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Paranormal Activity 3

Paranormal Activity 3

USA 2011 - mit Katie Featherston, Jessica Tyler Brown, Chloe Cesngery, Dustin Ingram, Lauren Bittner ...

Filminfo

Originaltitel:Paranormal Activity 3
Genre:Horror, Mystery
Regie:Henry Joost, Ariel Schulman
Kinostart:03.11.2011
Produktionsland:USA 2011
Laufzeit:ca. 90 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Webseite:www.ParanormalActivity3.de
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Die "Paranormal Activity" Reihe gehört zweifelsohne zu den größten Erfolgsgeschichten der letzten Jahre. Nachdem der erste Teil 2009 bei Produktionskosten von gerade einmal 11.000 Dollar weltweit über 193 Millionen Dollar eingespielt hat, konnte Teil 2 diesen Erfolg sogar noch steigern. Ein dritter Teil war da natürlich schnell beschlossene Sache. Dieses mal nahmen Henry Joost und Ariel Schulman, die mit der sehr guten (wenngleich auch wahrscheinlich komplett inszenierten) Dokumentation "Catfish" in den USA für Aufsehen gesorgt haben, auf dem Regiestuhl Platz. Auch wenn sich das Konzept der "Paranormal Activity" Filme ein wenig abgenutzt hat, haben die beiden Regisseure doch einen guten dritten Teil inszeniert, der sich effektiv der gelungenen Elemente der ersten beiden Filme bedient und diese konsequent weiterführt. 

"Paranormal Activity 3" beginnt knapp ein Jahr vor den dramatischen Ereignissen von Teil 2: Katie (Katie Featherston) hat einige Sachen im Nachlass ihrer Großmutter gefunden, die sie bei ihrer Schwester Kristi (Sprague Graydon) einlagern möchte, darunter auch eine Kiste mit alten Videocassetten aus den Jahren 1988 und 1992. Ein Jahr später werden diese Bänder bei einem Einbruch (der während der Ereignisse von Teil 2 stattfindet) gestohlen. Teil 3 zeigt nun, was auf den Bänder von 1988 zu sehen ist: die 8jährige Katie (Chloe Csengery) und die 5jährige Kristi (Jessica Tyler Brown) leben gemeinsam bei ihrer Mutter Julie (Lauren Bittner) und deren Freund Dennis (Christopher Nicholas Smith). Als es zu einigen merkwürdigen Ereignissen kommt, stellt Dennis, der sein Geld mit dem Filmen von Hochzeiten verdient, im ganzen Haus Kameras auf, um den mysteriösen Vorkommnissen auf den Grund zu gehen. Es scheint so zu sein, dass Kristi, die sich permanent mit ihrem imaginären Freund Toby unterhält, der Schlüssel zu den Ereignissen ist. Doch als der Spuk kein Ende nimmt und gerade Katie immer mehr in Gefahr gerät, sucht die junge Familie Schutz bei Julies Mutter Lois. Doch hier beginnt der Schrecken erst richtig... 

"Paranormal Activity 3" beantwortet zwar einige Fragen darüber, warum sich der Dämon ausgerechnet Kristi und Katie ausgesucht hat und lässt vermuten, warum sich die Schwestern nicht mehr an die traumatischen Ereignisse von 1988 erinnern können. Doch gleichzeitig wirft der Film auch extrem viele neue Fragen auf. Nach dem, was sich damals zugetragen hat, ist es nicht nur fraglich, wieso etwa die Videocasetten überhaupt noch existieren und nicht zerstört worden sind. Zudem müssten auch die Familienverhältnisse aufgrund einiger spezifischer Äußerungen aus Teil 1 und 2 neu überdacht werden. Aufschluss darüber könnten die Videos aus dem Jahr 1992 bieten, die eine Grundlage für den vierten Teil darstellen könnten. Fakt ist, dass hier einige Logiklöcher gestopft werden, wobei aber viel größere aufreißen, die von den Machern unbedingt noch gestopft werden müssen, um die Reihe zu einem zufriedenstellenden Ende zu bringen. 

Davon abgesehen hat "Paranormal Activity 3" einige sehr gute Schockeffekte zu bieten. Sicherlich, gerade im ersten Drittel mag das Ganze nach einem erneuten Abklatsch der ersten Filme klingen, etwas, womit auch schon Teil 2 zu kämpfen hatte. Doch nach und nach siegt die bedrohliche Atmosphäre über den hohen Wiedererkennungswert. Zumal die Art und Weise, wie sich die Geschichte entwickelt, durchaus für einige Überraschungen gut ist. Zwar werden sich nicht alle Fans mit den neuen Wendungen anfreunden können, ganz besonders mit der Rolle, die Großmutter Lois dabei übernimmt, doch spätestens wenn der Dämon zu Hochtouren aufläuft, sind die inhaltlichen Schwächen schnell vergessen. 

Sicherlich: bis es soweit ist, passiert auch in "Paranormal Activity 3" wieder nicht wirklich viel. Fans müssen sich mit einigen arg langatmigen Dialogszenen zufrieden geben, bis es endlich richtig spannend wird. Doch da gerade die Kinderdarsteller sehr gute Leistungen abliefern und die beiden Regisseure die Spannungsschraube kontinuierlich anziehen, kann am Ende mit Fug und Recht behauptet werden: auch diese Fortsetzung ist absolut gelungen und daher auch für Fans mehr als sehenswert! Bleibt nur zu hoffen, dass ein sehr wahrscheinlicher vierter Teil mehr Antworten bringt und die Geschichte sich nicht in noch mehr Fragen und Widersprüchen verliert. Denn das würde dieser bislang sehr effektiven Horrorreihe wahrlich nicht gerecht werden. Sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Paranormal Activity 3 (USA 2011)"
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