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Spider-Man: Homecoming

Spider-Man: Homecoming

USA 2017 - mit Tom Holland, Michael Keaton, Robert Downey Jr., Jon Favreau, Marisa Tomei u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Spider-Man: Homecoming
Genre:Action, Abenteuer, Fantasy
Regie:Jon Watts
Kinostart:13.07.2017
Produktionsland:USA 2017
Laufzeit:ca. 133 Min
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.facebook.com/SpiderManFilm
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Nachdem er in Berlin an der Seite von Iron Man (Robert Downey Jr.) gegen Captain America (Chris Evans) gekämpft hat, hat Peter Parker alias Spider-Man (Tom Holland) Blut geleckt. Er will jetzt auch als Avenger gegen die ganz großen Bösewichte kämpfen. Doch Tony Stark hat ihm klar gemacht, dass er noch längst nicht so weit ist. Und so muss er nun weiterhin sein Leben zwischen Schulbank und dem Verhindern von Bagatellen wie Fahrraddiebstählen fristen. Doch als er einen Banküberfall vereitelt, bei dem eine mysteriöse Waffe verwendet wird, sieht Peter seine Chance gekommen. Er heftet sich an die Fersen der Gauner und stößt so auf den mysteriösen Vulture (Michael Keaton), der sich gar nicht gerne ins Handwerk pfuschen lässt. Und plötzlich befindet sich nicht nur Peter in größter Gefahr. Und er muss sich fragen, ob er tatsächlich schon bereit dazu ist, ein echter Superheld zu sein…

Sein Kurzauftritt im letzten "Captain America"-Film ließ schon erahnen, dass dieser bislang jüngste Spider-Man dem beliebten Comichelden näher kommen würde, als seine Vorgänger. Auch die Tatsache, dass hier Tony Stark als Mentor für Peter Parker eingeführt wurde, steigerte die Vorfreude auf einen neuen Solo-Auftritt von Spidy. Und nachdem die letzten Filme mit Andrew Garfield in der Hauptrolle zwar nicht wirklich schlecht waren, aber irgendwie zu überfrachtet wirkten und keinen eigenen Ton finden konnten, scheint "Spider-Man: Homecoming" all diese Mängel erkannt und vermieden zu haben. Das Positivste zuerst: Der Zuschauer wird hier nicht mit einer weiteren Origin-Story gelangweilt. Bis auf eine kleine Szene, in der Peter erzählt, dass er von einer radioaktiven Spinne gebissen wurde, wird auf die Hintergrundgeschichte gar nicht weiter eingegangen. Auch seine Eltern bleiben unerwähnt.

Stattdessen konzentriert sich Regisseur Jon Watts ("Cop Car") auf einen Peter Parker, der zwischen dem ganz normalen Schulalltag und seinen Ambitionen als Superheld hin- und hergerissen ist. Ihn plagen die ganz normalen Teenagersorgen, aber er möchte auch gerne in einer Liga mit den Avengers spielen, um nicht nur alten Damen in seiner Nachbarschaft, sondern der gesamten Menschheit helfen zu können. Das bringt natürlich allerhand Trubel, Schwierigkeiten und Gefahren mit sich. Und genau das hat Watts perfekt umgesetzt. Sein Film ist eine stimmige Mischung aus Humor und Action, aus High-School-Komödie und Fantasy-Kracher.    

Tom Holland spielt den Spider-Man zwischen ehrfürchtiger Nervosität – besonders in Gegenwart von Tony Stark – und jugendlicher Selbstüberschätzung wirklich perfekt. Im Verlauf des Filmes erkennt Peter Parker immer mehr, wozu er fähig ist und wo er noch viel mehr dazu lernen muss, bevor er wirklich bereit ist, die Verantwortung auf sich zu nehmen, die damit einhergeht, ein Superheld zu sein. All das nimmt man Tom Holland wirklich ab, weshalb er eben nicht nur als Peter Parker, sondern auch als Spider-Man überzeugt. Und genau da lagen bei seinen Vorgängern die Schwächen – so gerne ich Tobey Maguire auch als Spidy mochte.

"Spider-Man: Homecoming" hat erkannt, dass nicht nur tolle Special-Effects – und die sind hier wirklich gelungen- oder jede Menge Action nötig sind, damit ein Superhelden-Film gut funktioniert. Auch Humor, eine erkennbare Story und interessante Charaktere gehören mit dazu. Vulture, sehr gut gespielt von Michael Keaton, ist gerade deshalb ein guter Gegenspieler, weil es ihm nicht um die Weltherrschaft geht, sondern weil er Ziele verfolgt, die man als Zuschauer durchaus nachvollziehen kann – auch wenn seine Methoden natürlich infrage gestellt werden müssen. Und auch Peter Parker hat etwas mehr Facetten als in früheren Inkarnationen, weil er hinter der Maske eben noch ein unsicherer Nerd mit ganz alltäglichen Sorgen und Problemen ist.

Dieser Film macht einfach Spaß. Er ist spannend, witzig, mitreißend und kurzweilig. Und auch die Szene im bzw. der wunderbare Gag am Ende des Abspanns unterstreichen den sehr positiven Gesamteindruck. Wer Superhelden-Action mit einem selbstironischen Augenzwinkern und sehr sympathischen Charakteren mag, der sollte sich diesen Film auf keinen Fall entgehen lassen. Absolut empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Spider-Man: Homecoming (USA 2017)"
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