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Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel

Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel

USA 2014 - mit Olivia Cooke, Ana Cato, Daren Kagasoff, Bianca Stanos u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Ouija
Genre:Horror, Mystery
Regie:Stiles White
Kinostart:22.01.2015
Produktionsland:USA 2014
Laufzeit:ca. 89 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Webseite:www.quija-film.de/
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Schon als kleine Kinder haben Laine (Olivia Cooke) und Debbie (Shelley Henning) mit einem Ouija Brett, mit dem man angeblich Kontakt zu Geistern aufnehmen kann, gespielt. Laine hat das längst vergessen, bis ihr Debbie eines Abends erzählt, dass sie das Brett wieder gefunden und alleine damit gespielt hätte – etwas, was man laut der Regeln auf keinen Fall machen sollte. Am nächsten Tag ist Debbie tot. Angeblich soll sich das eigentlich sehr lebenslustige Mädchen erhängt haben. Laine glaubt nicht an einen Selbstmord. Um herauszufinden, ob sich Debbie wirklich selbst getötet hat und ob sie ihr irgendwie hätte helfen können, überredet Laine ihren Freund Trevor (Daren Kagasoff), ihre Freundin Isabelle (Bianca Santos), ihre kleine Schwester Sarah (Ana Coto) und Debbies Freund Pete (Douglas Smith) zu einer Ouija-Session im Haus der Verstorbenen – keine gute Idee, wie sich schon sehr bald auf blutige Art herausstellen wird…

Der von Michael Bay mitproduzierte Horror-Streifen "Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel" ist die neuste Zusammenarbeit des Autorenteams Juliet Snowden und Stiles White, die gemeinsam schon Genre-Hits wie "Boogeyman" oder zuletzt  "Possession – Das Dunkle in Dir" geschrieben haben. Für den lose auf einem Brettspiel von Hasbro ("Transformers") basierenden Film hat White nun erstmals auch auf dem Regiestuhl Platz genommen. In den USA war sein Regiedebüt kommerziell ein voller Erfolg, wurde von den Kritikern allerdings gnadenlos verrissen. Grund dafür dürften die sehr einfallslose Geschichte, die arg schablonenhaft gezeichneten Charaktere, die extrem flachen Dialoge und die dürftigen Leistungen der Darsteller sein. Aber auch die Tatsache, dass die ohnehin nicht besonders  aufregende Geschichte extrem langsam und spannungsarm aufgebaut wird, ist nicht unbedingt hilfreich dabei, die allzu offensichtlichen Schwächen des Films zu verdecken.

Das gelingt nur in den leider zu wenigen gelungenen Spannungsmomenten. Wenn Stiles das paranormale Geschehen im Haus der verstorbenen Debbie auf die farblosen Charaktere loslässt, gibt es tatsächlich einen erkennbaren Unterhaltungswert und sogar den einen oder anderen gelungenen Schockmoment. Für die anvisierte Zielgruppe von 16 bis 18jährigen Zuschauern, die es gerne etwas gruselig, aber nicht zu derb mögen, ist das völlig okay. Gerade in der zweiten Hälfte schafft es der Film dann auch recht gut, seinen zielgruppenorientierten Auftrag zu erfüllen. Sicherlich, das Ganze ist auch in den annehmbaren Momenten nie wirklich intelligent oder originell. Und einen nachhaltigen Eindruck können weder die Atmosphäre, noch die Geschichte oder die Effekte hinterlassen. Doch muss auch gesagt werden, dass es gerade im Genre des Teenie-Horrors in den letzten Jahren deutlich schlechtere Machwerke gab, die noch sehr viel weniger Spannung und noch schwächere Schauspielleistungen geboten haben als das, was man hier zu sehen bekommt.

Sicherlich möchte ich jetzt nicht so weit gehen zu behaupten, "Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel" sei ein guter Film. Dafür fehlt es der Inszenierung einfach zu sehr an eigenem Charakter und handwerklicher Stärke. Doch für das, was der Film sein möchte – ein massentauglicher, braver Gruselfilm für nicht gerade anspruchsvolle Genrefans im Teenageralter – erfüllt gerade die zweite Hälfte absolut zufriedenstellend. Wer also nicht mehr erwartet, als ein paar ordentliche Schreckensmomente, ein wenig Grusel, ein paar attraktive Darsteller in einem arg vorhersehbaren Szenario, der könnte hier durchaus auf seine Kosten kommen. Wer aber von einem Genrefilm echten Horror, eine spannende Story, eine durchweg packende Atmosphäre und richtig gute Darsteller verlangt, der sollte um diese arg hölzerne Brettspieladaption einen weiten Bogen machen. Bedingt sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel (USA 2014)"
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