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Malavita – The Family

Malavita – The Family

Frankreich /USA 2013 - mit Robert De Niro, Michelle Pfeiffer, Tommy Lee Jones, Dianna Agron, John D`Leo u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:The Family
Genre:Komödie
Regie:Luc Besson
Kinostart:21.11.2013
Produktionsland:Frankreich /USA 2013
Laufzeit:ca. 112 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Webseite:www.malavita-thefamily.de
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Einst sind die Menschen vor ihm geflohen. Doch nun ist Fred (Robert De Niro) selbst auf der Flucht. Denn der einstige Pate von New York hat mit seiner Aussage einige mächtige Gangster hinter Gitter gebracht und sich den Hass etlicher Mafiosi zugezogen. Um sicheren Mordanschlägen zu entgehen, ist Fred mit seiner Frau Maggi (Michelle Pfeiffer) und den beiden Kindern Belle (Dianna Agron) und Warren (John D`Leo) im Zeugenschutzprogramm des FBI untergetaucht. Doch den Anweisungen des ihnen zugewiesenen Agenten Stansfield (Tommy Lee Jones) kann sich die Familie nie lange fügen, so dass sie ständig ihre Identität und ihren Aufenthaltsort ändern müssen. Ein kleines Dorf in Frankreich soll das neue und hoffentlich permanente Zuhause von Fred und seinen Lieben werden. Doch ein Pate aus New York in der Französischen Provinz? Das kann natürlich nicht lange gut gehen, weshalb es auch nur eine Frage der Zeit ist, bis ihnen die Mafia hier auf die Spur kommt…

Wenn sich Kult-Regisseur Luc Besson mit Martin Scorsese als Produzenten und Robert De Niro als Hauptdarsteller zusammentut, um eine schwarzhumorige Komödie aus dem Mafia-Milieu zu erzählen, dann kann da doch eigentlich nur ein ganz großes Vergnügen herauskommen. Und wenn dann auch noch Tommy Lee Jones und Michelle Pfeiffer in der Adaption eines Romans von Bestseller-Autor Tonio Benacquista mit vor der Kamera stehen, kann doch eigentlich wirklich nichts mehr schief gehen. Oder etwa doch?

"Malavita – The Family" ist der Beweis dafür, dass große Namen und viele Talente nicht ausreichen, um einen guten Film zu garantieren. Keine Frage, es gibt viele Szenen, in der die Mafia-Komödie sehr viel Spaß macht. Wie Maggi etwa auf die Arroganz eines französischen Supermarktverkäufers reagiert oder wie sich Fred für sauberes Wasser in seinem Haus einsetzt, ist enorm unterhaltsam. Und auch die immer verzweifelter werdende Mimik von Tommy Lee Jones in einer Szene, in der Fred bei einem Filmabend seinen französischen Nachbarn mehr über die amerikanische Mafia erzählt, ist einfach wunderbar.

Doch leider sind die herausragenden Momente in der fast zweistündigen Laufzeit eher Mangelware. Stattdessen dominiert ein eher belangloses Geschehen den Film. Das liegt weder an den Darstellern, noch zwangsläufig an dem Drehbuch, sondern in erster Linie an Bessons Inszenierung, der schlichtweg das nötige Timing fehlt. So gut Besson auch das bleihaltige Finale umgesetzt hat, die eher ruhigen oder humorvollen Szenen wirken recht lust- und kraftlos umgesetzt. So sehr sich De Niro, Pfeiffer und ihre jungen Co-Stars Dianna Agron ("Glee") und John D`Leo auch bemühen, etwas Schwung in die Sache zu bringen, sie werden durch Bessons Regie immer wieder ausgebremst. Von der Genialität, die er einst bei "Leon – Der Profi" oder "Das fünfte Element" an den Tag gelegt hat, ist hier nur noch sehr wenig zu spüren.

"Malavita – The Family" ist kein schlechter Film, dafür gibt es einfach zu viele gelungene Aspekte. Doch ein Werk, das derart großartige Talente vor und hinter der Kamera vereint, hätte einfach besser als nur "nett" werden müssen. Wer einfach nur zwei Stunden kurzweilige, aber eben auch recht belanglose Unterhaltung sucht, der kann mit der Komödie wirklich nichts falsch machen. Bei wem aber beim Lesen von Namen wie Luc Besson, Robert De Niro oder Martin Scorsese die Erwartungen in die Höhe schnellen, bei dem wird sich schon nach wenigen Minuten enttäuschte Ernüchterung einstellen. Und deshalb reicht das am Ende auch nur für ein: mit deutlichen Abstrichen sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "Malavita – The Family (Frankreich /USA 2013)"
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