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School of the Living Dead - DVD

School of the Living Dead - DVD

USA 2012 - mit Jacob Zachar, Jayson Blair, Christa B. Allen, Alexa Nikolas, Max Adler u.a

Filminfo

Originaltitel:Detention of the Dead
Genre:Horror, Komödie
Regie:Alex Craig Mann
Verkaufsstart:07.08.2014
Produktionsland:USA 2012
Laufzeit:ca. 84 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 5.1 + 2.0 + DTS), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (1.85:1)
Extras:Behind the Scenes, Trailer, Programmtipps
Regionalcode:2
Label:Tiberius Film
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Amazon Link : School of the Living Dead - DVD

Film: Über-Nerd Eddie (Jacob Zachar) glaubt, dass sein Tag nicht schlimmer werden kann, als er zum Nachsitzen verdonnert wird. Denn obwohl er sich darüber freut, dass er seine Zeit in der Nähe der Cheerleaderin Janet (Christa B. Allen) verbringen darf und sie hemmungslos anschmachten kann, trübt die Anwesenheit ihres Freundes Brad (Jayson Blair) und dessen Kumpel Jimmy (Max Adler) das Vergnügen doch merklich. Und auch der ständig bekiffte Gelegenheits-Dealer Ash (Justin Chou) und das Goth-Girl Willow (Alexa Nikolas) machen die zusätzliche Zeit im Klassenzimmer nicht gerade zu einem Vergnügen. Doch es geht noch schlimmer, denn eine unheimliche Zombie-Seuche hat sich auf dem Schulgelände ausgebreitet und Lehrer wie Schüler in blutrünstige Untote verwandelt. Für Eddie und die anderen wird das Nachsitzen so schnell zum Kampf ums nackte Überleben. Zwar gelingt es ihnen, sich in der Bibliothek zu verschanzen. Doch auf Dauer sind sie selbst hier nicht vor den Zombies sicher. Doch wie sollen sie einen Ausweg aus der völlig belagerten Schule finden? Und wie weit hat sich diese Zombie-Seuche eigentlich schon ausgebreitet?

Schauspieler und Filmemacher Alex Craig Mann hat zwei große Leidenschaften: Zombiefilme und die 80er Teenie-Komödien von John Hughes. Für sein Debüt als Spielfilmregisseur hat er sich dann gedacht, diese beiden Leidenschaften zu kombinieren und eine Art "Breakfast Club" trifft auf "Shaun of the Dead" zu inszenieren. Mit wenig Budget und vielen guten Ideen machte er sich ans Werk und drehte in nur drei Wochen im Mai 2011 die Zombie-Komödie "School of the Living Dead". Gewürzt mit vielen Anspielungen, etwa auf den George R. Romero Klassiker "Die Nacht der lebenden Toten", lässt der Film immer wieder Manns Leidenschaft für das Genre erkennen.

Die in erster Linie aus TV-Serien wie "Glee" (Max Adler), "Revenge" (Christa B. Allen), "Greek" (Jacob Zachar) oder "The Walking Dead" (Alexa Nikolas) bekannten Darsteller wirken zwar mitunter etwas zu alt für ihre Rollen, sind aber durchaus mit Spaß an der Sache dabei. Doch all die guten Intentionen und das viele Herzblut, das hier investiert worden ist, können nicht verhindern, dass man dem Film seinen trashigen B-Movie Charakter sehr deutlich anmerkt. In einigen Szenen funktioniert das richtig gut, da gerade dadurch der Spaßfaktor deutlich erhöht wird. Das ist gerade dann immer der Fall, wenn es darum geht, vor Zombies zu flüchten oder gegen sie zu kämpfen.

Wenn aber die Dialoge im Vordergrund stehen, funktioniert das Ganze nicht besonders gut. Das liegt daran, dass es den Charakteren an der Tiefe und dem Drehbuch einfach der Cleverness fehlt, die Manns Vorbilder von John Hughes zu den Klassikern gemacht haben, die sie bis heute für Viele sind. Auch wenn die Charakterkonstellation im Klassenzimmer sicherlich nicht zufällig an die aus "Breakfast Club" erinnert, bleiben die Figuren hier vollkommen farblos und austauschbar, weshalb man sich als Zuschauer auch wenig um ihr Schicksal schert. Die Dialoge sind darum bemüht, witzig zu sein, sind aber in den meisten Fällen eher platt.

Das eigentliche Problem von "School of the Living Dead" aber ist, dass er durch die sehr offenen Verweise auf andere Filme den Vergleich zu diesen regelrecht heraufbeschwört und diesem dann oftmals nicht standhalten kann. Denn für sich genommen ist der Film, von der nicht gerade gelungenen Synchronisation einmal abgesehen, ein durchaus unterhaltsames B-Movie mit einigen netten Einfällen und amüsanten Momenten. Wer das Ganze auch genau als das nimmt und nicht mehr erwartet, der kann sich auf 84 kurzweilieg Minuten gefasst machen. Wer aber einen technisch wie dramaturgisch ausgefeilten Zombie-Spaß sehen will, der könnte schnell dazu tendieren, Alex Craig Mann zum Nachsitzen verdonnern zu wollen. Sehenswert!

Bild + Ton: Das Bild der DVD lässt leicht überhöhte Kontraste erkennen, gefällt aber ansonsten mit einer stimmigen Farbgebung und einer guten Gesamtschärfe. Lediglich in dunklen Szenen und bei schnelleren Kamerabewegungen können da einige kleine Schwächen ausgemacht werden. Der Sound liegt in Deutsch gleich in drei verschiedenen Tonspuren vor, wobei sich diese nur marginal voneinander unterscheiden. In allen drei Fällen sind die Dialoge sehr zentral abgemischt, die Umgebungsgeräusche und hörbaren Soundeffekte dagegen kommen bei der dts-Spur am kraftvollsten zur Geltung. Insgesamt gibt es dafür ein ordentliches: Gut!

Extras: Als Bonus gibt es einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen (ca. 42:02 Min, ohne UT), bei dem Macher und Darsteller über den Dreh erzählen und einige der Tricks verraten, mit denen die Untoten hier zum "Leben" erweckt wurden. Neben dem guten Making of gibt es dann noch den Trailer und weitere Programmtipps des Anbieters.

Fazit: "School of the Living Dead" wurde mit einem Mini-Budget und mit viel Leidenschaft umgesetzt. Das Ergebnis ist kein hochprofessionelles Hochglanzprodukt, sondern eine kleine Zombie-Komödie, der die geringen finanziellen Mittel durchaus anzumerken sind. Doch wer sich daran nicht weiter stört, der kann sich an den zahlreichen Anspielungen auf diverse Zombie- und High School-Filme und einigen netten Einfällen erfreuen. Die DVD präsentiert den Film in ordentlicher Bild- und Tonqualität und hat zudem noch ein gutes Making of im Bonusangebot. Mit kleinen Abstrichen gibt es dafür durchaus noch ein: Empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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