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Mai 2019
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Life

Life

USA 2016 - mit Jake Gyllenhaal, Rebecca Ferguson, Ryan Reynolds, Hiroyuki Sanada u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Life
Genre:Sci-Fi, Mystery, Thriller
Regie:Daniel Espinosa
Kinostart:23.03.2017
Produktionsland:USA 2016
Laufzeit:ca. 103 Min
FSK:ab 16 Jahren
Webseite:www.life-derfilm.de
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Also doch! Es gibt tatsächlich Leben auf dem Mars. Einer Gruppe von Wissenschaftlern auf der internationalen Raumstation ISS ist es gelungen, einen Organismus nicht nur nachzuweisen, sondern auch zum Leben zu erwecken. Das stellt sich allerdings schnell als großer Fehler heraus, denn der Organismus wächst rapide und kennt nur ein Ziel: die sechs Menschen auf der Raumstation zu eliminieren. Als es beim erbarmungslosen Kampf ums Überleben dazu kommt, dass die Raumstation auf die Erde zu stürzen droht, gibt es für David Jordan (Jake Gyllenhaal), Miranda North (Rebecca Ferguson) und die anderen Überlebenden nur ein Ziel: zu verhindern, dass die gesamte Menschheit in Gefahr gerät…

"Life" bedient sich eigentlich fast nur bekannter Elemente. Vieles von dem, was Regisseur Daniel Espinosa ("Safe House") hier auftischt, hat man schon in anderen Filmen gesehen. "Alien" ist da nur ein bekannter Genrevertreter, bei dem sich hier ganz offensichtlich bedient wurde. Zudem verrät der Trailer auch schon sehr viel – fast zu viel – über den Verlauf der Geschichte. Das sind alles Punkte, die eigentlich dazu führen müssten, dass beim Zuschauer eigentlich nur gähnende Langeweile aufkommen dürfte. Doch Espinosa und sein Team haben es tatsächlich geschafft, die altbekannten Zutaten und die zahlreichen Klischees derart zu servieren, dass das Endergebnis ein wirklich spannendes und packendes Weltraumabenteuer geworden ist.

Schon die ersten Minuten, in denen man mit den Protagonisten auf schwindelerregende Art durch das beeindruckende und stellenweise auch klaustrophobische Set der Raumstation schwebt, ziehen einen direkt in das Geschehen hinein. Wenn es dann zu dem ersten Moment kommt, in dem klar wird, dass der fremde Organismus zu einer echten Gefahr werden könnte, setzt Espinosa geschickt kleine Schockmomente ein, die einen als Zuschauer schnell den hohen Wiedererkennungswert der Story vergessen lassen. Von da an wird die Spannungsschraube stetig weiter gedreht, wobei hier und da tatsächlich noch kleine Überraschungen zum Einsatz kommen.

Über das letzte Drittel soll hier nicht zu viel verraten werden. Nur so viel vielleicht: Auch wenn hier wie für den Rest des Films auch eine gewisse Vorhersehbarkeit gilt, so kommt niemals auch nur im Ansatz so etwas wie Langeweile auf. Und das Ende funktioniert richtig gut. "Life" beweist, dass das Rad nicht neu erfunden werden muss, um gute Kinounterhaltung zu bieten. Gute Darsteller, ein paar tolle Bilder, gezielte Schreckens- und Spannungsmomente und ordentliche Effekte reichen aus, um den Kauf einer Kinokarte absolut lohnenswert zu machen. Und deshalb gilt auch unterm Strich hier ganz klar: Absolut sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Life (USA 2016)"
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