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Frankfurt-Tipp Jahresgewinnspiel
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Minari – Wo wir Wurzeln schlagen

Minari – Wo wir Wurzeln schlagen

USA 2020 - mit Steven Yeun, Ye-Ri Han, Alan Kim, Noel Kate Cho, Will Paton ...

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Minari
Genre:Drama
Regie:Lee Isaac Chung
Kinostart:15.07.2021
Produktionsland:USA 2020
Laufzeit:ca. 115 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:minari-derfilm.de/
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Um ihnen ein besseres Leben bieten zu können, zieht Jacob (Steven Yeun) mit seiner koreanisch-amerikanischen Familie aus Los Angeles auf eine kleine Farm in Arkansas. In dem brachliegenden Land sieht Jacob die ganz große Chance, was seine Frau Monica (Ye-Ri Han) ganz anders sieht. Sie fühlt sich fremd hier und hat Angst davor, dass Jacobs Pläne scheitern könnten. Auch die beiden Kinder David (Alan Kim) und Anne (Noel Kate Cho) haben Schwierigkeiten damit, sich mit dem neuen Zuhause anzufreunden. Als dann auch noch die Großmutter Soon-Ja (Yuh-Jung Youn) aus Korea kommt und David sich ihr ein Zimmer teilen muss, scheint das Chaos perfekt. Doch nach und nach entsteht ein besonderes Band zwischen Soon-Ja und ihrem Enkelsohn, das auch den Rest der Familie in dieser schwierigen Situation verbinden könnte…

"Minari – Wo wir Wurzeln schlagen" ist ein wundervolles Drama über familiäre Wurzeln, den Neuanfang in der Fremde und über das Überwinden von Vorurteilen. Regisseur Lee Isaac Chung, selbst Sohn koreanischer Einwanderer, entwirft ein angenehm unaufgeregtes Familienporträt, das es gekonnt vermeidet, zu konventionell oder zu kitschig zu werden. Chung verleiht der Geschichte von Anfang an einen eigenen Ton, der maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass das Ganze richtig gut funktioniert. Das Ende (das hier natürlich nicht verraten wird), bei dem die titelgebende, hierzulande auch als "koreanische Petersilie" oder "Wassersellerie" bekannte Pflanze "Minari" eine tragende Rolle spielt, hätte so leicht größter Kitsch werden können. Wie es gelungen ist, daraus einfach ein wunderschönes Stück Kinopoesie zu machen, ist schon ganz große Kunst.

Ein wichtiger Aspekt des Films ist auch seine Bildsprache. Die Kameraarbeit ist großartig, fängt in den Landschaftsaufnahmen sowohl Jacobs Hoffnung, wie auch Monicas Ängste perfekt ein. Die Bilder unterstützen das tolle Spiel des gesamten Ensembles, aus dem "The Walking Dead"-Star Steven Yeun und die Oscar-nominierte Yuh-Jung Youn besonders herausstechen.

"Minari – Wo wir Wurzeln schlagen" ist schlicht und ergreifend ein wundervoller Film. Er ist trotz vieler dramatischer Momente, trotz der vielen Rückschläge, mit denen die Familie zu kämpfen hat, ein ganz besonderes Stück Wohlfühlkino, das zu Herzen geht, ohne dabei jemals zu dick aufzutragen. Es ist ein zutiefst lebensbejahender Film, der zeigt, wie wichtig für die Menschen ihre Wurzeln sind und dass es durchaus möglich ist, diese auch in der Fremde neu zu schlagen, ohne seine Ursprünge zu verlieren. Dafür braucht es nur Hoffnung, Willen und ein offenes Herz. Für dieses schöne Werk gibt es ganz klar ein: Absolut sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Minari – Wo wir Wurzeln schlagen (USA 2020)"
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