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Sorority Party Massacre – DVD

Sorority Party Massacre – DVD

USA 2013 - mit Eva Mauro, Thomas Downey, Jessie Lynn, Ed O`Ross, Yvette Yates, Kevin Sorbo u.a

Filminfo

Originaltitel:Sorority Party Massacre
Genre:Horror, Komödie
Regie:Chris W. Freeman & Justin Jones
Verkaufsstart:22.03.2013
Produktionsland:USA 2013
Laufzeit:ca. 100 Min.
FSK:ab 18 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch, Niederländisch
Bildformat:16:9 (1.78:1)
Extras:Geschnittene Szenen, Trailer
Regionalcode:2
Label:Splendid Film
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Amazon Link : Sorority Party Massacre – DVD

Inhalt: Captain Fanning (Kevin Sorbo) von der Polizei in LA ist verzweifelt: seine Tochter Holly (Casey Fitzgerald), die auf dem Weg zu einem landesweiten Schwesternschafts-Wettbewerb in dem verschlafenen Nest Grizzly Cove war, scheint spurlos verschwunden zu sein. Fanning setzt Detective Watts (Thomas Downey), der einige Probleme damit hat, seine Wutausbrüche zu kontrollieren, darauf an, Holly zu finden und für ihre Sicherheit zu sorgen. Als Watts in Grizzly Cove ankommt, scheint er in einer ganz anderen Welt gelandet zu sein. Der lokale Sheriff Lumpkin (Ed O`Ross) und seine Kollegin Deputy Lang (Amanda Barton) scheinen noch nie mit einem echten Verbrechen konfrontiert gewesen zu sein und haben selbst mit der Bedienung eines Fax-Gerätes ihre Probleme. Und auch das herrische Regime, mit dem Mrs. Fawskin (Leslie Easterbrook) an ihrer Akademie über die Mädchen bestimmt, scheint dem Großstadtpolizisten etwas antiquiert. Doch schon bald muss er erkennen, dass hinter der harmlosen, friedlichen Fassade das nackte Grauen lauert, das wohl schon mehreren Mädchen das Leben gekostet hat…

"Sorority Party Massacre" beginnt wie der x-te "Scream"-Klon: eine junge Schönheit wird von einem mysteriösen Anrufer verängstigt, der ihr nach einigen unheimlichen Fragen auf brutale Art das Lebenslicht ausknipst. Hier hat man als Zuschauer noch das Gefühl, einen typischen Teenie-Slasher zu sehen. Doch dieser Eindruck ändert sich schon in der nächsten Sequenz. Dass hier Porno-Ikone Ron Jeremy in einer kleinen Gastrolle auftaucht, lässt schon vermuten, dass es sich bei dem Film nicht um einen ernstzunehmenden Vertreter des Genres handelt. Doch wenn dann in einer ziemlich skurrilen Sequenz gezeigt wird, welche Auswirkungen die Wutausbrüche von Watts für große und kleine Gauner haben, wird endgültig klar, dass dieses Werk auf keinen Fall zu ernst genommen werden sollte.

Und genau dann beginnt das Geschehen auch, richtig Spaß zu machen. Denn nimmt man das Ganze wirklich ernst, wirken die Schauspieler, die Dialoge, die Effekte und auch die Geschichte selbst einfach nur grausig und extrem trashig. Die nicht gerade aufgrund ihres Talents ausgewählten Darstellerinnen, das offensichtlich eher geringe Budget und das vor Klischees nur so strotzende Drehbuch sind dann auch eher die Zutaten, aus denen einfache Horror B-Movies gestrickt sind. Doch da die Filmemacher hier mit offensichtlichem Augenzwinkern an die Sache herangehen und sie das Geschehen derart überzogen präsentieren, wandeln sich viele der eigentlichen Schwächen in gute Gründe für einen hohen Unterhaltungswert.

Gerade die völlig absurden Handlungswendungen bezüglich der Identität des Killers/der Killer und die herrlich klischeehafte Vorstellung der sexy Sorority-Girls verfügen über einen extrem hohen Spaßfaktor und auch über Thomas Downeys überzogene Darstellung des kaputten Großstadtcops sorgt für einige sehr amüsante Momente. Zugegeben, das ist weder besonders anspruchsvoll, noch qualitativ extrem hochwertig. Doch wer Spaß an leicht überdrehten B-Horror-Komödien mit etwas Splatter, ein wenig nackter Haut und überspitzten Genre-Klischees hat, der die Einladung zum "Sorority Party Massacre" getrost annehmen.

Bild + Ton: Das Bild der DVD ist sehr sauber und verfügt über ein gutes Schärfeniveau, das in vielen Momenten auch kleinere Details gut zur Geltung kommen lässt. Allerdings wirken die Kontraste hier und da etwas überhöht, wodurch auch die Detailschärfe kleinere Qualitätseinbußen hinnehmen muss. Die Farbgebung ist der Atmosphäre des Films angepasst, wobei eher reduzierte, erdige Töne das Bild bestimmen. Der Dolby Digital 5.1 Mix bietet keine echte Offenbarung, transportiert aber die Dialoge kraftvoll und gut verständlich aus den Boxen. Von einigen kleineren Effekten abgesehen werden die Surround-Kanäle nur mäßig beansprucht. Insgesamt reicht das Alles aber noch für ein: Gut!

Extras: Als Bonus hat die DVD lediglich knapp 10 Minuten an geschnittenen Szenen (ohne Untertitel), den Trailer zum Film und weitere Programmtipps des Anbieters an Bord. Das ist nicht gerade berauschend.

Fazit: "Sorority Party Massacre" ist eine Horror-Komödie, die mit einigen Absurditäten und einem gewollten Trash-Faktor für gute Laune sorgt – sofern man das Geschehen nicht ernst nimmt. Denn auch wenn das Ganze wie ein blutiger "Scream"-Klon beginnt, so überwiegt am Ende doch das amüsante Spiel mit allerhand Klischees des Genres. Das ist qualitativ vielleicht nicht besonders anspruchsvoll, macht aber auf seine ganz eigene Art viel Spaß. Die DVD-Umsetzung liegt technisch auf gutem Niveau, einzig die magere Zusatzausstattung enttäuscht ein wenig. Wer an überzogenen B-Horror-Komödien seinen Spaß hat, der kann hier trotzdem getrost zugreifen.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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