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Spring Break Killer - DVD

Spring Break Killer - DVD

USA 2011 - mit Shannon Hinnendael, Christina Corigliano, Nicole Zeoli, Morissa O`Mara u.a

Filminfo

Originaltitel:Machine Head
Genre:Horror, Thriller
Regie:Jim Valdez
Verkaufsstart:01.08.2013
Produktionsland:USA 2011
Laufzeit:ca. 79 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (1.85:1)
Extras:Trailer, Programmtipps
Regionalcode:2
Label:Sunfilm Entertainment
Webseite:www.sunfilm.de
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Amazon Link : Spring Break Killer - DVD

Film: Eigentlich hatte sich Rachel (Shannon Hinnedael) darauf gefreut, den Spring Break wie in jedem Jahr mit ihren besten Freundinnen Mila (Christina Corgliano) und Chloe (Nicole Zeoli) zu verbringen. In einer Villa in Palm Springs, die ihnen von einem reichen Klienten von Rachels Vater zur Verfügung gestellt wurde, wollen die Girls mit Rachels Freund Shane (Robert Adamson) und seinen Kumpels ein ausgelassenes Partywochenende verbringen. Zu dumm nur, dass sie ausgerechnet ihre jüngeren Schwestern Sarah (Morissa O`Mara) und Nikki (Alana O`Mara) mitnehmen muss. Besonders mit der problematischen Sarah geraten die Freundinnen schon auf der Fahrt immer wieder aneinander, was allerdings bald schon zur Nebensache wird, als der Wagen der fünf Mädchen von einem fremden Auto verfolgt wird. Endlich in der abgelegenen Villa angekommen wähnen sich die Mädchen in Sicherheit – nicht ahnend, dass ein wahrhaft mörderisches Wochenende vor ihnen liegt…

"Spring Break Killer" ist ein recht gelungener Low Budget Horror, der sich zwar sehr offensichtlich bei anderen Vertretern seines Genres bedient, am Ende aber nicht nur aufgrund der gelungenen Auflösung gut unterhalten kann. Nach einer Eröffnungssequenz, die stark an Wes Cravens "Scream" erinnert, bedient sich Regisseur Jim Valdez für sein Kinodebüt noch bei dem Thriller "Joy Ride" und an zahlreichen Teenie-Slashern. Die Charaktere sind sehr schablonenhaft gezeichnet, die Konflikte zwischen den Charakteren wenig originell und ihr Verhalten genregerecht oftmals sehr unlogisch. Die typischen Slasher-Zutaten Blut und nackte Tatsachen, werden zudem recht sparsam eingesetzt. Doch der Film kann mit einer atmosphärischen Location und einigen gelungenen Spannungsmomenten punkten, die über einige der kleineren Schwächen hinweg trösten.

Es sollte aber dennoch nicht mehr als ordentlicher Durchschnitt erwartet werden. Das geringe Budget, der noch recht unerfahrene Regisseur und die nicht unbedingt mit preisverdächtigem Talent gesegneten DarstellerInnen stehen einem rundum positiven Gesamteindruck einfach zu sehr im Weg. Zudem hat der Film darunter zu leiden, dass die zu offensichtlichen Anleihen aus anderen Werken direkte Vergleiche zu den Vorbildern geradezu erzwingen. Und da kann "Spring Break Killer" einfach nicht mithalten. Hätte Valdez etwas mehr Augenmerk auf Eigenständigkeit gelegt, hätte er noch mehr effektive Spannungsmomente eingebaut und dafür einige der gerade im Mittelteil viel zu langen Dialogszenen gekürzt, dann hätte sein Debüt ein richtig guter Slasher werden können.

Doch so ist eben nur durchschnittlicher Horror-Thriller entstanden, der sein Vorhaben, einfach nur gute Genre-Unterhaltung zu bieten, ordentlich umgesetzt hat. Wer nicht mehr erwartet und über so manches Klischee hinwegsehen kann, der kann sich getrost mit den Girls auf ihren mörderischen Wochenend-Trip begeben und wird dann auch mit einem sehr netten Ende belohnt. Und so gilt insgesamt: mit Abstrichen durchaus noch sehenswert!

Bild + Ton: Dass der Film mit einem sehr kleinen Budget auskommen musste und daher auch mit nicht unbedingt dem hochwertigsten Equipment gedreht wurde, ist dem Bild gerade in den dunklen Szenen anzusehen. Denn während die hellen Sequenzen mit einer kraftvollen Farbgebung und einer guten bis sehr guten Bildschärfe aufwarten können, gibt es in den dunklen Momenten einige offensichtliche Schwächen wie leichtes Bildrauschen, kleine Unschärfen und überhöhte Kontraste. Der Sound bietet kein überragendes Effektfeuerwerk, transportiert aber die Dialoge kraftvoll aus den Heimkino-Boxen und hat zudem auch noch ein paar atmosphärische Surround-Momente zu bieten. Für eine Low-Budget Produktion ist das vollkommen ausreichend. Gut!

Extras: Als Bonus hat die DVD lediglich den Trailer und weitere Programmtipps zu bieten.

Fazit: "Spring Break Killer" ist ein nach bekanntem Muster inszenierter Low-Budget Horror-Thriller, der aber durchaus einige gute Spannungsmomente und ein gelungenes Ende zu bieten hat. Die schauspielerischen Leistungen liegen auf durchschnittlichem B-Movie Niveau und die Dramaturgie wird bestimmt keinen Preis für Originalität gewinnen. Doch da der Film nicht mehr will, als kurzweilige Genre-Unterhaltung zu bieten, wiegen die offensichtlichen Schwächen nicht so schwer, dass dadurch der Unterhaltungswert völlig zerstört werden würde. Daher ist das Ganze am Ende kein ganz großer Wurf, für unterhaltsame 80 Minuten reicht es aber allemal. Empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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