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Mai 2018
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Offroad

Offroad

Deutschland 2011 - mit Nora Tschirner, Elyas M`Barek, Max von Pufendorf, Tonio Arango, Axel Milberg u.a

Filminfo

Genre:Komödie
Regie:Elmar Fischer
Kinostart:12.01.2012
Produktionsland:Deutschland 2011
Laufzeit:ca. 98 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.offroad-derfilm.de
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Das Leben in einer kleinen Stadt läuft für Meike Pelzer (Nora Tschirner) in graden Bahnen. Das Studium ist abgeschlossen, die Hochzeit mit ihrem Dauerfreund Philip (Max von Pufendorf) ist fest geplant und die Übernahme des Familienbetriebs ist eigentlich nur noch Formsache. Doch Meike will mehr von ihrem Leben. Eine kleine Rebellion gegen ihre doch eher spießige Umwelt deutet sich schon mit der Ersteigerung eines eher peinlichen Jeeps an der an der deutsch-holländischen Grenze vom Zoll beschlagnahmt wurde. Doch als Meike ihren Philip beim Liebesspiel mit ihrer besten Freundin Denise (Nora Binder) erwischt, ist es vorbei mit dem ruhigen Leben. Mit einem lauten "Scheißkaff" auf den Lippen verlässt Meike in ihrem neuen Jeep ihre Heimat und macht sich auf den Weg in ein neues Leben. Allerdings ahnt sie nicht, dass dies recht kurz sein könnte. Denn in dem Jeep sind 50 Kilo Kokain versteckt und das wollen die eigentlichen Besitzer des Stoffes um jeden Preis zurück haben. Als ihr dann auch noch der hilfsbereite Salim (Elyas M`Barek) in die Geschichte und damit auch in Meikes Leben verwickelt wird, ist das Mädel vom Lande endgültig vom Pfad ihres fest geplanten Lebens abgekommen und steuert offroad auf den Abgrund zu…

"Offroad" lebt von seiner sehr netten Grundidee und vom noch immer nicht erloschenen Charme von Nora Tschirner. Sie ist es auch, die den Film über weite Strecken trägt und davor bewahrt, als komplette Enttäuschung abgeschrieben werden zu müssen. Die ersten Szenen in Meikes Heimatstädtchen Geilenkirchen spielen auf amüsante Art mit den typischen Kleinstadtklischees und offenbaren das komödiantische Potential des Films. Dies wird auch bei der ersten Begegnung zwischen Meike und Salim noch gut ausgespielt. Doch immer öfter wird spürbar, dass der Komödie eine ganz entscheidende Zutat fehlt: Timing!

Immer wieder bauen sich an sich gute Gags auf, die dann entweder ins Leere laufen, oder aber zu überstrapaziert daher kommen. Es gibt zwar auch sehr hübsche Momente, wie etwa eine Konfrontation mit den Dealern in Salims Wohnung oder der etwas missglückte Versuch, den Stoff an einen korrupten Rechtsanwalt zu verkaufen. In solchen Szenen verfügt der Film über genau den Biss, den der gut geschnittene Trailer verspricht. Doch leider sind diese Augenblicke in der Minderheit.

Vielleicht würde das an sich gar nicht ganz so schwer wiegen, ist "Offroad" doch eigentlich unterm Strich eine ganz nette Komödie. Was aber die Enttäuschung so groß macht, ist, dass der Film so viel offensichtliches Potential für mehr gehabt hätte. Die Darsteller, die sehr gute Kameraarbeit, die Geschichte, all das verspricht eigentlich einen ganz großen Kinospaß. Doch da dieses Versprechen nur in Fragmenten eingelöst wird, stellt sich beim Zuschauer nach einiger Zeit statt amüsierter Begeisterung eher gelangweilte Gleichgültigkeit ein. So ist "Offroad" zwar kein totaler Reinfall, aber wirklich begeistert dürften nur Fans von Nora Tschirner und Elyas M`Barek sein.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Offroad (Deutschland 2011)"
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