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September 2018
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Star Trek Into Darkness

Star Trek Into Darkness

USA 2010 - mit Chris Pine, Benedict Cumberbatch, Zachary Quinto, Zoe Saldana, Alice Eve, Karl Urban u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Star Trek Into Darkness
Genre:Sci-Fi, Abenteuer, Action
Regie:J.J. Abrams
Kinostart:09.05.2013
Produktionsland:USA 2010
Laufzeit:ca. 132 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.star-trek-film.de
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Vier lange Jahre nach ihrem letzten Kinoeinsatz dringt die Crew der Enterprise endlich wieder in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Unter der erneuten Leitung von J.J. Abrams, der die neue "Star Trek"-Ära 2009 erfolgreich eingeläutet hatte, dürfen Chris Pine, Zachary Quinto und Co. nun ein zweites Mal beweisen, dass sie die übergroßen Fußstapfen ihrer legendären Vorgänger absolut würdevoll und überzeugend ausfüllen. Und Abrams zeigt erneut, dass es durchaus möglich ist, den Geist der alten Serie mit zeitgenössischer Action und modernster Technik derart vermischen kann, so dass alte wie neue "Star Trek"-Fans mehr als gut bedient werden.

In "Star Trek Into Darkness" sieht sich Captain James T. Kirk (Chris Pine) mit erheblichem Ärger konfrontiert, nachdem er bei einem Einsatz auf einem primitiven Planeten gegen alle Vorschriften verstoßen hat, um Spock (Zachary Quinto) das Leben zu retten. Statt Dankbarkeit zu zeigen, fällt ihm der Vulkanier in den Rücken und Kirk verliert das Kommando über die Enterprise. Nun soll er wieder als Erster Offizier unter seinem ehemaligen Captain Pike (Bruce Greenwood) dienen. Doch die Wut über diese Bestrafung wird schon bald komplett in den Hintergrund gedrückt, als es in London zu einem grausamen Terroranschlag auf eine Einrichtung der Sternenflotte kommt. Hinter dem Anschlag steckt ein Mann aus den eigenen Reihen: der mysteriöse John Harrison (Benedict Cumberbatch) hat mit der todbringenden Explosion seinen Ein-Mann-Krieg gegen die Sternenflotte erst begonnen. Nach einem weiteren Angriff, der weitere Opfer fordert, gelingt Harrison die Flucht auf den Heimatplaneten der Klingonen. Kirk erhält den Auftrag, Harrison aufzuspüren und ihn zu töten. Ein Auftrag, den er nur allzu gerne annimmt. Doch auf Kronos angekommen, nimmt die Geschichte eine entscheidende Wendung…

Es ist äußerst schwer, "Star Trek Into Darkness" zu besprechen, ohne einige der von Abrams und seinem Team gut gehüteten Geheimnisse oder die vielen schönen Überraschungen zu verraten. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, kann aber gesagt werden, dass es der zukünftige "Star Wars"-Regisseur perfekt geschafft hat, einen Film zu inszenieren, den man ohne Vorkenntnisse genießen kann (obwohl man seinen ersten "Star Trek"-Film schon gesehen haben sollte), der aber gleichzeitig auch den treuen Fans immer wieder kleine, wunderbare Geschenke macht. Wer die Originalserie und die ersten Kinofilme kennt, der wird diesen insgesamt zwölften Flug der Enterprise über die Kinoleinwände sehr viel intensiver genießen können, als solche Zuschauer, für die Abrams` Filme ihr Jungfernflug in die Weiten des Alls sind. Dennoch ist "Star Trek Into Darkness" kein Film nur für Fans, sondern eigentlich für Alle, die hervorragende SciFi-Abenteuer lieben.

Das liegt darin begründet, dass Abrams eben nicht nur Anspielungen auf die alten Abenteuer von Kirk und Co. aneinanderreiht, sondern sie lediglich in seine ganz eigene Mischung aus Action, Humor und Spannung einbaut. Dabei hat er auch hier wieder großen Wert darauf gelegt, dass seine Charaktere nicht von den stellenweise wirklich atemberaubenden Effekten erdrückt werden. Immer wieder schenkt er ihnen genügend Raum und wunderbar geschriebene Szenen, um sich weiterentwickeln und den Zuschauern ans Herz wachsen zu können. Hier macht sich besonders das gute Händchen, dass die Macher bei der Besetzung der Crew und der Nebenfiguren beweisen haben, bezahlt.

Chris Pine zeigt erneut, dass er als Draufgänger Kirk, der beim Anblick einer schönen Frau (ganz gleich welcher Spezies) zum heißblütigen Charmeur wird, während er seinen Feinden mit überzeugender Härte und eigensinniger Entschlossenheit entgegen tritt, wirklich perfekt besetzt ist. Die Befürchtung vieler Fans, dass er dieser durch William Shatner zur Ikone gemachten Figur nicht gerecht werden kann, dürfte er mit diesem zweiten Film endgültig widerlegt haben. Und auch Zachary Quinto hinterlässt als Spock einen sehr positiven Eindruck, den er sowohl in den ruhigeren oder humorvolleren, aber auch in den actionlastigen Szenen überzeugend aufrechterhalten kann. Mit Benedict Cumberbatch ("Sherlock") als Gegenspieler ist den Machern ein ganz besonderer Coup gelungen. Denn auch wenn Cumberbatch auf den ersten Blick nicht besonders bedrohlich aussieht, so schafft er es durch sein extrem intensives Spiel, zu einem mehr als überzeugenden und glaubhaft gefährlichen Bösewicht zu werden, durch den der ohnehin schon sehr gute Film noch zusätzlich an Qualität und Schauwerten gewinnt. Was Cumberbatch aus dieser Rolle herausholt, ist einfach nur großartig und trägt erheblich dazu bei, dass dieser Teil seinem gelungenen Vorgänger noch weit überlegen ist.

Sehr schön ist auch, dass trotz aller Action, Explosionen und Kämpfen der eigentlich sehr friedensbetonte Grundgedanke der Serie in einer sehr schönen Szene zwischen Captain Kirk und dem von Simon Pegg erneut wunderbar verkörperten Chefingenieur Scotty aufgegriffen wird. Dabei wird Scotty quasi zum Sprachrohr für den Serienschöpfer Gene Roddenberry, der in der Enterprise immer ein Aufklärungsschiff und kein Kriegsschiff gesehen hat. Gleichzeitig verdeutlicht gerade diese Szene auch die Verbindung zwischen Alt und Neu, die J.J. Abrams so gelungen umgesetzt hat.

Wenn es etwas gibt, worüber es sich vielleicht ein wenig kritisch äußern ließe, dann wäre das der 3D Effekt, der sich trotz einiger netter Momente auch hier wieder als eigentlich völlig unnötig erweist. Der Film gewinnt rein gar Nichts durch die zusätzliche Dimension, in einigen Szenen hat das Tragen der 3D Brillen sogar wieder den negativen Effekt von einer störenden Abdunkelung der ohnehin schon düsteren Optik, wodurch kleinere Details verloren gehen.

Davon abgesehen ist "Star Trek Into Darkness"  aber ganz großes Unterhaltungskino, genau wie es sein sollte: eine spannende Geschichte, liebenswerte Charaktere, ein toller Bösewicht, grandiose Effekte und etliche Momente, in denen Fans das Herz aufgeht. Sicherlich werden damit nicht alle alteingesessenen Fans zufrieden gestellt. Dennoch muss J.J. Abrams attestiert werden, dass er sich sichtlich darum bemüht hat, eben nicht nur neue Fans zu gewinnen und einem möglichst jungen Zielpublikum das Geld aus der Tasche zu ziehen, sondern auch solche Zuschauer zu beglücken, deren Herzen schon seit Jahren an dem "Star Trek"-Universum hängen. Und für diese Leistung gibt es dann auch nur eine mögliche Bewertung: absolut sehenswert!!!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Star Trek Into Darkness (USA 2010)"
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