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Mount St. Elias

Mount St. Elias

Österreich 2009 - mit Axel Naglich, Joe Johnston, Peter Ressmann ...

Filminfo

Originaltitel:Mount St. Elias
Genre:Dokumentarfilm
Regie:Gerald Salmina
Kinostart:18.11.2010
Produktionsland:Österreich 2009
Laufzeit:ca. 104 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.mountstelias.kinowelt.de
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Mit einer Höhe von 5.489 Metern ist der Mount St. Elias in Alaska der weltweit höchste Gipfel eines Küstengebirges. Mit seinen mitunter fast senkrechten Steilhängen stellt der Mount St. Elias für Bergsteiger eine große Herausforderung dar und viele Besteigungsversuche sind seit der Erstbesteigung im Jahr 1897 gescheitert oder haben sogar Todesopfer gefordert. Um so verrückter scheint also das Vorhaben dreier Ski-Alpinisten, den Österreichern Axel Naglich und Peter Ressmann, sowie dem Amerikaner Joe Johnston, den Mount St. Elias nicht nur zu besteigen, sondern ihn abschließend auf Skiern hinunter zu fahren. Gerald Salmina hat das Unterfangen mit der Kamera begleitet und daraus einen atemberaubenden Dokumentarfilm gemacht, der in Österreich nicht ohne Grund ein voller Erfolg an den Kinokassen war.

In "Mount St. Elias" wird der Zuschauer Zeuge, wie die drei Ski-Alpinisten mit den völlig unberechenbaren Gefahren, die der Berg mit sich bringt, begegnen und wie nicht nur ihre körperliche Kondition, sondern vermehrt auch ihre Psyche auf eine harte Probe gestellt wird. Besonders, als sie beim ersten Aufstiegsversuch in einen Schneesturm geraten und über mehrere Tage lang in einer provisorischen Schneehöhle auf engstem Raum ausharren müssen, nicht wissend, wie lange es dauern wird, bis sie sich in Sicherheit bringen können.

Hier macht sich die völlig unterschiedliche mentale Einstellung der beiden Österreicher im Vergleich zu der des Amerikaners besonders deutlich bemerkbar. Schon zuvor waren die Drei bei einer Probeabfahrt aneinandergeraten, doch nach dem Rückschlag durch den Schneesturm wird deutlich, dass nicht Jeder der Männer den Herausforderungen wirklich gewachsen ist.

Eingebettet in Augenzeugenberichte rund um dramatische Ereignisse am Mount St. Elias, die 2002 zwei Skifahrern das Leben gekostet haben, zeigt Gerald Salmina die Bemühungen von Naglich, Ressmann und Johnston in atemberaubenden Bildern, die den Zuschauer mitunter tiefer in den Kinosessel drücken, als das so manchem Thriller oder Horrorfilm gelingt. Zwar stellt man gerade in Anbetracht dieser Bilder den Geisteszustand der Ski-Alpinisten in Frage, aber am Ende kann den wagemutigen Männern nur gedankt werden, denn ohne ihren Irrsinn wären wir nicht in den Genuss dieser spannenden Dokumentation gekommen.

Besonderes Lob gebührt dabei natürlich auch dem Team. Die Bilder, die Kameramann Günther Göberl hier am Berg eingefangen hat, sind, obwohl unter extremsten Bedingungen entstanden, einfach großartig. Wer Filme wie "Am Limit" mochte, der wird von "Mount St. Elias" begeistert sein. Absolut empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Mount St. Elias (Österreich 2009)"
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