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Inspektor Jury – Der Tote im Pub

Inspektor Jury – Der Tote im Pub

Deutschland 2014 - mit Fritz Karl, Götz Schubert, Arndt Schwerning-Sohnrey, Katharina Thalbach, Julia Brendler u.a

Filminfo

Genre:Thriller, Komödie
Regie:Edzard Onneken
Verkaufsstart:28.01.2014
Produktionsland:Deutschland 2014
Laufzeit:ca. 89 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
Untertitel:Keine
Bildformat:16:9 (1.78:1)
Extras:Making of, Outtakes, Programmtipps
Regionalcode:2
Label:STUDIOCANAL
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Amazon Link : Inspektor Jury – Der Tote im Pub

Inhalt: Inspektor Richard Jury (Fritz Karl) ist der beste Mann bei Scotland Yard. Und so ist es auch wenig verwunderlich, dass er in das Küstendorf Long Piddleton gerufen wird, als dort im örtlichen Pub ein Mann auf mysteriöse Art umgebracht wird. Gemeinsam mit seinem Kollegen Wiggins (Arndt Schwerning-Sohnrey) muss Jury erst einmal herausfinden, um wen es sich bei dem Opfer handelt, hatte der Mann doch beim einchecken in das Gästehaus im Pub einen falschen Namen angegeben. Während einige Dorfbewohner, die sie befragen, sehr wortkarg wirken, sind der etwas aufdringliche Melrose Plant (Götz Schubert) und seine Tante, die Krimiautorin Agatha Andry (Katharina Thalbach) ein wenig zu hilfsbereit, was Jury nicht nur auf die nerven geht, sondern auch ein wenig seine Ermittlungen behindert. Doch als nach kurzer Zeit eine weitere Leiche gefunden wird, nimmt der Fall immer deutlichere Formen für den gewieften Ermittler an…  

Die Bücher um "Inspektor Jury" von der amerikanischen Autorin Martha Grimes erfreuen sich seit 1981 großer Beliebtheit bei Krimi-Fans. Über zwanzig Bücher um den Ermittler von Scotland Yard hat Grimes bereits geschrieben. Den ersten Roman ließ nun das ZDF in Südengland verfilmen. Als Hauptdarsteller wurde der Österreicher Fritz Karl verpflichtet, der als sehr eigenwilliger Ermittler eine richtig gute Figur macht und den britischen Humor, um den das Drehbuch durchaus bemüht ist, von allen Darstellern am ehesten trifft. Rein visuell hat Edzard Onneken, der u.a. auch bei der Serie "Türkisch für Anfänger" Regie geführt hat, einen sehr stimmungsvollen Krimi inszeniert, der fast in jeder Sekunde schön anzusehen ist.

Doch auch wenn sich "Inspektor Jury" auf der rein visuellen Ebene durchaus mit seinen Kollegen Barnaby, Lewis und Co. messen kann, will ihm das in anderer Hinsicht nicht so recht gelingen. Die Inszenierung kann ihre deutschen Wurzeln ebenso verbergen, wie das Spiel der bemühten Darsteller. Hier fehlt einfach die typisch britische Note, die notwendig gewesen wäre, damit das Ganze nicht derart "gespielt" wirkt. So lobenswert der Versuch, sich an die weltweit erste Verfilmung der beliebten Martha Grimes Romane überhaupt zu wagen, auch ist, so muss leider gesagt werden, dass das Ergebnis nicht die internationale Größe der Buchvorlage erreicht hat.

Wer das akzeptiert, der kann an diesem komödiantischen Krimi aber durchaus seinen Spaß haben. Denn neben Fritz Karls munterem Spiel sorgt auch Götz Schubert als etwas übereifriger Melrose Plant für einige sehr amüsante Momente. Zudem ist auch die auf dem "Jury"-Band "Inspektor Jury schläft außer Haus" basierende Geschichte kurzweilig und ohne nennenswerte Längen umgesetzt. Wer deutsche Krimikost mit leicht komödiantischem Einschlag mag und auf visueller Ebene ein britisches Flair schätzt, der wird mit Sicherheit über die kleineren Schwächen hinwegsehen und an dieser Martha Grimes Verfilmung viel Spaß haben können. Und für diese Zuschauer gilt dann auch: durchaus sehenswert!

Bild + Ton: Die technische Umsetzung liegt auf gutem TV-Niveau. Das Bild ist sauber, die Gesamtschärfe ist zufriedenstellend und auch die Detaildarstellung kann in vielen Momenten überzeugen. Die Farben sind ansprechend abgemischt, wodurch gerade die malerischen Landschaften gut zur Geltung kommen. Der in einem Stereo-Mix präsentierte Ton wird in erster Linie von den Dialogen bestimmt, ab und an sorgen aber auch die Musik und die Umgebungsgeräusche für eine stimmige Atmosphäre. Gut!

Extras: Als Bonus gibt es einen kurzen Blick hinter die Kulissen (ca. 9:48 Min.), einige witzige Outtakes (ca. 4:05 Min.), sowie weitere Programmtipps des Anbieters zu sehen.

Fazit: Mit "Inspektor Jury – Der Tote im Pub" wagt sich das ZDF nun selber an britischer Krimikost. Der von der amerikanischen Schriftstellerin Martha Grimes erdachte Inspektor wird von Fritz Karl gut zum Leben erweckt und auch die stimmungsvollen Drehorte sind sehr gelungen. Doch insgesamt wirkt der Film zu sehr "gespielt", da Darsteller und Dialoge trotz aller Bemühungen alles andere als "very british" wirken. Dennoch reicht das Ganze für 90 kurzweilige Minuten, die sich Liebhaber von deutscher Krimikost mit humorvollem Einschlag getrost zu Gemüte führen können. Die DVD ist technisch gut umgesetzt und hat zudem noch ein wenig Bonusmaterial zu bieten. Empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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