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Sebastian Bergman – Spuren des Todes I - DVD

Sebastian Bergman – Spuren des Todes I - DVD

Schweden 2010 - mit Rolf Lassgård, Gunnel Fred, Tomas Laustiola, Moa Silén u.a

Filminfo

Originaltitel:De fördömde
Genre:TV-Serie, Thriller
Regie:Daniel Espinosa, Michael Hjorth
Verkaufsstart:25.10.2013
Produktionsland:Schweden 2010
Laufzeit:ca. 175 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:2
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Keine
Bildformat:16:9 (1.78:1)
Extras:Keine
Label:edel:Motion
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Amazon Link : Sebastian Bergman – Spuren des Todes I - DVD

Inhalt: Die "Sebastian Bergman"-Romane von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt sind erstklassige Schwedenkrimi-Kost, die mit spannenden Geschichten, einer düsteren Grundatmosphäre und einem sehr vielschichtigen Helden aufwarten können. Und damit eigenen sie sich natürlich perfekt für eine Verfilmung. Und da die beiden Autoren ihre Brötchen auch noch mit dem Verfassen von Drehbüchern verdienen, lag die Entscheidung nahe, dass sie selber ihre Romane für das Fernsehen adaptieren würden. Die ersten beiden Verfilmungen liegen jetzt in der Doppel-DVD "Sebastian Bergman – Spuren des Todes" vor.

Einen besonderen Coup haben die Macher mit der Besetzung der Hauptrolle mit "Wallander"-Darsteller Rolf Lassgård gelandet. Der versierte Mime, der in Kino und TV ebenso zuhause ist, wie auf der Theaterbühne, ist für die Rolle des seit dem Tod seiner Frau und Tochter gebrochenen Profilers absolut perfekt. Bergman steht immer irgendwie an der Grenze zwischen Genialität und Wahnsinn, zwischen einnehmendem Charme und düsteren Abgründen. Eine solche Rolle verlangt eine intensive Darstellung, die Lassgård mit Bravour abliefert.

Obwohl Bergman nicht unbedingt der sympathischste Charakter ist, da er mit seinem oft von Zynismus und scheinbarer Selbstüberschätzung bestimmten Auftreten eher wie ein selbstverliebter Kotzbrocken und weniger wie ein einfühlsamer Ermittler wirkt, gelingt es Lassgård, den Zuschauer auch den Menschen hinter dieser Fassade zu zeigen und so seinen Sympathiewert deutlich anzuheben.

Die spannenden Drehbücher und der hervorragende Hauptdarsteller, der von einem durchweg überzeugenden Ensemble unterstützt wird, machen diese ersten beiden "Sebastian Bergman"-Filme zu absolut sehenswerter Krimikost. Doch es gibt auch einige Aspekte, die diesen positiven Eindruck ein wenig trüben. So wirken die unruhige Kameraführung und die auf ihre elegische Art sehr aufdringliche Musik mitunter doch recht anstrengend. Gerade in der ersten Hälfte von "Der Mann, der kein Mörder war" machen sich diese stilistischen Merkmale arg unangenehm bemerkbar. Damit muss man sich erst einmal anfreunden, um sich dann völlig von der Geschichte und der düsteren Atmosphäre einnehmen lassen zu können. Erst wenn das gelungen ist, können sich die bis dahin eher versteckten Stärken voll und ganz durchsetzen.

Dann aber entpuppt sich "Sebastian Bergman – Spuren des Todes" als eindringliche Thrillerkost, bei der Liebhaber von nordischer Spannung voll auf ihre Kosten kommen werden. Und darum geht es in den beiden Filmen:

DVD 1: Der Mann, der kein Mörder war

In der ersten Folge „Tod eines Schülers“ stellt sich Sebastian Bergman nochmals seiner eigenen Vergangenheit. Sebastian Bergman, Anfang 50, der profilierteste Polizei-Psychologe Schwedens, macht sich mit zwei Wochen Verspätung auf den Weg zum Grab seiner Mutter in Västerås. Er weiß, dass die Erbangelegenheiten geregelt werden müssen.

Als 17-Jähriger hatte er das streng religiöse Elternhaus verlassen, um an der Universität ein Hochbegabten-Studium zu absolvieren und danach eine Karriere als Kriminalpsychologe zu beginnen, zunächst an der Uni, dann bei der Polizei. Selbst beim FBI hat er zwei Jahre verbracht. Die Begegnung mit einer Kölner Psychologin, Lily, verändert sein Privatleben: Aus einem bindungsunfähigen Womanizer wird ein Familienvater, der seine neugeborene Tochter Sabine und seine Ehefrau aufrichtig liebt. Doch kurz darauf kommen beide beim Tsunami im Dezember 2004 in Thailand ums Leben. Sebastian Bergman ist ein gebrochener Mann. In den folgenden Jahren ist er weder wirklich fähig zu arbeiten, noch sieht er in seinem Leben irgendeinen Sinn.

In diesem Zustand reist er nach Västerås. Er hört, dass dort ein 15-jähriger Junge brutal ermordet wurde. Die polizeiliche Untersuchung wird von Torkel Höglund geleitet, einem alten Kollegen Bergmans. Torkel weiß, wie begabt Sebastian ist, und nimmt ihn für diesen Fall in sein Team auf. Sebastian stürzt sich in den Fall. Er hat seine Fähigkeiten noch nicht verloren, bringt unliebsame Wahrheiten auf den Punkt und macht sich in Torkels Team, zu dem auch die junge Vanja gehört, keine Freunde.

Zu Hause findet Sebastian einen Stapel Briefe. Briefe, gerichtet an seine Mutter, in denen eine Karin Andersson behauptet, von Sebastian schwanger gewesen zu sein. Da er zu diesem Zeitpunkt in den USA und für seine Eltern unerreichbar war, hat er nie davon erfahren. Sebastian kann nicht fassen, dass er noch einmal Vater sein soll. Und hat jetzt gleich zwei Fälle, die er lösen muss. Mit Bravour löst er zunächst den komplizierten Mordfall, der mehrere jugendliche und erwachsene Verdächtige aus dem Umfeld der Schule des Jungen aufweist.

Dann findet Sebastian heraus, wo Karin Andersson lebt, und trifft sich mit ihr. Sie weist jede Einmischung seinerseits entschieden zurück. Ihre Tochter soll nichts über die Vaterschaft erfahren. Als Sebastian wieder geht, begegnet ihm im Treppenhaus Vanja – und er weiß, dass sie seine Tochter ist. (Text: ZDF)

DVD 2: Die Frauen, die er kannte

In seinem zweiten Fall untersucht Sebastian Bergman eine Serie von brutalen Frauenmorden, die an den früheren Täter Edward Hinde und seinen modus operandi erinnern. Sebastian hatte damals mit seiner Profilerarbeit dafür gesorgt, dass Edward hinter Gitter kam. Da er dort immer noch sitzt, kann er die Morde schlecht begangen haben. Es muss sich also um einen Nachahmungstäter handeln. Sebastian überzeugt Torkel, ihm Einsicht in die Unterlagen zu gewähren.

Erschrocken stellt Sebastian fest, dass alle ermordeten Frauen frühere Freundinnen von ihm waren. Der Killer scheint ein klares Ziel zu haben: Rache an Sebastian Bergman.

Edward schafft es, einen der Gefängniswärter zu seinem willigen Instrument zu machen. Edward kennt auch die Verbindung zwischen Sebastian und seiner Tochter Vanja. Vanja soll sein letztes Opfer sein. Edward gelingt die Flucht aus dem Gefängnis, und er entführt Vanja. Sebastian muss sein gesamtes psychologisches Gespür darauf verwenden, sich in Edward hineinzuversetzen und ihn und Vanja zu finden, bevor es zu spät ist. (Text: ZDF)

Bild + Ton: In den hellen Szenen weist das Bild einen sehr hohen Schärfegrad auf. Kommt es hier zu offensichtlichen Unschärfen, so sind diese als bewusst eingesetzten Stilmittel anzusehen. Auch die atmosphärische Farbgebung hinterlässt einen durchweg positiven Eindruck. Kleine Mängel sind nur in den dunkleren Szenen feststellbar, wenn sich hier und da leichtes Bildgrieseln bemerkbar macht. Der Ton ist eher zurückhaltend, da das Geschehen weniger von actionreichen Surround-Effekten als von der ruhigen Musik und den eher zentral abgemischten Dialogen bestimmt wird. Gut!

Extras: Bonusmaterial hat die DVD leider nicht zu bieten.

Fazit: "Sebastian Bergman – Spuren des Todes" ist eine spannende und sehr gut gespielte Adaption der Romane von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt. Besonders das Spiel von Wallander-Darsteller Rolf Lassgård hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Die oftmals unnötig unruhige Kamera und die in einigen Szenen zu dominant eingesetzte Musik gepaart mit dem eher getragenen Erzähltempo machen die beiden Filme aber auch etwas anstrengend, weshalb diese Doppel-DVD wirklich nur solchen Fans von nordischer Krimikost ans Herz gelegt werden kann, die offen für eine mitunter fast schon an den unangepassten Dogma-Stil grenzende Inszenierung sind.

Quelle: SEbastian Betzold / Inhaltsangaben: ZDF

Media:

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