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Mein liebster Alptraum

Mein liebster Alptraum

Frankreich 2011 - mit Isabelle Huppert, Benoit Poelvoorde, André Dussollier, Virginie Efira ...

Filminfo

Originaltitel:Mon pire cauchemar
Genre:Komödie
Regie:Anne Fontaine
Kinostart:19.01.2012
Produktionsland:Frankreich 2011
Laufzeit:ca. 99 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.mein-liebster-alptraum.de
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Ihr Leben wirkt wie das Bild einer perfekten Familie: Agathe (Isabelle Huppert), erfolgreiche  Chefin in einer Galerie für moderne Kunst, lebt mit dem Verleger François (André Dussollier) und dem gemeinsamen Sohn Adrien (Donatien Suner) in einer schmucken Wohnung in bester Lage. Doch unter der Fassade sieht das Bild ganz anders aus: während Adrien in der Schule ein kompletter Versager ist, leben die herrische Agathe und der gelangweilte François nur noch nebeneinander her. Gefühle, Sex, Leidenschaft, all das scheint in dieser Beziehung nicht mehr zu existieren. In dieses graue Leben prallt eines Tages mit voller Wucht der chaotische Lebemann Patrick (Benoit Poelvoorde), der allein erziehende Vater von Adriens Mitschüler Tony (Corentin Devroey). Mit seiner direkten, rüpelhaften Art bringt er besonders Agathe immer wieder gegen sich auf. Durch die Freundschaft der beiden Jungen vermischen sich auch die Leben ihrer Eltern – und das hat ungeahnte Folgen..

"Mein liebster Alptraum" ist die neueste Komödie von Anne Fontaine ("Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft", "Das Mädchen aus Monaco"), bei der die großartigen Hauptdarsteller einer nicht immer gelungenen Inszenierung gegenüber stehen. Isabelle Huppert ist als emotionaler Eisblock einfach großartig. Wenn sie in ihrer Galerie ausrastet, weil ihr die Wände nicht schwarz genug sind und die Besucher das Weiß dahinter spüren könnten, wenn sie in Gegenwart von Patrick immer näher an den Rand des Nervenzusammenbruchs getrieben wird, aber dennoch bemüht ist, die Contenance zu wahren, dann kann sich der Zuschauer darüber köstlich amüsieren. Die besten Lacher aber hat Benoit Poelvoorde ("Nichts zu verzollen") auf seiner Seite. Hier prallen zwei derart konträre Welten aufeinander, dass es einfach nur eine große Freude ist. Wenn Patrick im fast schon sterilen Ambiente der Wohnung von Agathe und François seiner Vorliebe für vollbusige Rubensdamen Ausdruck verleiht oder keine Gelegenheit auslässt, um sich ein Gläschen – oder auch zwei – zu genehmigen, entfaltet der Film seine ganze komödiantische Kraft.

Dank des guten Timings der Hauptdarsteller und ihrem guten Zusammenspiel funktioniert der Film auch in den Momenten, in denen die Regie schwächelt. Denn zum einen verliert sich Fontaine gerade gegen Ende hin in eher unnötigen Nebensächlichkeiten, anstatt die Geschichte wirklich voran zu treiben. Zum anderen wirkt die Inszenierung mitunter etwas arg überdreht. Das hätte die Geschichte aber aufgrund der von sich aus amüsanten Konstellation der Protagonisten gar nicht nötig gehabt, weshalb dann auch die etwas übertriebeneren Gags eher störend wirken.

Doch zum Glück überwiegen die positiven und wirklich komischen Momente. Sicherlich, aus der Grundidee hätte man im Endeffekt noch sehr viel mehr machen können. Dass das Ganze gegen Ende etwas aus dem Ruder zu laufen droht, ist wirklich schade. Doch alleine das Spiel der beiden Hauptdarsteller – wobei auch die Nebendarsteller wie André Dussollier und Virgine Efria als Bäume liebende Dame vom Sozialamt nicht vergessen werden dürfen – reicht aus, um über kleinere Schwächen hinweg sehen zu können. Wer französische Komödien der etwas abgedrehteren Art mag, der wird hier mit Sicherheit seinen Spaß haben. Sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Mein liebster Alptraum (Frankreich 2011)"
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