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Samsara

Samsara

USA 2011

Filminfo

Originaltitel:Samsara
Genre:Dokumentarfilm
Regie:Ron Fricke
Kinostart:23.08.2012
Produktionsland:USA 2011
Laufzeit:ca. 101 Min.
FSK:ab 0 Jahren
Webseite:www.barakasamsara.de/
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"Samsara" – ein Wort aus dem Sanskrit, das den ewigen Kreislauf von Entstehung und Vergehen, von Leben und Tod bezeichnet. Ein Kreislauf, den Ron Fricke ("Baraka") in Form einer "geführten Meditation" nachzeichnen möchte. Gemeinsam mit seinem Produzenten Mark Magidson entführt Fricke seine Zuschauer auf eine Reise, die durch traumhafte Landschaften führt, die religiöse Rituale beobachtet, die den Größenwahn der Menschen offenbart, die Diskrepanz zwischen Tradition und Moderne, zwischen Natur und Industrie, zwischen Reich und Arm, zwischen Glück und Verzweiflung ausdrücken.

Ob nun filmische Offenbarung oder doch nur der längste Bildschirmschoner der Welt – an "Samsara" werden sich die Geister mit Sicherheit scheiden. Eines ist unbestreitbar: die Bilder, die Filmemacher Ron Fricke mit seinem Team in fünf Jahren auf einer Reise durch 25 Länder eingefangen hat, sind mitunter unglaublich faszinierend, aufwühlend, betörend, schön, verstörend. Der schon von Elton John so schön besungene Kreislauf des Lebens wird hier durch präzise durchkomponierte Gegenüberstellungen und ineinander greifende Bildzahnräder eingefangen. Dass Fricke dabei auf jede Form von Kommentar verzichtet und einfach nur die Bilder sprechen lässt, ist zweifelsohne die ganz große Stärke des Films, wenngleich auch die Musik in einigen Momenten leicht nervtötende Tendenzen aufweist.

Allerdings hat der Film auch mit einigen Schwächen zu kämpfen, die es einigen interessierten Zuschauern schwer machen könnten, sich von dem Bilderrausch komplett gefangen nehmen zu lassen. Zum einen hält sich der Film in einigen Momenten unnötig lange an einem Motiv fest. Das ist gerade in den Momenten, die sich mit Leid, Waffen, Verschwendung und Armut auseinandersetzen, festzustellen. Zudem bemüht Fricke hier Bilder, die nicht über die ganz besondere Einzigartigkeit verfügen, die ansonsten weite Teile des Films ausmachen. Wer Dokumentarfilme wie "Plastic Planet", "We feed the World", "Plug & Play" oder "Taste the Waste" gesehen hat, der wird hier einige sehr bekannt vorkommende Aufnahmen wiederentdecken.

Dazu kommen noch einige etwas merkwürdige Sequenzen, wie etwa eine etwas verstörende "Gesichtes-Performance", die sich zumindest auf den ersten Blick nicht in das ansonsten doch sehr stimmige Gesamtbild einfügen wollen und nur wie unnötiges Füllmaterial anmuten. Momente wie diese machen es schwer, "Samsara" als Gesamtwerk und nicht nur in Teilen als überzeugend ansehen zu können. Doch wer über diese Schwachpunkte hinweg sehen kann (oder sie nicht als solche ansieht), und wer sich einfach nur im Kino auf eine ganz besondere spirituelle Reise begeben möchte, der kommt hier garantiert auf seine Kosten. Daher gilt: mit Einschränkungen für interessierte Zuschauer durchaus sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Samsara (USA 2011)"
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