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Intruders

Intruders

USA/GB/Spanien 2011 - mit Clive Owen, Carice van Houton, Ella Purnell, Kerry Fox, Daniel Brühl ...

Filminfo

Originaltitel:Intruders
Genre:Mystery, Thriller, Fantasy, Horror
Regie:Juan Carlos Fresnadillo
Kinostart:19.01.2012
Produktionsland:USA/GB/Spanien 2011
Laufzeit:ca. 100 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Webseite:www.intruders-film.de
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Sie leben in verschiedenen Städten, sogar in verschiedenen Ländern. Doch eines verbindet die Kinder Juan (Izàn Cochero) und Mia (Ella Purnell) miteinander: Beide werden Nacht für Nacht von furchtbaren Alpträumen heimgesucht, die sich in Form eines gesichtslosen Angreifers zu manifestieren scheinen. Während sowohl Mias Eltern John (Clive Owen) und Sue (Carice van Houton), als auch Juans Mutter Luisa (Pilar López de Ayala) zunächst nicht daran glauben, dass ihre Kinder tatsächlich von einem geisterhaften Wesen bedroht werden, nehmen die Erscheinungen immer bedrohlichere Formen an. Doch selbst als John und Luise den Kampf um ihre Kinder aufnehmen, scheint die Gefahr nicht gebannt werden zu können. Doch welche Verbindung besteht zwischen den beiden Kindern, dass ausgerechnet sie von dem gleichen Alptraumwesen heimgesucht werden – und liegt in dieser Verbindung vielleicht der Schlüssel, um den geisterhaften Eindringling besiegen zu können?

"Intruders" ist ein mysteriöser Horror-Thriller, der gerade im ersten Drittel enorme Spannung aufbauen kann und sich damit auch das Interesse der Zuschauer sichert. Regisseur Juan Carlos Fresnadillo ("28 Weeks Later") setzt bewusst auf dezente Schockeffekte, auf unheilvolle Bilder der Schauplätze in Spanien und England, sowie auf eine beklemmende Atmosphäre, die sich tatsächlich auch gut auf das Publikum überträgt. Doch leider kann der Film gerade zum Ende hin nicht halten, was der Anfang verspricht.

Auch wenn es immer wieder zu ordentlichen Spannungsmomenten kommt, so kann Fresnadillo nach einiger Zeit nicht mehr kaschieren, dass die Geschichte eigentlich nicht genügend Stoff für einen 100minütigen Spielfilm bietet. Einige arg in die Länge gezogene Szenen und unnötig falsche Fährten drücken das ohnehin eher getragene Tempo in der zweiten Filmhälfte deutlich. Hier hätte der Regisseur jetzt mit originellen Handlungswendungen und einer stark anziehenden Spannungskurve kontern müssen. Stattdessen fällt diese drastisch ab, je näher die Geschichte ihrer enttäuschenden Auflösung kommt.

Denn die Erklärung dafür, wer oder was hinter dem gefährlichen Traumwesen steckt, raubt dem Film jegliche Atmosphäre, die zu Beginn noch erfolgreich aufgebaut worden ist. "Intruders" wandelt sich hier mehr oder weniger von einem waschechten Horror-Grusler zu einem arg dünnen Mystery-Thriller. Da hilft es auch wenig, dass sich die Darsteller, allen voran Clive Owen und die Nachwuchsschauspielerin Ella Purnell ("Alles, was wir geben mussten") absolut solide Leistungen abliefern.

Visuell atmosphärisch, ordentlich gespielt und mit ein paar effektiven Spannungsmomenten versehen – so hätte "Intruders" eigentlich das Zeug dazu gehabt, ein wirklich spannender Genre-Vertreter werden zu können. Doch die eher schwache Grundidee und die so zähe wie spannungsarme zweite Filmhälfte lassen den Zuschauer dann doch eher enttäuscht zurück. Kein kompletter Rohrkrepierer, aber eben leider auch nicht der spannende Geisterfilm, der von Juan Carlos Fresnadillo nach seinen bisherigen Filmen hätte erwartet werden können.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Intruders (USA/GB/Spanien 2011)"
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