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RoboCop – Director´s Cut – Blu-ray

RoboCop – Director´s Cut – Blu-ray

USA 1987 - mit Peter Weller, Nancy Allen, Kurtwood Smith, Ronny Cox, Ray Wise, Miguel Ferrer u.a

Filminfo

Originaltitel:RoboCop
Genre:Action, Thriller
Regie:Paul Verhoeven
Verkaufsstart:31.01.2014
Produktionsland:USA 1987
Laufzeit:ca. 103 Min.
FSK:ab 18 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Italienisch, Französisch (DTS 5.1), Englisch (DTS-HD MA 5.1), Portugiesisch, Spanisch, Polnisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Finnisch, Italienisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Niederländisch, Polnisch, Slowenisch, Portugiesisch
Bildformat:16:9 (1.85:1)
Extras:Audiokommentar, Diskussion mit den Filmemachern, Making of, Featurettes, entfallene Szenen, Trailer, TV Spots
Label:Twentieth Century Fox Home Entertainment
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Amazon Link : RoboCop – Director´s Cut – Blu-ray

Inhalt: Lange hat es gedauert, doch jetzt ist es endlich soweit: Paul Verhoevens Action-Klassiker "RoboCop" steht in Deutschland nicht länger auf dem Index und darf nun in ungekürzter Version im freien Handel verkauft werden. Rechtzeitig zum Kinostart des deutlich schwächeren Remakes kann so jetzt endlich auch das 1987er Original im Directors Cut auf Blu-ray in neuem Glanz erstrahlen. Der Film erzählt die Geschichte vom Detroiter Cop Alex Murphy (Peter Weller), der gleich am ersten Tag in seinem neuen Revier von dem Gangster Clarence Boddicker (Kurtwood Smith) und dessen Männern brutal niedergeschossen wird. Der Firma OCP kommt dieses Verbrechen gerade recht. Sie will auf dem alten, vom Verbrechen verseuchten Detroit die neue Stadt Delta City erreichten. Um Detroit dafür von den Verbrechern zu säubern, muss der perfekte Polizist erschaffen werden. Und der verstümmelte Körper von Murphy ist die ideale Grundlage für ihr RoboCop Programm. Und so wird aus Murphy die perfekte Kampfmaschine, die schnell für Recht und Ordnung in Detroit sorgt. Doch sein programmierter Gerechtigkeitssinn macht auch nicht vor den Machenschaften in der OCP Chefzentrale Halt. Und das sieht der skrupellose Dick Jones (Ronny Cox) natürlich gar nicht gerne…

"RoboCop" ist nicht nur ein noch immer hervorragend funktionierender Action-Film, sondern auch eine zynische Gesellschaftssatire, die mit völlig überzogener Brutalität und einem gehörigen Augenzwinkern beste Unterhaltung der hintersinnigen Art bietet. Mag sein, dass einige der Effekte nach über 25 Jahren ein wenig veraltet wirken. Dennoch funktioniert der klassische RoboCop auch heute noch richtig gut. Das liegt zum einen an den leider sehr zeitlosen Themen wie Korruption bei Großkonzernen und Gentrifizierung von Städten, wobei gerade Letzteres heutzutage aktueller denn je zu sein scheint. Zum anderen liegt der ungebrochene Unterhaltungswert aber auch an Verhoevens Inszenierung, die sich einen Dreck um political correctness schert und sich gerade dadurch von vielen zu glattgebügelten Actionfilmen der letzten Jahre abhebt.

"RoboCop" steckt voller kleiner Momente, die die sich Fans wieder und wieder ansehen können. Auch wenn das Franchise nach einem noch recht gelungenen zweiten Teil mit den folgenden Fortsetzungen, der TV-Serie und sogar einem Cartoon qualitativ mehr und mehr abgenommen hat, hat das an dem Kultstatus des ersten Films und der Figur des RoboCop freilich nichts geändert. Kein Wunder also, dass 2014 ein Remake in die Kinos gekommen ist. Und auch wenn das überraschend ordentlich ausgefallen ist, kann es doch gerade in den Kernpunkten Verhoevens Film nicht das Wasser reichen.

Zugegeben, der 1987er "RoboCop" ist ganz eindeutig ein Produkt seiner Zeit, wovon nicht nur einige fiese Frisuren und Outfits zeugen. Dialoge, der visuelle Stil, die Musik – all das trägt den deutlichen 80er Jahre Stempel. Doch während viele seiner Zeitgenossen nicht besonders gut gealtert sind und aus heutiger Sicht einfach nicht mehr richtig funktionieren, hat Verhoevens Film noch immer genügend Biss, Witz, Aktualität und auch einen nostalgischen Charme, der den Film irgendwie zeitlos macht. Dass er jetzt als Director`s Cut endlich auch auf Blu-ray erhältlich ist, lässt das Unverständnis darüber, dass er in Deutschland so lange Zeit indiziert gewesen ist, sich ganz schnell in große Freude verwandeln. Für alle Fans, aber auch für jüngere Zuschauer, die das 2014er Remake gut, aber etwas zu glatt fanden, ist diese Disc ein absolutes Muss!

Bild + Ton: Für die Blu-ray-Veröffentlichung wurde der Film in 4k-Auflösung neu abgetastet. Das Ergebnis ist der Bildqualität der alten DVD deutlich überlegen. Auch wenn sich das Alter des Films nie ganz verbergen lässt, kann sich die visuelle Umsetzung der Blu-ray gerade in Sachen Kontraste und Farbgebung wirklich sehen lassen. Bei der Detailschärfe gibt es hier und da noch sichtbare Schwächen, doch in manchen Momenten liegt das Ganze durchaus auf HD Niveau. Der Ton ist im englischen DTS-HD Master Audio 5.1 Mix natürlich deutlich kraftvoller und räumlicher, als die deutsche DTS 5.1 Spur. Doch auch wenn diese an manchen Stellen etwas dumpf klingen mag, so ist das Endergebnis doch noch immer hörbar besser, als bei der alten DVD. Mit zeitgenössischen Action-Krachern natürlich nicht vergleichbar, aber für einen über 25 Jahre alten Film gibt es ein mehr als zufriedenes: Gut!

Extras: Hier bekommen Fans das volle Programm geboten. Los geht es mit einem älteren Audiokommentar von Regisseur Paul Verhoeven, Autor Ed Neumeier und Produzent Jon Davidson. Diese Unterhaltung ist nicht nur sehr lebhaft und amüsant, sondern auch äußerst informativ. Optionale Untertitel sind lobenswerterweise verfügbar. Weiter geht es mit einer im Mai 2012 aufgenommenen Live-Diskussion mit den Machern des Films. An dem knapp 43minütigen Gespräch haben neben Verhoeven und Neumeier auch die Darsteller Peter Weller und Nancy Allen teilgenommen. Für Fans ein wirklich sehenswertes Extra.

Gleiches gilt auch für das sehr gute Making of "Fleisch und Stahl", das in 37 Minuten auf verschiedene Aspekte der Produktion eingeht. Zudem gibt es noch zwei Featurettes von 1987, eine über die Dreharbeiten (ca. 7:59 Min.) und ein Promo-Making of (ca. 8:01 Min.). Fünf sehr kurze entfallene Szenen (ca. 2:51 Min.) und Storyboards mit Kommentar von Phil Tippett stehen ebenfalls noch auf dem Programm.

Damit nicht genug: die Blu-ray hat zudem noch Kurzdokumentationen über "Die Schurken von Detroit" (ca. 16:59 Min.), über den Vergleich der Special Effects damals und heute (ca. 18:22 Min.) und über die Entstehung der Legende "Robocop" (ca. 21:09 Min.) zu bieten. Ein Blick auf Paul Verhoevens Mini-Cameo (ca. 0:38 Min.), der Trailer und TV-Spots runden das pralle Bonusangebot ab. Sehr gut!

Fazit: Runter vom Index und rein in den Blu-ray-Player. Nachdem Paul Verhoevens "RoboCop" von 1987 endlich vom Index gestrichen und ab 18 Jahren freigegeben wurde, erscheint jetzt der Director`s Cut in neuem Glanz auf Blu-ray. Die Bild- und Tonqualität sind jener der DVD-Veröffentlichung deutlich überlegen und auch in Sachen Bonusmaterial wird den Fans etwas mehr spendiert.  Ungekürzt, Bild und Ton aufpoliert und super ausgestattet – da bleiben für Fans kaum Wünsche offen. Und deshalb gilt für diese Blu-ray auch ohne Zweifel: absolut empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

  • RoboCop – Director´s Cut – Blu-ray
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