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Pixels

Pixels

USA 2015 - mit Adam Sandler, Kevin James, Peter Dinklage, Josh Gad, Michelle Monaghan u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Pixels
Genre:Abenteuer, Action, Komödie
Regie:Chris Columbus
Kinostart:30.07.2015
Produktionsland:USA 2015
Laufzeit:ca. 106 Min.
FSK:ab 6 Jahren
Webseite:www.pixels-film.de
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Als sie noch Kinder waren, war für die Kumpels Sam Brenner (Adam Sandler) und Will Cooper (Kevin James) der Mittelpunkt der Welt die örtliche Spielhalle. Hier war Sam ein wahrer Meister an den Automaten. Erst als er von Eddie (Peter Dinklage) bei der Meisterschaft in "Donkey Kong" geschlagen wurde, war der Traum von einer großen Karriere als Arcader ausgeträumt. Nun installiert Sam Hi-Fi Systeme, während Will als Präsident zum unbeliebtesten Mann Amerikas geworden ist. Doch die Zeit der Nerds ist gekommen, als Aliens die Erde angreifen. Eine Videocasette mit alten Arcade-Games, die vor Jahren ins All geschossen wurde, haben die Außerirdischen als Kriegserklärung angesehen. Und so greifen sie die Erde jetzt ausgerechnet in Form dieser Spiele an. Gemeinsam mit ihrem alten Game-Kumpel, dem Verschwörungstheoretiker Ludlow (Josh Gad) und dem selbstverliebten Knastbruder Eddie wollen Sam und Will den pixeligen Aliens den Garaus machen. Doch lassen sich ein riesiger Pac-Man oder monströse Space Invaders genauso einfach besiegen, wie ihre Mini-Versionen seinerzeit in der Spielhalle?

Die Idee von "Pixels" ist so herrlich absurd, dass daraus eigentlich nur ein ganz großer Spaß entstehen kann. Bei Chris Columbus ("Harry Potter und die Kammer des Schreckens", "Mrs. Doubtfire") scheint die Familienkomödie dann auch gut aufgehoben. Doch dass Adam Sandler und Kevin James, die nicht gerade bekannt sind für tiefgründige Komödien, die Helden dieses Abenteuers sein sollen, hat die Vorfreude auf den Kampf gegen Pac-Man & Co. bei Vielen schon im Vorfeld gedämpft. Und so war es dann auch wenig verwunderlich, dass die ersten Kritiken wenig freundlich, bisweilen sogar regelrecht feindselig ausgefallen sind. Sandler ist eben für viele Kritiker ein rotes Tuch und die Verkörperung des stumpfsinnigen Humors. Doch ist "Pixels" wirklich so schlecht, wie das Viele behaupten?

Als Kind der 80er, der mit  Donkey Kong, Pac-Man, Space Invaders & Co aufgewachsen ist, kann ich da ein ganz klares "Jein" aussprechen. Keine Frage, der Film ist in keinster Weise ein Meisterwerk. Er ist in vielen Momenten sogar weit davon entfernt, ein wirklich guter Film zu sein. Viele wunderbare Möglichkeiten, die sich durch die Grundidee bieten, werden zu Gunsten von Flachwitzen ungenutzt liegengelassen. Das ist einfach verdammt schade. Wenn dann auch noch eine niedliche Figur wie der allseits beliebte Q*bert zur nervigen Witzfigur degradiert wird, kann man den Ärger vieler Kollegen durchaus verstehen.

Dennoch gibt es auch viele Momente, in denen der Film einfach Spaß macht und in denen es Chris Columbus sehr gut gelingt, ein wunderbar nostalgisches 80er Jahre Feeling aufkommen zu lassen. Das mag gerade für jüngere Zuschauer, die mit den hier zitierten Arcade-Games nicht vertraut sind, etwas trashig wirken. Und über Logik sollte man auch nicht nur eine Sekunde lang nachdenken. Doch ein gewisser Charme und einige sehr hübsche Gags können der Inszenierung nicht abgesprochen werden. Dabei stellt es sich auch als äußerst hilfreich heraus, dass sich Adam Sandler sehr stark zurücknimmt. Er verzichtet darauf, alberne Grimassen zu schneiden oder mit ach so lustigen Frisuren über flache Gags hinwegzutäuschen. Stattdessen liefert er eine eher auf trockenen Wortwitz ausgelegte Darstellung ab und überlässt seinem Kumpel Kevin James die eher Slapstick-lastigen Momente. Angesichts dessen, was Sandler in Komödien wie "Jack & Jill" oder "Der Chaos-Dad" abgeliefert hat, ist seine Leistung in "Pixels" wahres Gold.

Peter Dinklage ("Game of Thrones") verkauft sich allerdings ebenso wie Michelle Monaghan ("True Detective") deutlich unter Wert. Gerade ihnen wäre ein besseres Drehbuch mit clevererem Witz zu wünschen gewesen. Dennoch: es gibt genügend Szenen, in denen man wirklich herzhaft lachen kann. Das bügelt zwar nicht alle Schwächen und Fremdschäm-Momente wieder aus. Doch sie machen aus "Pixels" immerhin einen kurzweiligen Kino-Spaß, der ganz klar zu den besseren Sandler-Komödien der letzten Jahre gehört. Und dafür gibt es dann auch gerade noch ein ordentliches: Sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Pixels (USA 2015)"
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