit "Poltergeist" (I + II), gibt noch ein wenig "Der Exorzist" dazu und verrührt das Ganze zu einem recht wirkungsvollen Beitrag zum Horrorsujet. Nach dem eher wenig effektiven "Dead Silence" und dem Rachethriller "Death Sentence" mit Kevin Bacon ist Wan mit "Insidious" wieder zur Hochform aufgelaufen. Dabei funktioniert der Film dann am Besten, wenn er sich ganz einfacher Mittel bedient. Unheimliche Geräusche, merkwürdige Schatten, schemenhafte Gestalten – wenn sich Wan solcher altbekannter Mittel bedient, kann sich der Zuschauer mitunter richtig schön gruseln. Wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum sich diese Low-Budget-Produktion in den USA zu einem echten Überraschungshit mausern konnte. 

Wenn aber Elise Reiner, gespielt von Lin Shaye, mit ihren Assistenten auftaucht, um dem Dämon in bester "Ghostbusters"- und "Poltergeist"-Manier den Garaus zu machen, werden immer häufiger Special Effects eingesetzt, die weniger gut funktionieren. Und gegen Ende, wenn der Computer offensichtlich stärker zum Einsatz gekommen ist, droht das Geschehen in unfreiwilliger Komik zu ertrinken. Gegen knarrende Böden oder hämmernde Türen können dämonische Parallelwelten in Sachen Gruselfaktor einfach nicht ankommen. Hier zeigt sich, dass einfache Tricks manchmal sehr viel effektiver sein können, als aufwendige Computerspielereien. 

Doch unterm Strich wirkt sich das eher enttäuschende Finale nur wenig auf den insgesamt sehr guten Eindruck aus, den "Insidious" beim geneigten Grusel-Fan hinterlassen kann. Die dem Genre angemessen agierenden Darsteller, die atmosphärische Regie von James Wan und die gut zusammen geklaute Geschichte machen diesen kleinen, aber feinen Mystery-Horror zu einem Muss für alle Zuschauer, denen "Paranormal Activity" zu langweilig, aber "SAW" vil zu blutig und brutal waren. Durchaus empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Insidious (USA 2010)"
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