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Slow Burn – Verführerische Falle - DVD

Slow Burn – Verführerische Falle - DVD

USA 2005 - mit Ray Liotta, LL Cool J, Jolene Blalock, Chiwetel Ejiofor, Mekhi Phifer ...

Filminfo

Originaltitel:Slow Burn
Genre:Thriller
Regie:Wayne Beach
Verkaufsstart:06.05.2011
Produktionsland:USA 2005
Laufzeit:ca. 89 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (1.78:1)
Extras:Trailer, Trailershow
Regionalcode:2
Label:Koch Media
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Amazon Link : Slow Burn – Verführerische Falle - DVD

Film: Bezirksstaatsanwalt Ford Cole (Ray Liotta) steht kurz davor, sich für das Amt des Bürgermeisters zu bewerben. Um sein Image aufzupolieren, lässt er sich für eine Reportage von dem renommierten Reporter Ty Trippin (Chiwetel Ejiofor) begleiten. Doch ausgerechnet jetzt passiert etwas, bei dem Cole die Presse so gar nicht in seiner Nähe gebrauchen kann: seine Assistentin Nora Timmer (Jolene Blalock) hat – angeblich in Notwehr – einen Mann erschossen. Nora behauptet, Isaac Duperde (Mekhi Phifer) habe versucht, sie zu vergewaltigen. Alle Indizien sprechen für Noras Aussage. Doch dann taucht der zwielichtige Luther Pinks (LL Cool J) auf und behauptet, Nora und Isaac seien schon seit Monaten ein Paar gewesen und sie habe ihn in zwielichtige Geschäfte hinein gezogen. Je länger Cole Pinks und Nora verhört, desto mehr Zweifel kommen ihm an der Geschichte seiner Assistentin. Und da auch der berüchtigte Gangsterboss Danny Luton, den der Staatsanwalt unbedingt zur Strecke bringen möchte, seine Finger in dem Spiel zu haben scheint, lässt Cole nicht locker. Er muss diesen Fall so schnell als möglich klären – koste es, was es wolle...

"Slow Burn" erinnert vom Aufbau stark an den preisgekrönten Thriller "Die üblichen Verdächtigen". Steht dort der berüchtigte Keyser Söze, dessen Identität bis zum Ende verborgen bleibt, wie ein bedrohlicher Schatten über Allem, so ist dies hier der mysteriöse und übermächtige Gangsterboss Danny Luton. Wer Barry Singers preisgekrönten Film kennt, wird auch nicht sonderlich überrascht sein, wenn sich Danny Luton am Ende schließlich zu erkennen gibt. Bis es soweit ist, liefert "Slow Burn" durchaus solide Krimiunterhaltung ab, wobei das Ganze stets auf dem Niveau guter TV-Filme bleibt.

Mit Ray Liotta, Chiwetel Ejiofor oder LL Cool J ist der Film zwar gut besetzt, doch bietet das Drehbuch den Darstellern kaum Gelegenheit, ihr schauspielerisches Können voll auszuspielen. Zu sehr verlässt sich Regisseur und Autor Wayne Beach auf bekannte Versatzstücke des Genres und versucht, mit Diskussionen um Rassismus und Korruption dem Ganzen eine inhaltliche Tiefe zu verleihen, die der Film im Endeffekt aber niemals wirklich ausspielen kann. Die offensichtlichen Schwächen sollen dann mit einer Prise Erotik überdeckt werden, was allerdings auch nur bedingt gelingt.

So bleibt "Slow Burn" stets auf ordentlichem Niveau, kann aber selbst mit seinen vielen Wendungen gegen Ende niemals darüber hinaus wachsen. Wem das genügt, wird hier durchaus gut unterhalten. Wer sich aber lieber auf höherem Spannungsniveau unterhalten lässt, wird sich wohl kaum von dieser "verführerischen Falle" einfangen lassen.

Bild + Ton: Da zum Test nur ein datenreduziertes Pressemuster vorlag, kann über die Bild- und Tonqualität der DVD hier keine Wertung abgegeben werden.

Extras: Bis auf den Originaltrailer und eine Trailershow des Anbieters gibt es auf der DVD leider kein weiteres Bonusmaterial.

Fazit: "Slow Burn" ist ein solider Thriller, der ein wenig wie der kleine Bruder von "Die üblichen Verdächtigen" anmutet, ohne freilich jemals dessen Klasse zu erreichen. Die Besetzung und der recht gut aufgebaute Spannungsbogen sorgen dafür, dass all die Zuschauer, die ordentlich inszenierte US-Thriller mögen, hier durchaus mal einen Blick riskieren können.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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