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März 2019
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Step Up: All in

Step Up: All in

USA 2014 - mit Ryan Guzman, Alyson Stoner, Briana Evigan, Adam G. Sevani, Izabella Miko u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Step Up: All in
Genre:Musikfilm, Drama, Romantik
Regie:Trish Sie
Kinostart:07.08.2014
Produktionsland:USA 2014
Laufzeit:ca. 112 Min.
FSK:ab 0 Jahren
Webseite:stepup5.de
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Lange hat das Happy End für Sean (Ryan Guzman, "Step Up: Miami Heat") und seine Crew The Mob nicht gehalten. Ein Jahr, nachdem sie ihr Viertel gerettet und einen Nike-Werbedeal an Land gezogen haben, hat die Realität die jungen Tänzer eingeholt. Und so steht Sean schon bald in Los Angeles ganz alleine da, ohne Freundin, ohne Crew und ohne Geld. Die letzte Chance ist die TV-Show "The Vortex", die Tanzcrews aus dem ganzen Land ein langfristiges Engagement in Las Vegas bietet. Doch um "The Vortex" gewinnen zu können, braucht Sean erst einmal eine neue Crew. Hier kann ihm sein alter Kumpel Moose (Adam Sevani) helfen, der noch guten Kontakt zu vielen seiner früheren Mittänzer hat. Schnell stellen die Beiden die Formation LMNTRIX zusammen, mit der sie gute Chancen haben, den Las Vegas Gig zu gewinnen. Doch dafür muss Sean erst einmal kleinere Reibereien mit der attraktiven wie willensstarken Andie West (Briana Evigan) unter Kontrolle bringen. Und tatsächlich schaffen es LMNTRIX in die Show und haben den Sieg bald schon vor Augen. Doch die Konkurrenz ist groß und es verhärtet sich der Verdacht, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Ist der Traum von der großen Tanzkarriere also eigentlich längst schon ausgeträumt?

Einen Preis für Originalität werden die "Step Up"-Filme wohl nie bekommen. Alle bisherigen Teile der erfolgreichen Tanz-Franchise folgten einem sehr ähnlichen Muster. Und auch "Step Up: All in", der mittlerweile fünfte Film, macht da keine Ausnahme. Es dürfte wohl kaum einen Zuschauer geben, der nicht schon nach fünf Minuten genau weiß, wie die Geschichte verlaufen und wie das Finale aussehen wird. Aber es dürfte wohl ohnehin kaum Jemanden geben, der nach vier sehr ähnlich gestrickten Filmen in Teil 5 noch die ganz großen Überraschungen erwartet. Fans der Reihe geht es ohnehin in erster Linie um die Tanzsequenzen, und die enttäuschen auch im fünften Aufguss nicht. Zwar bleibt der ganz große Wow-Effekt, der im letzten Teil zumindest stellenweise noch erzielt werden konnte, aus. Doch insgesamt haben die Choreografien doch einen sehr hohen Schauwert und zeugen vom großen Talent aller Beteiligten.

Dass dieses auf schauspielerischer Ebene dann fehlt, ist auch nicht neu. Dies wird noch dadurch unterstrichen, dass die Charaktere schon im Drehbuch sehr eindimensional gezeichnet sind. So ist Sean etwa gerade zu Beginn eine im Selbstmitleid badende Drama Queen. Moose, der große Sympathieträger der Reihe, hat sich im Verlauf der Filme kaum weiterentwickelt und auch die aus Teil 2 bekannte Andie ist als toughe Tänzerin mit dem Herz aus Gold ein wandelndes Klischee. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn die Inszenierung insgesamt etwas mehr Charme besitzen würde. Doch nach einem recht humorvolle und vielversprechenden Beginn folgt Regisseurin Trish Sie zu starr dem vorgegebenen Schema F, als dass "Step Up: All in" nachhaltigen Eindruck hinterlassen könnte.

Doch auch wenn all diese Kritikpunkte absolut berechtigt sind, ist doch die wichtigste Frage, ob der Film die Fans zufrieden stellen wird. Und hier muss die Antwort eindeutig "Ja" lauten. Denn neben den ansehnlichen Tanzsequenzen und der obligatorischen Romanze punktet der fünfte Teil damit, dass er zahlreiche Darsteller aus den ersten vier Filmen erneut auftreten lässt und so quasi ein "Best of" der Reihe präsentiert. Zwar fehlen einige Darsteller, die es inzwischen auch außerhalb des Franchise zu einer ordentlichen Karriere geschafft haben, wie Channing Tatum (Teil 1) oder Sharni Vinson (Teil 3), doch viele der bei Fans besonders beliebten Figuren wie Moose (Teil 2 – 4) und Camille (Teil 1 und Teil 3) sind hier wieder mit dabei. Dadurch wird nicht nur eine gewisse Verbindung zwischen den ansonsten nur sehr lose zusammenhängenden Filmen geknüpft. Für solche Zuschauer, die schon die vorherigen Teile geliebt haben, wird der fünfte Film so zudem noch zu einem Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren, was jede fehlende Originalität leicht vergessen macht.

Objektiv gesehen mag "Step Up: All in" also kein wirklich guter Film sein. Für die Zielgruppe, für die das 3D-Tanzspektakel aber konzipiert ist, ist das Ganze eine durchaus gelungene Fortsetzung, die dramaturgisch vielleicht ein wenig langweilt, in Sachen Dance-Battles und Tanzchoreografien aber wieder erstklassigen Stoff bietet. Und dafür gibt es dann auch unterm Streich ein ordentliches: Sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Step Up: All in (USA 2014)"
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