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Juni 2018
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Sag, dass du mich liebst

Sag, dass du mich liebst

Frankreich 2012 - mit Karin Viard, Nicolas Duvauchelle, Nadia Barentin, Claire Martin, Patrick Fierry u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Parlez-moi de vous
Genre:Komödie, Drama
Regie:Pierre Pinaud
Kinostart:01.11.2012
Produktionsland:Frankreich 2012
Laufzeit:ca. 89 Min.
FSK:ab 6 Jahren
Webseite:www.sag-dass-du-mich-liebst.de
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Mélina (Karin Viard) ist eine der bekanntesten Stimmen Frankreichs, doch ihr Gesicht kennt Niemand. Die beliebte Radiomoderatorin hat es bislang perfekt geschafft, sich aus dem Rummel um ihre Person herauszuhalten und genießt die Anonymität. Denn mit anderen Menschen kann die 40jährige Frau nur schlecht umgehen. Nur die Suche nach ihrer Mutter, die sie verlassen hat, als sie noch ein Kleinkind war, treibt Mélina immer wieder aus ihrer selbst gewählten zwischenmenschlichen Isolation. Jetzt scheint sie endlich den Hinweis erhalten zu haben, auf den sie schon seit Jahren wartet: ihre Mutter heißt Joelle (Nadia Baretin) und wohnt mit ihrer Familie in einem kleinen Vorort nicht unweit von ihrem Luxusviertel. Obwohl sie es nicht übers Herz bringt, Joelle direkt zu konfrontieren, wird sie durch einen Zufall mitten in das turbulente Leben ihrer Mutter hinein gezogen. Doch ob sie hier die Antworten auf all die Fragen, die sie schon seit ihrer Kindheit quälen, bekommen wird, erscheint fraglich…

"Sag, dass du mich liebst" ist eine französische Dramödie, die gerade zu Beginn einige wunderbare Momente zu bieten hat. Karin Viards Porträt einer Frau, die stets nach Perfektion strebt, innerlich aber selbst so unglaublich kaputt ist, dass sie zu echten zwischenmenschlichen Beziehungen kaum fähig ist, ist einfach großartig. Sie trifft dabei immer den richtigen Punkt zwischen Komik und Drama, so dass das Ganze nie albern wirkt, aber eben auch nicht zu schwermütig, um die Leichtigkeit des Humors zu erdrücken. Diese Mischung kann allerdings nicht auf das gesamte Drehbuch übertragen werden, weshalb viele Momente des Films irgendwie sehr behäbig oder sogar belanglos wirken.

Sicherlich, auch wenn der Film in erster Linie eine eher zurückhaltende Komödie ist und die dramatischen Momente auch im letzten Drittel nicht wirklich überhand nehmen, fehlt dem Film das gewisse Etwas, um den mitunter durchaus charmanten Einfällen noch die nötige Wärme zu verleihen, die dem Film letztendlich einen nachhaltigeren Effekt beschert hätten. Es gibt vereinzelte Momente, die herausstechen, die besonders lustig sind oder besonders berührend. Doch als Ganzes hinterlässt "Sag, dass du mich liebst" einfach keinen Eindruck. Und das ist angesichts des starken Spiels von Karin Viard und Nadia Baretin wirklich schade.

Wer kleine, unspektakuläre Arthaus-Komödien aus Frankreich mag, wer gleichsam humorvolle wie dramatische Mutter-Tochter Geschichten mag und sich an der etwas behäbigen Inszenierung nicht stört, der wird mit Sicherheit die zweifelsohne vorhandenen Qualitäten dieses Films entdecken. Doch auch trotz der vielen positiven Aspekte bleibt am Ende der Eindruck, dass das gerade zu Beginn gut aufgebaute Potential der Geschichte nicht wirklich ausgeschöpft worden ist und dass sich das immer wieder durch gelungene Momente versprochene nachhaltige Wohlgefühl nicht einstellen will. So ist das Ganze nett, aber leider auch nicht mehr. Daher gilt dann auch: nur mit Einschränkungen sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "Sag, dass du mich liebst (Frankreich 2012)"
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