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Nachts im Museum – Das geheimnisvolle Grabmal

Nachts im Museum – Das geheimnisvolle Grabmal

USA 2014 - mit Ben Stiller, Robin Williams, Owen Wilson, Steve Coogan, Dan Stevens, Ben Kingsley ...

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Night at the Museum: Secret of the Tomb
Genre:Komödie, Fantasy, Kinderfilm, Abenteuer
Regie:Shawn Levy
Kinostart:18.12.2014
Produktionsland:USA 2014
Laufzeit:ca. 97 Min.
FSK:ab 6 Jahren
Webseite:www.nachtsimmuseum.de
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Es ist wieder Nacht im Museum! Larry Daley (Ben Stiller), Nachtwächter im New Yorker Naturkundemuseum, hat sich mittlerweile daran gewöhnt, dass jede Nacht die Ausstellungsstücke hier dank einer geheimnisvollen ägyptischen Tafel zum Leben erweckt werden. Doch dann passiert das Unerwartete: die Tafel verliert zunehmend ihre magische Kraft und damit könnte Larry auch bald all seine liebgewonnenen Freunde wie Wachs-Teddy Roosevelt (Robin Williams) oder die Mini-Ausgaben von Octavius (Steve Coogan) und Jedediah (Owen Wilson) verlieren. Um herauszufinden, wie sie die Wirkung der Tafel aufrechterhalten können, müssen Larry und Ahkmenrah (Rami Malek) nach London reisen, wo die Eltern des Pharaos ausgestellt sind. In England angekommen muss sich Larry nicht nur mit neuen erweckten Museumsstücken und einem arg anhänglichen Höhlenmenschen (ebenfalls Ben Stiller), sondern auch mit einer übereifrigen Nachtwächterin (Rebel Wilson) herumschlagen. Hilfe könnte vom edlen Sir Lancelot (Dan Stevens) kommen. Doch der kommt mit der Macht des neuen Lebens gar nicht gut zurecht…

Gleich vorweg: "Nachts im Museum – Das geheimnisvolle Grabmal" ist nicht dafür gemacht, um solche Zuschauer für sich zu gewinnen, die mit den ersten beiden Teilen nichts anfangen konnten. Vielmehr versucht Regisseur Shawn Levy allen Fans der ersten Filme einen runden und würdigen Abschluss zu bieten. Daher soll jetzt an dieser Stelle auch nicht zu sehr über den klamaukigen Slapstick, die arg dick aufgetragene Botschaft über die Bedeutung von Familie oder über die unvermeidbaren Pipi-Witzchen geschimpft werden. Vielmehr soll hinterfragt werden, ob es Levy gelungen ist, die Geschichte von Larry Daley zufriedenstellend zu ihrem Ende zu bringen. Und da muss die Antwort bei aller berechtigten Kritik ganz eindeutig Ja lauten.

Zum einen gelingt es dem dritten Film, eine nette Brücke zum Beginn zu schlagen, indem den drei alten Nachtwächtern (Dick Van Dyke, Bill Cobbs und der kurz nach den Dreharbeiten verstorbene Mickey Rooney) noch ein kleiner, amüsanter Gastauftritt spendiert wird. Zudem sind auch wieder alle beliebten Figuren aus den ersten beiden Teilen mit dabei, von Dino Rex über Kapuzineraffe Dexter bis hin zur Wachsfigur von Teddy Roosevelt, verkörpert vom ebenfalls leider verstorbenen Robin Williams, der hier seinen letzten großen Kinoauftritt absolviert. Viele beliebte Gags werden leicht variiert aufgewärmt und auch die nicht immer leichte Beziehung von Larry zu seinem Sohn ist erneut ein wichtiges Thema. Es wirkt also alles sehr vertraut, worüber sich Fans sicherlich freuen werden.

Auf der anderen Seite versucht Levy aber natürlich auch, das Altbekannte mit etwas Neuem zu würzen. Und deshalb darf Larry nicht nur auf sein Steinzeit-Ego treffen, das ihn natürlich sofort für seinen Da-da hält, die ganze Chaostruppe darf auch nach London. Ein neues Museum mit neuen Exponaten – darunter die Eltern von Ahkmenrah, gespielt vom Berufs-Ägypter Ben Kingsley und Anjali Jay, ein nicht ganz so freundliches Dino-Skelett und ein Wachs-Lancelot. Der wird gespielt vom ehemaligen "Downton Abbey"-Star Dan Stevens, der sich hier gerade zu Beginn überzeugend von seiner komischen Seite zeigen darf. Doch ein Schauspieler stiehlt all den anderen Darstellern genauso wie den am Computer entstandenen Exponaten die Show. Wer das ist, soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Nur so viel vielleicht. Dieser kurze, wunderbar selbstironische Gastauftritt in einem Londoner Theater entschädigt für so manchen flachen Gag und macht schon beinahe alleine den Gang ins Kino lohnenswert. Die Szenen in London sind insgesamt unterhaltsam und temporeich inszeniert. Einzig die Frage, wer in Hollywood jemals beschlossen hat, dass die immer die gleiche Rolle spielende Rebel Wilson komisch sei, bleibt auch nach ihrem Fremdschämauftritt als britische Nachtwächterin ein echtes Mysterium.

Das Finale bietet einen wirklich runden und sogar überraschend emotionalen Abschluss, der für Zuschauer, die diese Filme mögen wirklich keine Wünsche offen lässt. "Nachts im Museum – Das geheimnisvolle Grabmal" mag insgesamt kein Meisterwerk sein – und manchmal noch nicht einmal ein besonders guter Film. Doch für das Publikum, für das er gemacht ist, ist die abenteuerliche Familienkomödie richtig gute Unterhaltung und ein würdiger Abschied von liebgewonnenen Charakteren. Und dafür gibt es ein ganz klares: Sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "Nachts im Museum – Das geheimnisvolle Grabmal (USA 2014)"
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