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Ronal der Barbar

Ronal der Barbar

Dänemark 2011

Filminfo

Originaltitel:Ronal Barbaren
Genre:Animation, Abenteuer, Komödie
Regie:Kresten Vestbjerg Andersen, Philip Einstein Lipski, Thorbjørn Christoffersen
Kinostart:22.12.2011
Produktionsland:Dänemark 2011
Laufzeit:ca. 89 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.ronalderbarbar.de
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Die Barbaren gelten als das gefährlichste und stärkste Volk der Erde. Um das ultimative Böse zum Leben zu erwecken und damit die Macht über die Welt zu übernehmen, braucht der böse Volcazar das Blut von allen noch lebenden Barbaren. Und tatsächlich gelingt es ihm mit einem Überraschungsangriff, den letzten Barbarenstamm gefangen zu nehmen. Lediglich der schmalbrüstige Ronal geht ihm dabei durch die Lappen. Und so liegt es nun an dem gar nicht barbarischen Jungen, sein Volk zu retten. Dazu muss er allerdings in den Besitz des legendären Schwerts des Barbarengottes gelangen, denn nur dessen Klinge kann Volcazar besiegen. Mit Hilfe eines brünftigen Jungbarden, einer kämpferischen Jungfrau und einem metrosexuellen Elben stürzt sich Ronal in das Abenteuer, bei dem er sich selber beweisen kann, dass er doch das hat, was einen echten Barbaren ausmacht: Eier!

Inspiriert von einem Plattencover der Heavy Metal Band Manowar aus dem Jahr 1981 haben Kresten Vestbjerg Andersen, Philip Einstein Lipski und Thorbjørn Christoffersen die Welt von "Ronal der Barbar" kreiert, in der das Motto "Babes, Balls & Muscles" in Form eines großen Fantasy-Abenteuers auf die Leinwand gebracht werden sollte. Dass an der Produktion das Team von "Terkel in Trouble", einem wunderbar bösen Animationsstreifen, beteiligt war, macht zunächst Hoffnung darauf, dass auch "Ronal der Barbar" ähnlich respektlos und böse mit dem Fantasy-Genre und Genre-Werken wie "Conan der Barbar" umgeht. Doch leider erweist sich diese Hoffnung als Trugschluss.

Einige Actionsequenzen, gerade während des Finales, sehen verdammt gut aus und eine handvoll Gags funktioniert auch richtig gut. Doch der Rest ist leider extrem flach und konzentriert sich auf platte Sexwitzchen und zotige Dialoge. Gerade Barde Alibert nervt mit seiner Dauergeilheit und seinen dümmlichen Sprüchen schon nach wenigen Augenblicken – und leider ändert sich daran bis zum Ende auch nicht wirklich viel. Es gibt zwar ein paar gute Momente, etwa bei den Amazonen, deren Anführerin sehr offensichtlich nach Brigitte Nielsen geformt worden ist, oder mit dem völlig unfähigen Elb. Doch die wirklich lustigen oder sogar cleveren Augenblicke sind ganz eindeutig in der Minderheit.

Zugegeben, die Filmemacher machen in keiner Sekunde auch nur den Versuch, zu verstecken, was für ein Film "Ronal der Barbar" ist. Schon das Filmplakat setzt den Akzent eindeutig unterhalb der Gürtellinie fest. Es ist nur schade, dass zu Gunsten von wirklich peinlichen Gags auf die Chance verzichtet wurde, ein böses und wirklich lustiges Animationsabenteuer zu inszenieren, das mehr zu bieten hat, als hunderte von Masturbations- , Klöten- und Tittenwitzchen. Mag sein, dass die deutsche Synchronisation hier noch einiges verbockt hat, doch es kann davon ausgegangen werden, dass auch die dänische Originalversion keinen sehr viel intellektuelleren Witz zu bieten hat.

Abgesehen von dem sehr amüsanten Abspann, der eine ganz besondere Hommage an einen Superhit von Queen offeriert, und ein paar guten Gags und gelungenen Actionsequenzen bleibt "Ronal der Barbar" weit hinter seinem Potential zurück und bietet nur Zuschauern, die vornehmlich über in den unteren Körperregionen angesiedelten Witze lachen können, gute Unterhaltung. Der 3D Effekt kann zudem nur gelegentlich gefallen und erweist sich insgesamt als eher unnötig. So gilt unterm Strich: nur für Barbaren, die ganz hart im Nehmen sind, gerade noch sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "Ronal der Barbar (Dänemark 2011)"
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