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Dezember 2018
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Paris kann warten

Paris kann warten

USA 2017 - mit Diane Lane, Arnaud Viard, Alec Baldwin u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Paris can wait
Genre:Romantik, Komödie
Regie:Eleanor Coppola
Kinostart:13.07.2017
Produktionsland:USA 2017
Laufzeit:ca. 93 Min
FSK:ab 0 Jahren
Webseite:www.pariskannwarten.de
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Eigentlich hatte sich Anne (Diane Lane) darauf gefreut, nach dem Medienrummel in Cannes ein paar ruhige Tage mit ihrem Mann, dem Hollywood-Produzenten Michael Lockwood (Alec Baldwin), im Süden von Frankreich zu verbringen. Doch der wird zu einem problematischen Dreh in Budapest gerufen. Dorthin will ihn Anne einfach nicht begleiten und so lässt sie sich darauf ein, sich von Jacques (Arnaud Viard), dem französischen Geschäftspartner ihres Mannes, in dessen Auto nach Paris fahren zu lassen. Doch aus einem geplanten Kurztip wird eine mehrtägige Reise, in der Jacques seiner Begleiterin die Schönheiten und die kulinarischen Genüsse seines Landes zeigt. Anne ist davon zunächst ein wenig irritiert, doch als sie sich einfach fallen lässt und die Zeit genießt, weckt das auch unerwartete Gefühle in ihr…

"Paris kann warten" ist die erste Spielfilmregie für Eleanor Coppola, die Frau des legendären Filmemachers Francis Ford Coppola ("Der Pate", "Apocalypse Now"). Dass sie im Alter von 81 Jahren kein großes Action-Epos auf die Leinwand gebracht hat, dürfte wohl wenig verwunderlich sein. Doch ein klein wenig mehr Tempo oder eine etwas ausgefeiltere Geschichte hätten ihrem Road Trip durch Frankreich durchaus gut getan. Das soll nicht heißen, dass "Paris kann warten" ein schlechter Film wäre. Dafür ist er alleine schon aufgrund der wundervollen Bilder und der noch immer extrem bezaubernden Diane Lane weit entfernt. Doch um ehrlich zu sein, könnte das Ganze auch als Tourismus-Video mit ein klein wenig Handlung durchgehen.

Denn der Film schwelgt in erster Linie in den Bildern und den blumigen, leidenschaftlichen Beschreibungen von Landschaft und Essen durch Jacques. Und das funktioniert richtig gut. Man bekommt als Zuschauer große Lust, die im Film gezeigten Orte selbst zu besuchen und würde viel darum geben, mit Anne zu tauschen, um mit einem Genussmenschen wie Jacques sich an Wein und Delikatessen des Landes zu laben. Doch leider ist jedes Weinglas, das hier zum Mund geführt wird, tiefer als die doch sehr flache Dramaturgie. Das Ganze ist sehr, sehr nett anzusehen, bietet aber keinerlei Überraschungen oder dramaturgische Höhepunkte.

Wer einfach nur 90 Minuten Kurzurlaub in Frankreich verbringen möchte, dem kann das natürlich herzlich egal sein. Denn der bekommt hier fürs Geld wirklich etwas ganz Feines geboten. Wer aber mehr erwartet, als nur schöne Bilder, der könnte bald von Monotonie und Langeweile übermannt werden. So oder so ist es absolut ratsam, entweder mit vollen Magen oder mit einer sicheren Tischreservierung für kurz nach dem Film ins Kino zu gehen. Denn eines macht der Film in jedem Fall: Hunger! Unterm Strich gibt es für die Darsteller, die schönen Bilder und den hier und da angenehm leichtfüßigen Humor noch ein: Mit kleinen Abstrichen sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Paris kann warten (USA 2017)"
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