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März 2019
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Star Trek Beyond

Star Trek Beyond

USA 2016 - mit Chris Pine, Zachary Quinto, Zoë Saldana, Simon Pegg, Karl Urban, Anton Yelchin u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Star Trek Beyond
Genre:Sci-Fi, Abenteuer, Action
Regie:Justin Lin
Kinostart:21.07.2016
Produktionsland:USA 2016
Laufzeit:ca. 122 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.facebook.com/StarTrekFilmDE
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Die Enterprise und ihre Crew stoßen nun schon seit drei Jahren immer tiefer in die Weiten der Galaxie vor, um fremde Welten zu erkunden und neue Bündnisse zu schließen. Es waren drei anstrengende, zermürbende Jahre, die Captain Kirk (Chris Pine) daran zweifeln lassen, ob er der richtige Mann für solche Missionen ist. Als sie einen Zwischenstopp auf einer Raumstation der Föderation einlegen, ist Kirk davon überzeugt, dass er seinen Posten an Spock (Zachary Quinto) abgeben will. Doch bevor es dazu kommt, wird die Enterprise zu einer riskanten Rettungsmission abberufen. Schon bald treten alle anderen Probleme und Zweifel in den Hintergrund, denn die Crew der Enterprise bekommt es mit einem Gegner zu tun, der über derart mächtige Waffen verfügt, dass damit nicht nur das Schicksal der Enterprise, sondern auch der gesamten Föderation besiegelt zu sein scheint…

Mit "Star Trek Beyond" gibt J.J. Abrams den Regiestab an "Fast & Furious"-Regisseur Justin Lin weiter. Nachdem Abrams das beliebte Franchise erfolgreich wiederbelebt hat, hat er sich nach zwei Filmen in Richtung "Star Wars" verabschiedet und ist fortan nur noch als Produzent tätig. Lin bleibt zwar auf dem von Abrams eingeschlagenen Weg, drückt dem Ganzen aber auch seinen eigenen Stempel auf, was gerade den Actionsequenzen anzumerken ist. Für seinen Einstand in der Welt von Kirk, Spock und Co. stand ihm ein Drehbuch zur Verfügung, für das sich niemand Geringeres als Scotty alias Simon Pegg gemeinsam mit Doug Jung verantwortlich zeichnete. Das Drehbuch ist gespickt mit liebevollen Anspielungen an die klassische Serie, würzt die Geschichte aber auch immer wieder mit einer angenehmen Prise trockenen Humors. Das kann für Zuschauer, die nur die neuen Filme kennen, mitunter etwas überzeichnet oder sogar trashig wirken. Eingefleischte Fans dagegen werden sich darüber freuen, dass der Film – passend zum 50. Jubiläum des Franchise – gekonnt Neues mit Altem vermischt und damit ein sehr schöner Liebesbrief an das gesamte "Star Trek"-Universum geworden ist.

Das hat einen hohen Unterhaltungswert, aber auch einige Schwächen. Krall ist kein besonders guter Bösewicht, zumal es fast schon einem Frevel gleichkommt, dass Idris Elba unter einer Maske unkenntlich gemacht und seine an sich so coole Stimme auch noch völlig verfremdet wurde. Zwar stellt er durchaus eine ernstzunehmende Bedrohung für unsere Helden da, was auch für einige gute Spannungsmomente sorgt. Doch irgendwie gehört er zu den Aspekten des Films, die man am schnellsten wieder vergisst. Dramaturgisch gibt es auch einige kleine Längen und solche Szenen, in denen deutlich wird, dass Justin Lin zwar gute Action, aber nicht unbedingt kraftvolle Charaktermomente inszenieren kann.

Was er allerdings sehr gut umgesetzt hat, ist eine schöne Verbeugung vor dem großen Leonard Nimoy, der Spock zu der Kult-Ikone gemacht hat, die diese Figur bis heute ist. Doch nicht nur dieser Moment sorgt bei Fans für einen kleinen Kloß im Hals. Auch die Tatsache, dass dieser Film den letzten Auftritt des vor wenigen Wochen viel zu früh verstorbenen Anton Yelchin als Pavel Chekov markiert, sorgt für etwas Wehmut. Es ist schön, dass Chekovs Rolle etwas größer ausfällt, als in den letzten beiden Filmen. Es ist eine würdige Abschiedsvorstellung eines wirklich talentierten Jungdarstellers, der völlig unnötig viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde.

Einige sehr gute Effekte, packende Actionsequenzen, nette Anspielungen für Fans und ein paar richtig lustige Momente machen aus "Star Trek Beyond" beinahe einen Volltreffer – zumindest für Fans dieser neuen Crew. Auch wenn er im direkten Vergleich zu dem ersten Abrams-Film schwächer abschneidet und sich gerade so auf dem Niveau von "Star Trek Into Darkness" bewegt, so sind die positiven Aspekte dieses neuen Abenteuers der Enterprise-Crew stark genug, um ein insgesamt sehr positiven Gesamteindruck zu machen. Und auch wenn gerade zum Ende hin einige Klischees bedient werden, bekommt man doch jetzt schon große Lust auf den nächsten Film. Dieser wurde bereits bestätigt und wird wieder einmal mit dem Thema Zeitreise spielen – so dass auch Kirks eigentlich toter Vater, gespielt von Chris Hemsworth, wieder auftauchen darf. Wir sind gespannt. Doch bis es soweit ist, gilt jetzt erst einmal für "Star Trek Beyond": Für Fans ein Muss, für alle anderen mit kleinen Abstrichen sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Star Trek Beyond (USA 2016)"
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