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Paul – Ein Alien auf der Flucht

Paul – Ein Alien auf der Flucht

USA/GB 2010 - mit Simon Pegg, Nick Frost, Jason Bateman und der Stimme von Bela B ...

Filminfo

Originaltitel:Paul
Genre:Komödie, Sci-Fi, Action
Regie:Greg Mottola
Kinostart:14.04.2011
Produktionsland:USA/GB 2010
Laufzeit:ca. 103 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.paul-film.de/
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Das Dream-Team aus "Shaun of the Dead" und "Hot Fuzz", Simon Pegg und Nick Frost, ist zurück! Unter der Regie von Greg Mottola ("Superbad") liefern die Beiden nach ihren liebevollen Parodien auf das Horror- und das Actiongenre mit "Paul" nun eine mit unzähligen Zitaten gespickte Hommage an den Science-Fiction-Film der 80er Jahre ab, wobei ganz besonders dem Werk von Steven Spielberg gehuldigt wird.

Die besten Freunde Greame Willy (Simon Pegg) und Clive Collings (Nick Frost) reisen aus ihrer Heimat England nach Amerika, um dort das Mekka aller Comic-Freaks, die Comic-Con in San Diego, zu besuchen. Verbinden wollen sie die Reise mit einem Trip zu allen wichtigen UFO-Schauplätzen der USA, inklusive natürlich der legendären Area 51. Doch auch wenn die beiden Freunde alles lesen und sehen, was mit Aliens zu tun hat, staunen sie nicht schlecht, als plötzlich ein echter Alien, der sich Paul (gesprochen von Bela B.) nennt, vor ihnen steht und sie bittet, ihn in ihrem Wohnmobil mitzunehmen. Denn nachdem er 60 Jahre lang von der Regierung versteckt worden ist, will Paul nun endlich wieder nach Hause. Nachdem sich der erste Schock gelegt hat, nehmen Greame und Clive den kleinen grauen Alien mit der derben Schnauze auf und machen sich, verfolgt vom FBI, auf den Weg zu dem Punkt, an dem sich Paul mit seinem Mutterschiff treffen will. Doch auch wenn die Umstände mehr als merkwürdig sind, ahnen die beiden Comic-Junkies nicht, welche Ausmaße dieses Abenteuer noch annehmen wird...

"Paul" ist eine wunderbare Vermischung von englischem und amerikanischen Humor, gewürzt mit unzähligen Anspielungen auf Science-Fiction Klassiker wie "E.T.", "Alien", "Starman" oder "Die unheimliche Begegnung der dritten Art". Die Dialoge mögen mitunter etwas zotig sein und so mancher Gag verpufft noch vor dem Eintritt in die Atmosphäre. Dennoch kann der von Simon Pegg und Nick Frost geschriebene Alien-Spaß unterm Strich als absolut gelungen bezeichnet werden. Der perfekt animierte Paul gewinnt trotz der vielen Kraftausdrücke und Diskussionen über Geschlechtsorgane schnell die Herzen der Zuschauer. Gleiches gilt auch für Greame und Clive, die perfekt als Anti-Helden funktionieren. Besonders schön ist, dass Simon Pegg und Nick Frost hier die Rollen aus ihren vergangenen Filmen tauschen. Dieses Mal ist es eher Frost, der als Vernunftsmensch den liebenswerten Trottel Pegg vor allerhand Dummheiten bewahrt.

Doch auch die vielen Nebendarsteller, allen voran Jason Bateman als zu Allem entschlossener FBI-Agent, und Kirsten Wiig als streng gläubige Ruth, die durch die Begegnung mit Paul das Fluchen und andere sündige Dinge für sich entdeckt, fügen sich sehr gut in das turbulente Geschehen ein. Der einzige Vorwurf, den sich sowohl das Drehbuch, als auch Mottolas Inszenierung gefallen lassen müssen, ist, dass "Paul" mitunter etwas überladen daher kommt. Es ist einerseits sehr schön, dass die Macher so viele nette Ideen zusammen getragen haben, wie etwa die Begründing dafür, warum Aliens in den Filmen immer gleich aussehen oder wie ein gewisser Star-Regisseur auf die Idee zu einem seiner größten Erfolge kam. Auch der kurze Auftritt und der grandiose Abgang einer "Alien"-erprobten Schauspielerin, ist einfach großartig. Doch andere Szenen funktionieren einfach nicht so gut und tragen zur eigentlichen Geschichte kaum etwas bei.

Doch bei dem hohen Anteil an wirklich guten Lachern stören einige kleine Hänger eigentlich kaum. "Paul" ist ein Film von SciFi-Fans für SciFi-Fans, eine liebenswerte Komödie, die gekonnt mit Klischees des Genres spielt, sich über sie lustig macht, ohne sie der Lächerlichkeit preis zu geben. Mit einer wirklich gelungenen Synchronisation und vielen charmanten wie skurrilen Figuren bleibt am Ende nur ein mögliches Fazit übrig: "Paul" ist einfach nur galaktisch gut! Absolut empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Paul – Ein Alien auf der Flucht (USA/GB 2010)"
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