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Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten

Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten

USA 2011 - mit Johnny Depp, Penelope Cruz, Ian McShane. Geoffrey Rush ...

Filminfo

Originaltitel:Pirates of the Caribbean – On stranger tides
Genre:Abenteuer, Action, Komödie, Fantasy
Regie:Rob Marshall
Kinostart:19.05.2011
Produktionsland:USA 2011
Laufzeit:ca. 136 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.disney.de/pirates-of-the-caribbe
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Captain Jack Sparrow ist wieder da! Und dieses Mal sogar in 3D! Obgleich die "Pirates of the Caribbean"-Reihe ursprünglich als Trilogie angelegt war und der dritte Teil auch einen runden Abschluss bot, machte der enorme Erfolg der Filme, die weltweit über 2,7 Milliarden Dollar eingespielt haben, eine weitere Fortsetzung fast unumgänglich. Und so kommt, vier Jahre, nachdem sie das letzte Mal in See gestochen sind, das vierte Abenteuer der "Pirates of the Caribbean" in die Kinos.

In London versucht Captain Jack Sparrow eine Crew für eine große Mission zusammen zu stellen. Zu dumm nur, dass ausgerechnet Jack (Johnny Depp) selbst Nichts davon weiß. Irgendjemand gibt sich für ihn aus, und das kann ein Jack Sparrow freilich nicht auf sich sitzen lassen. Doch kaum hat er herausgefunden, wer hinter dem Schwindel steckt, findet er sich auch schon inmitten seines nächsten großen Abenteuers wider. Auf dem Schiff des legendären Piraten Blackbeard (Ian McShane) geht es auf die Suche nach der Quelle der Jugend. Mit seinem alten Widersacher Barbossa (Geoffrey Rush) im Nacken, muss sich Jack mit Zombies, Meerjungfrauen und – für ihn ganz besonders gefährlich – mit seiner ehemaligen Geliebten Angelica (Penélope Cruz) herumschlagen. Und schon bald ist nicht mehr auszumachen, wer oder was nun die größte Gefahr für Captain Jack darstellt...

"Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten" folgt streng dem Muster der vorherigen Filme und bläst daher nicht wirklich viel frischen Wind in die Segel der Reihe. Doch es gibt zwei Gründe, die diesen vierten Teil absolut gelungen machen. Der erste Grund ist der wohl nahe liegendste: Johnny Depp! Sein Jack Sparrow ist einfach ein wunderbarer Charakter, der auch nach drei Filmen kaum etwas von seinem Unterhaltungspotential verloren hat. Der Spaß, mit dem Depp diese Rolle mit Leben füllt, ist in jeder Sekunde auf der Leinwand zu sehen und für den Zuschauer auch deutlich spürbar. Dadurch wird der Spaßfaktor natürlich immer wieder in die Höhe getrieben, was auch schon in den ersten drei Teilen einen wichtigen Grund für deren Erfolg dargestellt hat.

Der zweite Grund ist, dass der Film nicht zu sehr von Special Effects überlagert wird, sondern mehr Zeit für das eigentliche Abenteuer einräumt. Dabei war es den Machern sehr wichtig, dass die von dem Roman "In fremden Gezeiten" von Tim Powers inspirierte Geschichte keine direkte Fortsetzung der ursprünglichen Trilogie darstellt, sondern als eigenständiges Werk bestehen kann. Insgesamt mutet Teil 4 dadurch eher wie der erste Film, und weniger wie der arg überfrachtete dritte Teil an. Sicherlich, auch "Fremde Gezeiten" ist mit seinen tollen Effekten, einer großartigen Ausstattung und den malerischen Drehorten ein Fest für die Augen. Und insgesamt stehen natürlich auch hier wieder Action und Effekte immer wieder im Vordergrund. Doch ist dem Film anzumerken, dass die Macher unter der Leitung des neuen "Pirates"-Regisseurs Rob Marshall ("Chicago"), der das Ruder von Gore Verbinski übernommen hat, insgesamt einen Gang zurück geschaltet haben, was dem Gesamteindruck wirklich gut tut.

Noch einmal zurück zu den Darstellern. Auch wenn Johnny Depp seit jeher das Geschehen in den Filmen dominiert hat, waren die "Pirates"-Filme immer Ensemblestücke. Und so stehen auch dieses Mal wieder einige großartige Nebenfiguren dem beliebten Piraten zur Seite. Allen voran natürlich erneut Geoffrey Rush als Barbossa, der sich wieder einige sehr amüsante Wortduelle mit Jack Sparrow liefern darf. Neu an Bord ist Ian McShane als Blackbeard. McShane ist für die Rolle des gefürchteten Piraten, der für seine Ziele über Leichen geht, die perfekte Besetzung und eine echte Bereicherung für die Reihe.

Nachdem Keira Knightley nicht mehr mit dabei ist, musste natürlich eine neue Dame an die Seite von Captain Jack geschrieben werden. Die attraktive wie schlagfertige Angelica, die mit Jack eine ganz besondere Vergangenheit verbindet, erweist sich als gute Wahl. Dabei ist besonders schön, dass die Chemie zwischen Johnny Depp und Penélope Cruz, die aufgrund ihrer Schwangerschaft in einigen Szenen von ihrer Schwester Monica gedoubelt werden musste, stimmt und schon ab und an die Funken von den Leinwand sprühen. Aber keine Angst: ein Captain Jack Sparrow wird auch bei einer Frau wie Penélope Cruz nicht zum romantischen Softie! Nicht wirklich...

"Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten" ist Popcorn-Kino der besonders unterhaltsamen Art. Action, Witz, Spannung, tolle Darsteller, wunderbare Landschaften, eine Prise Fantasy und Horror, ein amüsantes Drehbuch und der tolle Score von Hans Zimmer, all das macht auch diesen vierten Teil wieder zu einem gelungenen Kinospaß. Ob man den Film wirklich in 3D sehen muss, sei dahingestellt. Die dreidimensionalen Effekte sind in Ordnung, aber der Spaßfaktor wird durch das Fehlen der dritten Dimension garantiert auch nicht im Geringsten getrübt. Absolut empfehlenswert!!

Noch ein Wort zur deutschen Fassung: während Johny Depp in den ersten drei Filmen von Marcus Off synchronisiert worden ist, spricht ihn in Teil 4 nun sein Stamm-Sprecher David Nathan. Das mag einige Jack Sparrow Fans zunächst verärgern. Doch Nathan macht seine Sache auch hier wieder sehr gut, so dass auch solche Fans, die Jack Sparrow untrennbar mit Offs Stimme verbinden, dem "neuen" Captain Jack eine Chance geben sollten. Sicherlich, es ist immer ärgerlich, wenn inmitten einer Reihe die Synchronstimme einer zentralen Figur ausgetauscht wird (man denke nur an den letzten "Akte X"-Film, in dem Agent Mulder eine neue Synchronstimme verpasst bekommen hatte). Doch da Nathan Depp schon sehr häufig synchronisiert hat und sich gut auf den Schauspieler und seine Figuren einlassen kann, kann seie Arbeit für diesen Film nur als gelungen bezeichnet werden.

Ein letzter Tipp: wie schon bei den ersten drei Filmen gibt es auch hier wieder nach dem Abspann eine kurze Zusatzszene. Die ist zwar nicht wirklich wichtig, aber wer den Film komplett sehen möchte, muss bis ganz zum Schluss sitzen bleiben!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten (USA 2011)"
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