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Proxima – Die Astronautin

Proxima – Die Astronautin

Frankreich / Deutschland 2019 - mit Eva Green, Kevin Dillon, Lars Eidinger ...

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Proxima
Genre:Drama
Regie:Alice Winocour
Kinostart:24.06.2021
Produktionsland:Frankreich / Deutschland 2019
Laufzeit:ca. 107 Min.
FSK:ab 6 Jahren
Webseite:kochfilms.de/de
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Sarah (Eva Green) hat es geschafft: Als einzige Frau wird die Astronautin an der einjährigen Weltraummission Proxima zum Mars teilnehmen. Training und Vorbereitung sind hart – doch die größte Herausforderung ist die Trennung von ihrer kleinen Tochter Stella. Während die Vorbereitungen auf die Mission die internationale Crew immer enger zusammenschweißt, distanziert sich Stella mehr und mehr von ihrer Mutter. Die muss nun versuchen, trotz ihrer privaten Sorgen immer die Kontrolle zu behalten, um nicht in letzter Sekunde von der Mission ausgeschlossen zu werden. Doch je näher der Start rückt, desto schwieriger wird es für Sarah, ihre Liebe zu Stella und ihre Hingabe an ihren Beruf unter einen Hut zu bekommen…

"Proxima – Die Astronautin" ist ein ruhiges, dabei aber auch sehr bewegendes Drama. Obwohl die Inszenierung von Alice Winocour sehr getragen ist, schafft es die Filmemacherin sehr gut, dass keine Langeweile aufkommt. Dies gelingt ihr durch die sehr realistisch anmutende Darstellung des Astronauten-Trainings im Kontrast zu der emotionalen Belastung der schwierigen Mutter-Tochter Beziehung. Sarah ist eine sehr spannende Hauptfigur, die viele Kämpfe austragen muss. Da ist zum einen der Konkurrenzkampf auf wissenschaftlicher Ebene zwischen Ihr und ihrem Ex-Mann (Lars Eidinger), einem Astrophysiker. Dann ist da die Notwendigkeit, sich als Astronautin in einer Männerdomäne zu behaupten. Und schließlich ist da noch der Kampf darum, trotz ihres Berufs eine gute Mutter sein zu wollen. Wie sie all diese Kämpfe meistert, wird hier nicht plakativ oder lehrmeisterhaft, sondern dezent emotional und realitätsnah dargestellt – auch dank des sehr eindringlichen Spiels von Eva Green.

Gedreht wurde in enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in echten Einrichtungen in Köln und in Star City bei Moskau. Echte Astronauten teilten mit den Schauspielerinnen und Schauspielern die Realität ihres Alltags während ihrer Ausbildung. So konnte ein sehr glaubhaftes und wirklichkeitsgetreues Bild der Vorbereitung einer Weltraummission gezeichnet werden, was nur wenig mit dem zu tun hat, was man aus Hollywood-Filmen zu diesem Thema kennt. Alleine das verleiht dem Film eine sehr interessante und bei aller Ruhe auch spannende Note.

Gute Darsteller, atmosphärische Drehorte und die schöne Geschichte machen "Proxima – Die Astronautin" zu einem starken Film über eine starke Frau, deren realen Vorbildern im Abspann noch angemessen Tribut gezollt wird. Ein spannendes Thema, sehr menschlich und faszinierend aufgearbeitet und daher auch: Für Liebhaber ruhigerer Arthouse-Kost absolut sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "Proxima – Die Astronautin (Frankreich / Deutschland 2019)"
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