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Rec4  - Apocalypse - DVD

Rec4 - Apocalypse - DVD

Spanien 2014 - mit Manuela Velasco, Paco Manzanedo, Héctor Colomé, Ismael Fritschi u.a

Filminfo

Originaltitel:[rec 4] - Apocalypse
Genre:Horror
Regie:Jaume Balagueró
Verkaufsstart:19.12.2014
Produktionsland:Spanien 2014
Laufzeit:ca. 91 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (2.35:1)
Extras:Making of, Trailer
Regionalcode:2
Label:Universum Film
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Amazon Link : Rec4  - Apocalypse - DVD

Film: Nach den grausamen Stunden, welche die junge Reporterin Ángela (Manuela Velsaco) in dem von einem Zombievirus heimgesuchten Wohnhaus in Barcelona verbracht hat, gelingt es den Mitgliedern einer Spezialeinheit, die einzige Überlebende des blutigen Massakers aus dem Haus gerettet, bevor dies dem Erdboden gleich gemacht wird. Als Ángela wieder zu sich kommt, befindet sie sich auf einem Quarantäneschiff auf hoher See, weit weg von der Zivilisation, die vor dem Virus beschützt werden soll. Doch sind die Wissenschaftler auf dem Schiff wirklich ihre Retter und ist das Virus tatsächlich unter Kontrolle? Oder ist die Gefahr für die Menschheit doch noch lange nicht gebannt?

Nach dem gerade zum Ende hin vollständig in absurde Horror-Comedy abdriftenden dritten Film kehrt Regisseur Jaume Balagueró in "[rec 4] - Apocalypse" zu der ursprünglichen Geschichte zurück. Das Geschehen schließt direkt an das Ende von Teil 2 an. Im Verlauf des Films gibt es zwar auch Verweise auf "[rec 3]", doch muss man diesen Teil der Reihe nicht gesehen haben, um dem Geschehen im finalen (?) Kapitel folgen zu können. Die ersten beiden Filme sollte man dagegen gesehen haben, um am Ende alle Zusammenhänge verstehen zu können. Allerdings bringt die Kenntnis der ersten "[rec]"-Filme auch einen entscheidenden Nachteil mit sich: man vergleicht die "Apocalypse" zwangsläufig mit den Vorgängern. Und da schneidet dieser Teil eben etwas schlechter ab, als die ersten beiden Filme.

Es muss Balagueró allerdings zugutegehalten werden, dass er nicht krampfhaft versucht hat, den Stil der Vorgänger auf eine neue Location zu übertragen. War schon Teil 3 nur in der ersten Hälfte ein reiner Found Footage Film, verabschiedet sich Teil 4 schon nach wenigen Minuten fast vollständig von diesem Format. Sobald die bekannte Umgebung des infizierten Wohnhauses verlassen wird, wandelt sich der Film zu einem eher klassischen Horrorstreifen, der nur noch selten Elemente des derzeit etwas überbeanspruchten Found Footage Subgenres bemüht. Mag sein, dass "[rec 4] - Apocalypse" dadurch etwas konventioneller wirkt als seine Vorgänger. Die Loslösung von dem bisherigen Format ist aber nicht nur dramaturgisch sinnvoll, sondern erlaubt auch eine gute Nutzung des sehr atmosphärischen Handlungsraums.

Während nach dem gelungenen Intro erst einmal recht wenig passiert und das Geschehen in den nächsten dreißig Minuten ein wenig vor sich hin plätschert, dreht der Film in der zweiten Hälfte noch einmal richtig auf. Hier hat die Geschichte dann auch einige sehr gelungene Spannungsmomente und recht derbe Splattereinlagen zu bieten, die allerdings so schnell geschnitten sind, dass die FSK 16 Freigabe durchaus angemessen ist. Zwar wird in den düsteren Gängen der schwimmenden Quarantänestation nur sehr selten die klaustrophobische Intensität des ersten Films erreicht. Stimmungsvollen Horror mit einem ordentlichen Unterhaltungswert bekommen Genre-Fans hier aber allemal geboten.

Sollte "[rec 4] - Apocalypse" tatsächlich der letzte Teil der Reihe sein, so kann man hier durchaus von einem gelungenen Abschluss sprechen. Zwar ist das Ende offen genug für eine potentielle Fortsetzung, doch gerade Ángelas Geschichte ist zufriedenstellend abgeschlossen worden. Mag sein, dass Jaume Balagueró nicht der ganz große Wurf gelungen ist und dass dieser Teil niemals den Kultstatus des Originals erreichen wird. Doch der Unterhaltungswert liegt einigen dramaturgischen Schwächen zum Trotz auf einem Level, das hoch genug ist, um Fans der Reihe 90 kurzweilige, spaßige und spannende Minuten zu bieten. Und dafür gbt es am Ende ein ganz klares: Sehenswert!

Bild + Ton: Das Bild der DVD verfügt über eine hohe Bildschärfe, die auch in den zahlreichen dunkleren Szenen nur geringe Qualitätseinbußen zeigt. Die ein wenig reduzierte Farbgebung ist atmosphärisch und die Kontraste sind gut abgestimmt. Der Dolby Digital 5.1 Mix ist angenehm lebhaft und transportiert nicht nur die Dialoge, sondern auch die zahlreichen kleinen wie größeren Soundeffekte stimmungsvoll aus den Lautsprechern. Gut!

Extras: Als Bonus gibt es neben dem Trailer noch ein sehenswertes Making of (ca. 26:25 Min.), das einen angenehm werbefreien Blick auf die Produktion wirft. Nicht viel, aber gut!

Fazit: "[rec 4]" verabschiedet sich fast vollständig vom Found Footage Stil der ersten Teile. Regisseur Jaume Balagueró hat den endgültigen (?) Abschluss der Geschichte als eher klassische Horror-Kost mit einigen sehr gelungenen Spannungsmomenten und einer packenden Atmosphäre, die allerdings nicht ganz an das Original heranreicht. Trotzdem ein würdiger Teil der Reihe, die nach dem eher überdreht-humorvollen dritten Film wieder qualitativ an Fahrt aufnimmt. Die DVD präsentiert den Streifen in guter Bild- und Tonqualität und auch das im Bonusmaterial enthaltene Making of ist durchaus sehenswert. Dafür gibt es ein mehr als zufriedenes: Empfehlenswert! 

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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