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Schmerzensgeld – Blu-ray

Schmerzensgeld – Blu-ray

USA 2012 - mit Juno Temple, Michael Angarano, Alexis Bledel, Alia Shawkat, Steve Park u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung - Film:
Ausstattung:

Filminfo

Originaltitel:The Brass Teapot
Genre:Komödie, Mystery
Regie:Ramaa Mosley
Verkaufsstart:05.05.2015
Produktionsland:USA 2012
Laufzeit:ca. 101 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (DTS-HD 5.1 Master Audio)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (2.35:1) 1080p24 AVC
Extras:Deleted Scenes, Alternativer Anfang, Trailer, Programmtipps
Regionalcode:B
Label:Pandastorm Pictures
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Amazon Link : Schmerzensgeld – Blu-ray

Film: Eigentlich sind Alice (Juno Temple) und John (Michael Angarano) ein sehr glückliches Paar. Doch leider sind sie auch chronisch pleite. Weil sie keinen vernünftigen Abschluss hat, bekommt sie einfach keinen Job. Und John, der eigentlich einen hatte, wird gefeuert, weil er einfach nicht verheimlichen kann, wie langweilig er es findet, Garantien für Elektrogeräte zu verkaufen. Doch als sie eines Tages direkt vor einem Antiquitätengeschäft einen Unfall haben, scheint es das Schicksal endlich gut mit ihnen zu meinen. Denn hier finden sie einen magischen Teekessel, der immer wieder Geld ausspuckt – allerdings nur, wenn sich Alice und John Schmerzen zufügen. Also genehmigen sie sich schon mal eine Ohrfeige, lassen sich beim Zahnarzt ohne Narkose behandeln und lassen es auch im Schlafzimmer etwas wilder zugehen. Doch dann entdecken sie, dass der Teepot auch dann Geld ausspuckt, wenn jemand anderes in der Nähe Schmerzen empfindet. Und da sie von ihrem neu erworbenen Reichtum nicht genug bekommen können, droht die Lage bald schon zu eskalieren – zumal es einige Menschen gibt, die ihrem Geheimnis scheinbar auf die Spur gekommen sind…

Mit "Schmerzensgeld" hat die Filmemacherin Ramaa Mosley die Spielfilmfassung ihres 2007er Kurzfilms "The Brass Teapot" inszeniert. Die Geschichte ist amüsant und originell, wobei sie in einigen besonders gelungenen Momenten schon beinahe satirische Züge annimmt. Die Inszenierung mutet mitunter etwas unbedarft an und hätte in einigen Momenten etwas mehr Biss vertragen können. Dafür gibt es aber auch Szenen, die einen etwas fahlen Nachgeschmack hinterlassen – etwa dann, wenn der Teekessel für einige ganz besonders schlimme Ereignisse in der Geschichte verantwortlich gemacht wird. Doch insgesamt funktioniert diese Fantasy-Komödie doch sehr gut, was allerdings nicht nur an der Geschichte, sondern auch an den beiden Hauptdarstellern liegt.

Denn Juno Temple und Michael Angarano schaffen es sehr gut, ihre Charaktere mit Leben zu füllen und sie zu sehr sympathischen Protagonisten zu machen, denen man den neu gefundenen Reichtum absolut gönnt – auch wenn sie dafür einige Grenzen überschreiten. Und sie schaffen es auch, die doch eher absurde Geschichte mit einer gewissen Glaubwürdigkeit zu erfüllen. Man versteht als Zuschauer, warum sich Alice und John durch das Geld ändern und man hofft mit ihnen, dass sie trotzdem weiterhin erkennen, was richtig und was moralisch falsch ist. Dadurch erhält das Ganze eine durchaus spannende Dramaturgie, von der man zu Beginn gar nicht glauben mag, dass sie in diesem doch recht absurden Umfeld tatsächlich entstehen kann.

Im letzten Akt drohen Mosley dann die einzelnen Handlungsfäden aus den Händen zu gleiten und die Geschichte droht in einem allzu chaotischen Finale zu gipfeln. Doch auch hier funktioniert das, was eigentlich nicht funktionieren dürfte, am Ende überraschend gut. Das Ende ist zufriedenstellend und schlüssig. Und auch wenn unterm Strich der letzte Kick fehlt, um den Film von netter Unterhaltung zu einem echten Highlight werden zu lassen, so gibt es doch nach dem Ansehen keinen Grund, um vom Verleih "Schmerzensgeld" einfordern zu wollen. Insgesamt ein netter Indie-Spaß mit guten Darstellern, der trotz einiger kleiner Entgleisungen noch ein "Sehenswert" verdient hat.

Bild + Ton: Die Blu-ray präsentiert den Film in guter Bild- und Tonqualität. Die visuelle Umsetzung gefällt mit einer hohen Bildschärfe und einer kraftvollen Farbmischung. Auch die Abstimmung von Kontrasten und Schwarzwerten liegt auf einem guten Level und unterstützen den durchweg positiven Gesamteindruck. Der Ton liegt in einem recht lebhaften DTS-HD Master Audio Mix vor, der immer wieder mit ordentlichen Surround-Effekten dafür sorgt, dass Bewegung in den Mehrkanal-Bereich kommt. Gut!

Extras: Als Bonus gibt es neben dem Trailer einige geschnittene Szenen (ca. 12:09 Min.), sowie einen alternativen Anfang (ca. 3:08 Min.), der mehr über die Mythologie des Teekessels verrät. Die recht aufwendige Szene fehlt dem Film nicht wirklich, da man die hier gezeigten Informationen nicht wirklich braucht. Sehenswert ist der alternative Anfang aber allemal.

Fazit: Mit "Schmerzensgeld" hat Ramaa Mosley eine nette Indie-Komödie mit etwas Fantasy und einem Schuss Satire inszeniert, der besonders durch die charmanten Darsteller und die originelle Ausgangsidee unterhalten kann. Auch wenn nicht jeder Gag sitzt und nicht jede Wendung funktioniert, bleibt am Ende ein sehr positiver Gesamteindruck. Der entsteht auch durch die gute technische Umsetzung, das Bonusmaterial dagegen fällt etwas mager aus. Kein Meisterwerk, aber immerhin eine originelle, handwerklich solide umgesetzte Geschichte. Und alleine dafür gibt es schon ein klares: Empfehlenswert!!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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