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Dezember 2018
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Operation: Overlord

Operation: Overlord

USA 2018 - mit Jovan Adepo, Wyatt Russell, Pilou Asbæk, Mathilde Ollivier, John Magaro u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Overlord
Genre:Horror, Kriegsfilm, Action
Regie:Julius Avery
Kinostart:08.11.2018
Produktionsland:USA 2018
Laufzeit:ca. 110 Min
FSK:ab 16 Jahren
Webseite:www.paramountpictures.de/
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Am Vorabend des D-Day springt eine kleine Einheit von US-Fallschirmjägern über einem kleinen Dorf in Frankreich ab, um eine wichtige Mission auszuführen. Sie sollen einen Funkturm zerstören, durch den die Nazis in Berlin direkt mit den Bunkern am Strand der Normandie kommunizieren. Doch als der junge Soldat Boyce (Jovan Adepo) in den Kellernd es Schlosses, in dem der Funkturm untergebracht ist, eine grausame Entdeckung macht, überredet er seinen Vorgesetzten Corporal Ford (Wyatt Russell) dazu, nicht nur den Turm, sondern auch das Kellergewölbe zu zerstören. Die kleine Truppe startet zu einem gefährlichen Manöver, bei dem sie es mit einem unerwartet mächtigen Gegner zu tun bekommen… 

"Operation: Overlord" startet wie ein ganz klassischer Kriegsfilm. Visuell zieht Julius Avery schon nach wenigen Augenblicken alle Register, bedient aber auch alle gängigen Klischees. Die Truppe um Corporal Ford entspricht wohl allen Stereotypen, die man aus anderen Kriegsfilmen kennt. Da erwartet man eigentlich gleich so Sätze wie "Sag meiner Frau, dass ich sie liebe." - "Das wirst Du ihr verdammt nochmal selber sagen." Ja, alles wirkt sehr bekannt und wenig überraschend. Auch der Ober-Nazi Wafner, gespielt vom Dänen Pilou Asbæk ("Game of Thrones","Borgen") ist eine wandelnde Abziehfigur mit leicht überzogen wirkender Attitüde. Das ist alles recht spannend und visuell mitreißend umgesetzt. Doch eben auch strikt nach Schema F.

Doch dann wechselt der Film plötzlich das Genre und mutiert vom Kriegsfilm zu einem monsterhaften Horrorstreifen mit einer Art Nazi-Zombies. Das klingt trashig, ist es aber erstaunlicherweise nicht. Avery findet einen Ton, der über weite Strecken funktioniert. Zugegeben, bisweilen wirkt der Film etwas unentschlossen, so als wisse er nicht, ob er die Story mit einer gewissen Ernsthaftigkeit oder mit für das Genre nicht unüblichem Humor erzählen soll. Und so fühlt sich auch der Zuschauer bisweilen etwas unschlüssig, ob man hier nun lachen sollte oder ob man es eher mit unfreiwilliger Komik zu tun hat.

Doch der hohe Unterhaltungswert wird dadurch nur marginal geschmälert. Zugegeben, "Operation: Overlord" lässt hier und da vermuten, dass er ein sehr viel besserer Film hätte werden können, wenn Avery etwas entschlossener zur Sache gegangen wäre. Doch auch so bietet dieser Horrorstreifen noch genügend positive Aspekte, um Genre-Fans zufriedenstellen zu können. Und dafür gibt es daher auch ein verdientes: Sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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