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Mortal Kombat

Mortal Kombat

USA 2020 - mit Lewis Tan, Jessica McNamee, Joe Taslim, Hiroyuki Sanada, Josh Lawson ...

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Mortal Kombat
Genre:Action, Abenteuer, Fantasy
Regie:Simon McQuoid
Kinostart:24.06.2021
Produktionsland:USA 2020
Laufzeit:ca. 110 Min.
FSK:ab 18 Jahren
Webseite:www.facebook.com/WarnerBrosDE
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Zwischen der Erde (Earthrealm) und der Außenwelt (Outworld) herrscht ein erbitterter Kampf. Gelingt es Shang Tsung, dem Herrscher von Outworld, mit seinen Kämpfern nur noch einmal, ein Mortal Kombat Turnier gegen die Kämpfer von Earthrealm zu gewinnen, sind die Tage der Erde gezählt. Nun sollen die größten Champions der Erde trainiert werden, um diesen finalen Kampf auszutragen. Doch warum ausgerechnet der junge MMA-Kämpfer Cole Young zu den Auserwählten gehört, kann niemand sagen – er am allerwenigsten. Zwar wurde er mit dem mysteriösen Drachenmal geboren, das ihn zu einem Champion macht. Doch es fehlt ihm an Kraft, Technik und vor allem an seiner Arkana – der gewaltigen Macht, die der Seele eines jeden Champions innewohnt. Nachdem er gemeinsam mit Sonya Blade und dem Söldner Kano im Tempel von Lord Raiden, einem Elder God und Beschützer von Earthrealm, im Trainig für den Kampf gegen Shang Tsungs Champions versagt, will Cole schon aufgeben. Doch damit wäre der Kampf schon verloren, bevor das letzte Turnier beginnt…

Bevor ich mit meiner eigentlichen Besprechung der neuesten "Mortal Kombat"-Verfilmung beginne, muss ich mich erst einmal als Nicht-Gamer outen. Zu mehr als zu Pac-Man oder Super Mario habe ich es nie gebracht. Trotzdem ist mir "Mortal Kombat" natürlich trotzdem ein Begriff. Die Verfilmung von 1995 habe ich auch gesehen, weshalb ich zumindest ein kleines bisschen in die sehr umfangreiche Welt der beliebten Videogame-Reihe hineinschnuppern konnte. Trotzdem würde ich mir niemals anmaßen, mich als Fan oder als Kenner zu bezeichnen. Und so stört es mich auch nicht, wenn der Film keine 100%ig akkurate "Mortal Kombat" Lore bietet, dass als Hauptfigur ein neuer Charakter erfunden wurde, anstatt sich aus dem unerschöpflichen Fundus der aus den Games bekannten Figuren zu bedienen oder dass Liu Kang und Kung Lao, die großen Helden der Spiele, hier eher zu Nebenfiguren degradiert werden. Ich kann sehr gut verstehen, dass sich Fans daran stören könnten. Für mich spielt das dagegen keine große Rolle.

Ich hatte angenehm viel Spaß mit dem Film. Die Fights sind super choreografiert und dem Geist der Spiele entsprechend auch extrem blutig und brutal. Die FSK 18 Freigabe ist da durchaus berechtigt. Was mir besonders gut gefallen hat und mich auch über einige der Schwächen hinweggetröstet hat, ist die Tatsache, dass der Film über weite Strecken gar nicht erst versucht, mehr zu sein, als eine blutige Trash-Perle. Zugegeben, die Dialoge sind bisweilen arg platt und Charakterentwicklung gibt es kaum. Das wird in den wenigen ruhigeren Momenten deutlich, in denen der Film seine Schwachpunkte sehr deutlich offenbart.

Doch immer dann, wenn der Unterhaltungsfaktor im Vordergrund steht, kann diese "Mortal Kombat"-Version absolut punkten. Während Kano mit seinen One-Linern für einige gute Lacher sorgt, ist Sub-Zero ein richtig guter Schurke, der in einigen Szenen sogar richtig schön gruselig daher kommt. Gerade bei ihm können die CGI-Effekte auch auf ganzer Linie überzeugen, während der vierarmige Goro zu sehr nach einer generischen CGI-Figur aussieht.

Ein Kritikpunkt von Fans möchte ich hier zum Ende auch noch mal aufgreifen: Es ist schade, dass es bei einem neuen "Mortal Kombat" Film kein titelgebendes Turnier gibt. Das wird erst für die Zukunft angeteast, in der Hoffnung, dass es noch weitere Teile geben wird. Gerade durch das Ende wirkt dieser Film zu sehr wie ein (zu) langes Intro für ein noch größeres Epos, nicht aber wie ein eigenständiges Werk. Gerade dann, wenn es keine Fortsetzung geben sollte, wirkt die Geschichte einfach unfertig, auch wenn der Unterhaltungs- und Schauwert insgesamt sehr hoch ist. Für mich ein gelungener "Hirn aus, Film ab"-Spaß, an dem sich die Fan-Geister aber bestimmt scheiden werden. Sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Mortal Kombat (USA 2020)"
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