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Kommissarin Lund – Das Verbrechen Staffel III - DVD

Kommissarin Lund – Das Verbrechen Staffel III - DVD

Dänemark 2012 - mit Sofia Gråbøl, Nikolaj Lie Kaas, Anders W. Berthelsen, Helle Fargalid, Jonatan Spang u.a

Filminfo

Originaltitel:Forbrydelsen
Genre:TV-Serie, Thriller, Drama
Regie:Mikkel Serup, Hans Fabian Wullenweber, Natasha Arthy u.a.
Verkaufsstart:29.03.2013
Produktionsland:Dänemark 2012
Laufzeit:ca. 565 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:5
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Keine
Bildformat:16:9 (1.78:1)
Extras:Keine
Label:edel:Motion
Webseite:www.kommissarin-lund.de
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Inhalt: Kommissarin Sarah Lund (Sofie Gråbøl) hat genug. Nach 25 Jahren im Polizeidienst will sie sich in den Innendienst versetzen lassen, um dadurch vielleicht auch endlich das gestörte Verhältnis zu ihrem Sohn Mark (Eske Forsting Hansen) kitten zu können. Der Fund einer zerstückelten, tätowierten Leiche in der Nähe des Kopenhagener Hafens soll ihr letzter Fall werden. Ihr neuer, noch sehr junger Kollege Asbjørn (Sigurd Holmen le Dous) ist überrascht, wie lustlos sich die legendäre Sarah Lund den Ermittlungen widmet. Auch als auf dem vor dem Hafen liegenden Schiff Medea zwei weitere Leichen gefunden werden, ist das Ganze für Lund ein einfacher Routinefall, dem sie nicht viel Engagement widmen muss. Doch das wird sich bald ändern…

Zur gleichen Zeit versucht Premierminister Kristian Kamper (Olaf Johannessen), sich die Wiederwahl zu sichern, indem er ein Bündnis mit der Reederei und Ölfirma Zeeland schließt, durch das garantiert wird, dass die Firma ihren Standort in Dänemark behält und ihn nicht, wie große Teile des Vorstands planen, nach China verlegen. Robert Zeuthen (Anders W. Berthelsen), Vorsitzender von Zeeland, ist zu diesem Bündnis bereit. Doch dann wird seine Tochter Emilie entführt, was in direktem Zusammenhang mit den Morden auf der Medea zu stehen scheint. Nun erhält der Fall eine ganz neue Tragweite und für Lund beginnt ein wahrer Wettlauf mit der Zeit. Gemeinsam mit Mathias Borch (Nikolaj Lie Kaas) vom dänischen Nachrichtendienst PET, mit dem Lund auf der Polizeiakademie liiert war, taucht die Kommissarin in ein Netz aus politischen Intrigen und düsteren Verbrechen ein, das zu verstrickt zu sein scheint, um die kleine Emilie daraus noch lebend zu befreien…

Mit dieser dritten Staffel verabschiedet sich "Kommissarin Lund" von ihren Zuschauern. Doch bis zum packenden Finale liefert Sofie Gråbøl noch einmal den Beweis dafür ab, warum ihre Sarah Lund zu den besten Ermittlerinnen der jüngeren Fernsehgeschichte gehörte. Gråbøls Spiel macht aus der eigenwilligen Kommissarin eine höchst komplexe und interessante Figur, was zu Beginn der dritten Staffel ein wenig von ihrer Gleichgültigkeit dem Fall gegenüber überdeckt wird. Doch je tiefer sie in die Entführung hineingezogen wird, desto mehr offenbart sich auch die Komplexität ihres Charakters, was in einem sehr intensiven Finale gipfelt. An den letzten Minuten der Serie mögen sich die Geister vielleicht scheiden. Kalt lassen wird das Ende aber garantiert Niemanden.

Unterstützt wird Gråbøl auch in Staffel 3 wieder von einem sehr guten Ensemble, bei dem viele der Schauspieler weit mehr sind, als einfache Nebendarsteller. Denn neben Lund sind auch Charaktere wie Premierminister Kamper, Zeeland-Chef Robert Zeuten oder Matthias Borch wichtige Figuren in dem clever konstruierten Schachspiel, die wie Lund auch sehr intensiv und vielschichtig gezeichnet sind. Und genau das macht auch viel von dem besonderen Reiz der Serie aus.

Das tolle Ensemble wird unterstützt von erstklassigen Regisseuren und einer einnehmenden Kameraarbeit, die alleine schon diese Serie über das übliche TV-Niveau hebt. Einzig die vielen zu dunklen Sequenzen, in denen der Zuschauer nur schwer dem Geschehen folgen kann, fallen bisweilen etwas störend auf. Doch von diesen minimalen Kritikpunkten machen auch die Ausstattung, die atmosphärische Kameraarbeit und die gezielt eingesetzte Musik deutlich, dass die Macher hier wirklich bei jedem Aspekt um höchst mögliche Qualität bemüht waren.

Doch das Gelingen einer Serie wie "Kommissarin Lund" hängt natürlich auch entscheidend von der Geschichte ab, zumal dann, wenn diese nicht in einer Folge abgehandelt wird, sondern eine ganze Staffel tragen muss. Zugegeben, dann und wann weisen diese letzten Folgen einige kleine Hänger auf. Gerade der Konflikt zwischen Lund und ihrem Sohn wirkt etwas zu klischeehaft. Erst durch das Finale gewinnt er wirklich an Bedeutung, doch bis dahin wirken die Szenen, in denen Sarah von Mark mit nicht enden wollenden Vorwürfen bombardiert wird, etwas schleppend. Doch in den beinahe zehn Stunden dieser Staffel fallen derart kleine Längen kaum negativ ins Gewicht. Insgesamt dominieren Spannung, überraschende Wendungen und interessante Nebenschauplätze, die kaum Platz für Langeweile lassen.

So hinterlässt der Abschied von "Kommissarin Lund" die Fans mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die hohe Qualität der Serie, die über die drei Staffeln hinweg aufrechterhalten werden konnte, stellt alle Fans von nordischer Krimikost mehr als zufrieden. Doch das Ende scheint angesichts der letzten Minuten der Serie dann doch zu früh gekommen. Doch wie heißt es so schön: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Und deshalb gibt es für den letzten Auftritt von Sarah Lund ein verdientes: Absolut sehenswert!

Bild + Ton: Die technische Umsetzung der Serie liegt auf gutem TV-Niveau, wobei sich gerade in den dunkleren Sequenzen einige kleinere Schwächen bemerkbar machen. Hier kommt es immer wieder zu kleineren Unschärfen oder leichtem Bildrauschen und auch die Kontraste können hier nicht immer überzeugen. Ansonsten kann das Bild gerade mit seiner reduzierten Farbgebung die Atmosphäre der Serie gut einfangen. Der Ton liegt in einem ordentlichen Dolby Digital 5.1 Mix vor, der aber über weite Strecken von den sehr frontal abgemischten Dialogen dominiert wird. Echte Surround-Momente gibt es nur selten, vielmehr sorgen kleinere Umgebungsgeräusche und Soundeffekte immer wieder für ein wenig zurückhaltende Bewegung im tonalen Geschehen. Gut!

Extras: Leider  hat die DVD-Box keine Extras zu bieten.

Fazit: "Kommissarin Lund" verabschiedet sich auf ganz hohem Niveau von ihren Zuschauern. Sofie Gråbøl brilliert ein weiteres Mal als eigensinnige Ermittlerin, wobei sie von einem nicht weniger überzeugenden Ensemble von erstklassigen Nebendarstellern und erstklassig konstruierten Drehbüchern unterstützt wird.  Das Ende ist nicht unumstritten, hinterlässt aber auf jeden Fall bleibenden Eindruck. Wer die ersten beiden Staffeln mochte und generell ein Faible für nordische Krimikost hat, der kommt an dieser Box einfach nicht vorbei. Absolut empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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