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Ouija: Ursprung des Bösen

Ouija: Ursprung des Bösen

USA 2016 - mit Henry Thomas, Elizabeth Reaser, Doug Jones, Lin Shayne, Annalise Basso u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Ouija: Origin of Evil
Genre:Horror, Mystery
Regie:Mike Flanagan
Kinostart:20.10.2016
Produktionsland:USA 2016
Laufzeit:ca. 99 Min
FSK:ab 16 Jahren
Webseite:www.facebook.com/Ouija.DE
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Die Ereignisse aus dem 2014er Grusel-Hit "Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel" hatten ihren düsteren Ursprung im Jahr 1967. Hier lebte die verwitwete Alice Zander (Elizabeth Reaser) mit ihren beiden Töchtern Paulina (Annalise Basso) und Doris (Lulu Wilson) in einem kleinen Haus in Los Angeles. Um über die Runden zu kommen, verdient sich Alice ein paar Dollar als Medium, wobei ihr Kontakt mit dem Jenseits natürlich ein einziger Schwindel ist. Doch plötzlich wird aus dem Humbug tödlicher Ernst, als ein Geist Besitz von Doris ergreift. Von nun an wird das Leben der kleinen Familie von unheimlichen Vorkommnissen, Alpträumen und bald auch dem ersten Todesfall bestimmt. Doch das ist nur der Anfang eines ganz großen Alptraums…

"Ouija: Ursprung des Bösen" ist einer der seltenen Fälle, in denen das Prequel deutlich besser ist, als der erste Film. Das war zwar keine große Kunst, war "Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel" doch unterdurchschnittlich schwacher Teenie-Horrorquatsch mit kaum echten Spannungsmomenten. Schlecht gespielt, zu konventionell inszeniert und auf ein Zielpublikum zugeschnitten, das die Pubertät noch nicht völlig hinter sich gelassen hat, konnte der Film zwar sein Geld einspielen, fand aber gerade bei Genre-Fans kaum Freunde. Da kann dieses Prequel schon deutlich besser punkten. Sicherlich, das Rad wird hier nicht neu erfunden. Die Geschichte ist eine Art Best-Of, das alles verwurstet, vom "Exorzisten" bis "Conjuring". Und wer den ersten Teil gesehen hat, weiß zudem schon von Anfang an, wie die Geschichte ausgehen wird.

Und dennoch ist es Regisseur Mike Flanagan ("Oculus") gelungen, diese nicht gerade originelle Gruselmär angenehm spannend umzusetzen und sogar ein paar gelungene Schockmomente einzubauen. Die bewegen sich zwar weiterhin auf relativ harmlosem Niveau. Doch sind sie effektiv genug, um den Unterhaltungswert angenehm hoch zu halten. Das macht die Dialoge zwar auch nicht besser, aber es tröstet immerhin über einige Schwächen des Drehbuchs hinweg. Auch das Spiel der Darsteller ist – im Gegensatz zu dem der mäßigen Schauspieler aus Teil 1 – absolut solide. Nicht umwerfend, aber durchaus überzeugend.

"Ouija: Ursprung des Bösen" ist also kein Meisterwerk – lediglich im direkten Vergleich mit dem ersten Teil. Doch man hat das Gefühl, als hätten sich die Macher die Kritik am ersten Film zu Herzen genommen und versucht, einen weitaus besseren und zumindest ansatzweise gruseligen Film abzuliefern. Und das ist ihnen auch gut gelungen. Wer das Genre liebt und schon viele Filme dieser Art gesehen hat, der bekommt hier nicht wirklich etwas Neues geboten. Wer aber leichten Grusel der konventionellen Art schätzt und für wen es dabei bitte nicht zu blutig zugehen sollte, der kann hier getrost einen Blick riskieren. Sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Ouija: Ursprung des Bösen (USA 2016)"
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