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Real Steel

Real Steel

USA 2011 - mit Hugh Jackman, Evangeline Lilly, Dakota Goyo, Kevin Durand, Hope Davis u.a

Filminfo

Originaltitel:Real Steel
Genre:Action, Komödie, Fantasy
Regie:Shawn Levy
Kinostart:03.11.2011
Produktionsland:USA 2011
Laufzeit:ca. 126 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.real-steel.de
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Nachdem er Ben Stiller "Nachts im Museum" allerhand Abenteuer hat erleben lassen, hat sich Regisseur Shawn Levy jetzt mit Hilfe von Steven Spielberg und Robert Zemeckis als ausführende Produzenten erneut an effektreiche Familienunterhaltung gewagt. Die ist allerdings im Fall von "Real Steal" wesentlich unterhaltsamer, weniger albern und dafür ungemein charmanter ausgefallen, als das bei Stillers Museumsbesuchen der Fall gewesen ist.

Lose basierend auf einer Kurzgeschichte von Richard Matheson ("I am Legend") erzählt "Real Steal" von einer nicht allzu fernen Zukunft, in der immer mehr Roboter zur Unterhaltung der Massen eingesetzt werden. So kämpfen schon lange keine Menschen mehr im Boxring gegeneinander, sondern nur noch Maschinen. Der ehemalige Boxprofi Charlie Kenton (Hugh Jackman) versucht aus dieser Not eine Tugend zu machen und sein Geld als Promoter selbstgebauter Kampfroboter in Untergrundkämpfen zu verdienen. Schulden und zerstörte Roboter machen ihm das Leben schon schwer genug. Doch dann taucht auch noch sein zehnjähriger Sohn Max (Dakota Goyo), mit dem er nie etwas zu tun gehabt hat, auf, um den Sommer bei ihm zu verbringen. Auch wenn Bailey (Evangeline Lilly), die Tochter von Charlies ehemaligem Trainer, versucht, zwischen den Beiden zu vermitteln, scheinen der gefallene Boxer und der zehnjährige Junge einfach nicht zueinander finden zu können. Doch dann stolpern sie im wahrsten Sinne des Wortes über den ausrangierten Roboter Atom, mit dem Charlie erneut in den Ring treten möchte. Völlig unerwartet siegt der Roboter nicht zuletzt Dank Max in einem Kampf nach dem Anderen. Und je größer die Kampfarenen werden, desto näher kommen sich Vater und Sohn – bis Charlie ein verlockendes Angebot erhält...

"Real Steal" kann eigentlich nicht wirklich als originell bezeichnet werden. Zu dreist ist die Geschichte etwa bei den Stallone Filmen "Over the Top" und natürlich "Rocky" geklaut. Doch das ist nicht weiter schlimm. Denn Shawn Levy hat sich nicht nur bei der Story in den 70ern und 80ern bedient, er hat auch den Charme von großen Familienfilmen dieser Zeit ins Jahr 2011 hinüber transportiert. Die Effekte dagegen sind so gar nicht antiquiert. Mit einer guten Mischung aus praktischen und hervorragenden Computereffekten werden die Kampfroboter perfekt ins Geschehen integriert. Dabei entsteht allerdings nie ein totaler Overkill, wie das bei den "Transformers"-Filmen leider viel zu oft der Fall ist. Levy und sein Team haben eine gute Balance gefunden, um die Zuschauer mit tollen Effekten zu unterhalten, ohne dass die eigentliche Geschichte von ihnen begraben wird.

Dass diese funktioniert und nicht allzu sehr in zuckersüßen Kitsch ausartet, ist nicht nur der Regie, sondern auch den Darstellern geschuldet. Hugh Jackman ist ein enormer Sympathieträger, der auch eine klischeebeladene Rolle wie die des ehemaligen Boxprofis und Vater wider Willen mit enorm viel Leben und Charme füllt. Charlie dabei zuzusehen, wie er langsam aber sicher seine Liebe für den Boxsport wieder findet und dabei auch eine Bindung zu Max aufbaut, macht wirklich Spaß und ist auch berührend, ohne zu sehr vor Kitsch zu triefen. Auch Dakota Goyo liefert als Max eine solide Leistung ab. Max ist, wie sein Vater, ein Dickkopf, aber er ist dabei nicht nervig altklug, sondern einfach Kind. Und genau dadurch wird die Vater-Sohn-Beziehung so einnehmend und gelungen. Zwischen Jackman und seinem jungen Co-Star stimmt die Chemie, die von der warmherzigen Inszenierung noch intensiviert wird.

Nebenfiguren wie die von "Lost"-Beauty Evangeline Lilly verkörperte Bailey oder der fiese Ricky, gespielt von dem ebenfalls aus "Lost" bekannten Kevin Durand, bleiben allerdings etwas blass und sind sehr schablonenhaft gezeichnet. Doch an dem positiven Gesamteindruck, den der Film hinterlässt, ändert das wenig. "Real Steel" ist perfekte Popcorn-Unterhaltung, die nicht nur junge Zuschauer begeistern wird. Zugegeben, die Roboter-Kämpfe werden wohl in erster Linie Jungs begeistern. Doch der Film ist mehr, als nur cooles Blech-Boxen. Es ist eine charmante Geschichte, die mit Witz, Herz und tollen Effekten versetzt erzählt wird. Das mag vielleicht nicht tiefgründig oder inhaltlich besonders wertvoll sein. Es macht aber einfach verdammt viel Spaß, und genau so sollte großes Unterhaltungskino ja auch sein. Daher gilt: nicht nur für Roboter-Fans ist diese Mischung aus "Der Gigant aus dem All", "Over the Top" und "Rocky" absolut empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "Real Steel (USA 2011)"
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